Unsere Küche

Mama denkt schreibt übers Reduzieren (alles sehr lesenswert!) und kürzlich über reduzierte Küchen. Und sie schmiss mir ein Stöckchen an den Kopf damit ich mitmache und unsere Küche zeige. Nun endlich komme ich dazu.

Seit über einem Jahr wohnen wir nun hier und haben diese Küche.
In unserer alten Wohnung in Potsdam, gehörte die Küche zum Inventar und als wir umzogen, musste eine Küche her. Der Umzug fand kurz vor Weihnachten statt. Wir hatten dann erstmal nur einen Raum voller Kartons und zwei geliehenen Elektroplatten. Ging auch. An Heilig Abend…. oder wars Silvester?, fuhren wir dann zum schwedischen Möbelhaus und kauften mal eben diese Küche. Wir hatten einfach keine Zeit bzw. Nerven uns mit dem Thema Küche näher auseinander zu setzen. Da wir quer durch Deutschland zogen, konnten wir auch nicht mal eben schnell alles genau ausmessen und schon vorher eine Küche planen. Hochzeit, Umzug, bald ein neues Baby… da wurde es halt nur eine Zack-Zack-Küche von IKEA. Kein Traumteil, aber O.K.

Gekostet hat sie gute 3.00€ (*seufz*). Mit Küchlschrank, Herd/Backofen und Dunstabzugshaube. Wir besaßen schon eine kleine Spülmaschine. Sie ist wirklich klein, reicht aber noch immer ganz gut aus für uns. Da wir in dieser Wohnung ein sehr kleines bzw. sehr schmales Bad haben, muss die Waschmaschine mit in der Küche sein.

Den Esstisch mit Stühlen haben wir damals unserem Vormieter in Potsdam abgekauft. Er ist eigentlich mittlerweile zu klein, schon für uns vier wenn wir ein schönes Abendbrot essen. Wenn Besuch da ist, ist es richtig eng. Irgendwann muss da mal ein größerer her. (Die Kartons da überall bitte ignorieren, die kommen hoffentlich demnächst mal weg; Arbeitskram vom Mann)

Wir haben jetzt eine Induktionsherdplatte. Ich mag den Herd nicht. Sobald man feucht drüber wischt, piept er bis man es wieder trocken gewischt hat. Zieht man einen Topf zu weit nach vorn, piept er auch oder geht aus oder verriegelt sich. Alles sehr nervig. Cool ist, dass man eine Zeituhr einstellen kann (allerdings immer nur für eine Herdplatte). So kann ich die Nudeln nicht mehr vergessen, der Herd stellt sich aus wenn die Zeit abgelaufen ist.

Wir haben nicht sooo viele Küchengeräte. Wir haben keine Mikrowelle, keine Fritteuse…. wir haben einen Wasserkocher, eine uralte Senseo für den Kaffee des Mannes, eine KitchenAid die ich nie benutze (die werde ich sicher irgendwann mal verkaufen, aber der Mann schenkte sie mir mal zum Geburtstag und deshalb häng ich etwas dran), einen Pürierstab und einen uralten Handmixer. Irgendwo auf dem Schrank verstaubt ein kleiner Kontaktgrill den man auch zum Waffeleisen und zum Sandwitchmaker umbauen kann sowie ein Racletteset. Beides kommt etwa einmal im Jahr zum Einsatz. Beides von meinen Eltern aufgedrängelt bekommen.

               

Hinter der Tür steht so ein Kruschregal. Die unteren Schränke habe ich mit Tafelfolie beklebt, weil die Apfelina da eh immer dran rummalte. Die Folie ist aber doof. Hält auf dem Holz jedenfalls nicht. Ich plane da irgendwann mal mit Tafelfarbe zu streichen. In den Schränken befinden sich diverse Beutel und Tüten, sowie zwei Kisten für Altpapier und für Altglas sowie Pfandflaschen.

Im ersten offenen Regal lagert Obst und Tomaten, Nüsse, Trockenobst und auch mal Kekse. Darüber steht der Sodastream. Ich glaube, wir haben ihn jetzt ca. 2 Jahre und seit dem höchsten nur noch wenn wir unterwegs waren Wasser in Flaschen gekauft. Wir trinken gern Sprudelwasser und dieses Teil hat uns unser Leben unheimlich erleichtert. Kein Wasserkisten schleppen mehr, keine “Oh Gott wir müssen Wasser kaufen”-Momente mehr. Ich finde es genial. Hier in Wiesbaden ist nur blöd: A) das Wasser schmeckt nicht! Boah wie war das eklig nach dem Umzug. Ich hätte nicht gedacht, dass es da geschmacklich von Ort zu Ort solche Unterschiede gibt. Das Wasser ist hier auch sehr kalkhaltig. Wir haben uns mittlerweile dran gewöhnt, aber still getrunken mag ich es immer noch nicht hier. Und B) die einzige CO2-Zylinder-Quelle in Laufnähe ist für mich hier Rossmann und da stand ich schon sehr oft und es hieß “wir haben noch keine neue Lieferung bekommen” Das ist dann immer sehr ärgerlich.

Dann gibts in dem Regal noch Waschlappen und Lätzchen, den Medizinkasten und die ganzen Kochbücher und Ordner mit ausgedruckten Rezepten.


Sehr praktisch in dieser Küche ist die Vorratskammer. Da bewahre ich alle Putzutensilien und alle Vorräte wie Mehl, Nudeln, Reis, Linsen, Grieß, Dosentomaten etc. auf.  Und so diversen Kram der sich so ansammelt und den man mal eben verschwinden lassen will. Da ist auf alle Fälle Raum für Reduzierung…. ähäm  Wenn wir mal wieder umziehen und unsere jetzige Küche mitnehmen, wird uns dieser Stauraum sehr fehlen. Wenn möglich, würde ich mich dafür entscheiden das tolle Küchensystem wie es die liebe Ringelmiez hat zu nutzen. Es ist genial für Vorräte usw.

Auf der Fensterbank tummeln sich gerade Kräuter und Tomatenpflänzchen. Die müssen nochmal umgetopft werden und später kommen sie dann auf den Balkon. So richtig ordentlich und frei ist das Fensterbrett aber auch sonst nie…

Was ich sehr mag ist unsere Spüle. Die hat der Mann ausgesucht. Sie ist groß und tief und aus Keramik (?). Meistens ist sie allerdings vollgestellt und zum richtig sauber halten bin ich auch zu faul ;-)

Was ich hasse ist der Fußboden. Hässliches, weiß-gemustertes Linoleum. Sieht immer dreckig aus. Ich fege ja eigentlich täglich. Mit essendem Einjährigen unabdingbar. Wischen nur so….. ach, lassen wir das. Aber selbst dann sieht es nie sauber aus. Der Mann stellte sich kürzlich hin und schrubbte den Boden so richtig mit Schrubber und Schmackes. Okeeeee, der geht doch sauber, sah danach nämlich richtig klasse aus. Für etwa 2 Tage.

Was wir lieben und hegen und pflegen ist die Arbeitsplatte. Massive Eiche. Wollte der Mann gern haben und die macht auch richtig was her. Immer mal wieder ölen wir sie liebevoll mit Olivenöl ein. Dann sieht sie für eine Weile noch toller aus.

In den Küchenschränken ist eigentlich sehr wenig. Der Mann und ich haben ja beide nichts in den Haushalt mitgebracht. Wir besitzen z.Bsp. sehr wenig Geschirr. Teller sind total knapp. Es gibt da nur 2 tiefe (Pasta)Teller und eine Handvoll kleiner flacher Teller. Alle irgendwie zusammen gewürfelt. Tassen haben sich einige angesammelt mit der Zeit. Wir haben nur drei Töpfe. Kommen aber ganz gut damit hin. Eine Stielkasserolle fehlt mir manchmal. 2 Pfannen haben wir und einen Bräter. Das wars.

Kleinkram, wie überall in der Wohnung, könnte man noch reduzieren. Ansonsten sind wir schon relativ minimal ausgestattet.

Es ist nicht meine Traumküche. Wobei ich mir nicht sicher bin, wie diese aussähe. Wohl entweder viel viel gemütlicher, so richtig als Wohnküche wo sich das ganze Leben abspielt, viel Holz usw. Oder recht klein und praktisch, wenn man woanders den Sitzbereich hat (Esszimmer). Momentan ist sie aber O.K. so wie sie ist.

 

 

 

 

 

Tagebuchbloggen 5. April 2014

Ich dachte noch, dass ich das niemalsnicht schaffen würde an einem vorgegebenen Tag meinen Tagesablauf zu bloggen. Hatte ich auch diesen Monat nicht vor.

Heute ist aber der 5. und ganz spontan schreib ich doch mal grob auf was heut so los war. Allerdings nicht so genau mit Uhrzeit und ins Detail, nur ein Bißchen erzählen :-)

Die Nacht war erstaunlich erholsam und als die Kinder aufwachten, war es tatsächlich schon hell draußen und Punkt 7 Uhr. Der Mann kam zu uns ins Bett gekuschelt, wir versuchten noch ein paar Minuten liegen zu bleiben, aber die Apfelina kann das ja gar nicht haben und drängelt und quengelt so lange bis zumindest ich mich erhebe. seufz

Ich mache mich und den Muckel fertig, die Apfelina sucht sich selbst Sachen raus. Der Mann erhebt sich auch irgendwann und zieht sich an. Kurz vor neun geht er los zum Putztag im Kindergarten.

Ich bereite ein leckeres Frühstück für die Kinder und mich. Aus lauter angeknabberten Äpfeln koche ich schnell ein Kompott und dazu Dinkelgrieß. Wir streuen uns noch etwas Zimt drauf und tun gefrorene Himbeeren und Kirschen dazu. Mmmmmhhh. Der Sohn löffelt glücklich, die Käthe mampft und ich esse mich auch gut satt.

Es ist schon zehn Uhr durch als ich die Kinder schnappe und wir mit dem Auto Richtung Baumarkt fahren. Ich will kleine Töpfchen holen um unsere gesäten Tomatenpflänzchen zu vereinzeln. In Baumarkt Nummer 1 schiebe ich die Kinder im Einkaufswagen ächzend durch die Gartenabteilung. Oh, Erdbeerpflanzen! Wollte ich doch haben auf dem Balkon. Wir packen vier Stück ein. Ich suche nach diesen Töpfchen die ich will, finde aber keine. Meine Suche wird aber auch ständig erschwert, dass die Gänge so zugebaut sind, dass ich mit dem Wagen nicht durchkomme und ich ständig rückwärts navigieren muss um aus dem Gang raus zu kommen. Als mir das in 5 Gängen nur in der Gartenabteilung passiert ist, platzt mir der Kragen. Ich packe die Erdbeerpflanzen wieder aus und verschwinde. Dann eben zu Baumarkt Nummer 2 der gleich nebenan ist. Dummerweise ist dessen Parkplatz total überfüllt. Keine einzige Lücke mehr. Nirgends. Die Autos kreisen schon. Das mach ich nicht mit. Dann eben keine Töpfchen.

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, fahren wir halt zu dm. Die Apfelina braucht dringend Unterwäsche und ich ahne, dass es dort was geben könnte. Meine Ahnung ist richtig. Es gibt dort grandiose Unterwäsche! Ich packe ein paar Schlüppis ein, die Kinder suchen sich noch Zahnbürsten aus und dann bettelt die Apfelina nach einem rosa Hut mit Blümchen. Ich sage natürlich erstmal Nein. So nen Tünnef brauchen wir nicht. Aber dann setzt sie ihn auf und hat mich. Dieses Kind ist ein Kopfbedeckungskind. Der Hut sieht an ihr so entzückend aus, dass ich ihn einfach kaufen muss. An der Kasse will der Muckel aus dem Wagen aber auch nicht auf dem Arm sein. Als ich ihn krabbeln lasse, (nachdem er ein paar freie Schritte gemacht hat *hach*) peilt er aber die Parfumflakons an und ich muss ihn wegschnappen. Ist dann etwas unentspannt an der Kasse mit einer Schnatterina und einem lass-mich-los-ich-muss-alles-entdecken-Muckel. Der Mann wird mich killen dafür wieviel Geld ich da mit seiner EC-Karte ausgegeben hab. Aber das Kind hat Unterwäsche.

Wir fahren nach Hause. Kurz vor der Tür fängt der Mucki an die Augen zu schließen. Noch nicht! Gleich kannst du. Ich trage ihn hoch, wir legen uns direkt ins Bett. Aber da die wuselige Schwester ja rumturnt, schläft er nicht ein sondern ist ganz plötzlich wieder hell wach. Nach einer Weile gebe ich es auf ihn in den Schlaf stillen zu wollen und koche erst einmal Mittag. Spaghetti mit Linsen. Lecker.

Dann probieren wir es nochmal mit dem Mittagsschlaf. Es dauert dann doch noch ziemlich lange obwohl es schon recht spät ist. Als der Muckel schläft, lese ich der Apfelina was vor. Der Mann kommt und bringt ca. 5 Maschinen Kindergartenwäsche mit. uff Wann soll ich das denn alles waschen und trocknen???

Er legt sich auch etwas hin und schläft. Ich mache die Reservierung für die Pension nächste Woche fest. Die Jugendherberge ist leider ausgebucht. Die Apfelina und ich kucken uns Fotos von Sanssouci an. Der Muckel wacht schon nach einer guten Stunde wieder auf.

Wir machen uns langsam auf. Im anderen Waldorfkindergarten ist heute Tag der offenen Tür. Wir stellen fest, dass der gar nicht so weit weg ist :-) Ein wunderschönes Gelände, ein toller Garten. Es werden Einzelinfogespräche geführt. Wie toll. Wir sprechen mit einer Erzieherin. Sie erzählt uns von den einzelnen Gruppen, vom Tagesablauf usw. Der Apfelina ist schnell langweilig. Der Mann und die Kinder gehen sich ein Stück Kuchen holen während ich noch Anmeldeformulare ausfülle. Einen für die Apfelina für den Kindergarten (Hey, Chancen hat sie uns gar nicht so schlecht ausgemalt!) und für den Muckel auch für den Kindergarten ab 3 Jahren, für die Spielgruppe ab 2 (2 Vormittage in der Woche ohne Eltern) und die Eltern-Kind-Gruppe (einmal in der Woche).

Wir setzen uns in den Garten, essen Kuchen und beobachten die anderen Eltern und Kinder. Ich fühl mich ja immer wohl in Waldorfkindergärten. Die Atmosphäre ist einfach irgendwie anders, ich hab das Gefühl, mit den Eltern auf einer Welle zu sein. Ich höre den Muckelitonamen etwa dreimal und lese ihn auf an den Namensschildern im Kindergarten ;-) Ist der so typisch? Ein kleines Mädchen trägt einen Pullover mit Aufdruck auf dem Rücken “BALD kann ich meinen Namen tanzen” Wie genial! *g*

Um 17 Uhr wird alles schon abgebaut und eingepackt. Die Kinder schaukeln noch, die Apfelina ergattert noch ein paar Ballons und wir fahren nach Hause.

Abendessen fällt aus. Die Apfelina sagt, dass sie total müde sei und ins Bett will 0.0 Wir machen die Kinder bettfertig und legen uns alle hin. Der Muckel muckelt noch ganz schön umher. Die Apfelina will in meinem Arm vorgelesen bekommen. Sie ist blitzschnell eingeschlafen, es ist nichtmal sieben Uhr. Der Mann geht raus und los noch was zu Schnuckeln holen :-) Der Muckelito ist irgendwie noch total fit, tobt noch etwas durchs Bett, kommt dann aber doch irgendwann zu mir an die Brust und schläft dann auch ein.

Elternfeierabend. Und draußen ist es noch hell. Wahnsinn.

Ich habe jetzt noch einen wichtigen Brief zu schreiben und werde dann mit dem Mann noch irgendwas kucken.

Wochenrückblick KW 14 / 2014

[Wetter]

weiterhin schön frühlingshaft, über 20 Grad, richtig warm, T-Shirt und Barfußwetter

 

[Gemacht]

auf Wiesen gesessen, Mai-Potsdam-Reise storniert, Vogelmiere gesammelt, Stonzschuh verloren, Lotto gespielt, GLS-Bank-Kunde geworden uvm

 

[Craft 'n' Arts]

den Schäfchenkopf aus Jademonds Frühlingsebook zusammengenäht äääähhh ja… das üben wir noch mal

 

[Gehört]

Radio Teddy :-)

 

[Gelesen]

Nachdem ich den Film sah, hab ich das Buch nochmal angefangen: Feuchtgebiete

 

[Gesehen]

Das Serienfinale von How I Met Your Mother (*schnüff* Ich fands gut), Hannibal

 

[Getrunken]

Wasser, Holunderblütensirupschorle

 

[Gegessen]

Tortellini mit Pesto Rosso, Blaubeeren, Weintrauben, viel Avocado, Kokosschokolade, Brot, Sesamkringel, Reis mit Gemüse, Ofengemüse (Kartoffeln, Blumenkohl, Möhren, Süßkartoffel) mit Bärlauchpesto, Getreideburger und viel zu viel Schokolade

 

[Gefühlt]

Heimweh, Angst, Wut, Ärger, Selbstmitleid

 

[Gedacht]

Dass ich mir so sehr wünsche einfach endlich mal anzukommen.

 

[Gefreut]

So gut mit der Apfelina verstanden

 

[Geärgert]

über den verlorenen Stonzschuh :( Die waren so süß (und teuer) zweimal den Weg abgelaufen und überall gefragt: Nix. Das ärgert mich so dermaßen

 

[Gelacht]

über so viele Sprüche der Apfelina und mit dem laufenden Muckelito (diese paar wackligen Schritte am Tag… hach)

 

[Geweint]

ein Bißchen

 

[Gekauft]

Lebensmittel, einen Kinderbesen, ein Pixibuch und eine Geburtstagskarte

 

[Gelernt]

 

[Dankbarkeit]

 

[Gefunden]

 

[Glücksmoment]

am Rhein mit den Kindern

 

[Und sonst so?]

das übliche Gejammere…

 

[Ausblick auf die nächste Woche]

vor ein paar Stunden hätte das noch so ausgesehen: in der kommenden Woche hätte es, aufgrund des Elternabends, vermutlich ziemlich geknallt zwischen der Kita und uns, davor hatte ich etwas Angst, war doch der heutige Tag schon total doof weil ich zweimal angesprochen und sogar angerufen wurde was nun ist und ich sowieso täglich mit Bauchschmerzen hingehe und sswm immer wieder raus bin, dazu hätte der Mann ein Gespräch mit dem Chef gehabt und wir hätten uns darum kümmern müssen unser Auto zu verkaufen

Aaaaaaber, der Mann kam vorhin mit der Nachricht nach Hause, dass er beruflich in die Richtung muss und wir somit höchstwahrscheinlich nun ganz spontan nächste Woche nach Potsdam fahren :-) Ich freu mich mal ein Bißchen

 

 

 

 

 

 

 

 

Gartensehnsucht

Ihr könnt nicht einmal erahnen wie sehr ich mich nach einem Garten sehne.

(Idealerweise natürlich mit einem wunderbaren, alten Haus dran)

Die Tür öffnen, rausgehen und im eigenen Garten sein. Ein Traum. Mein Traum. Solange ich denken kann bzw. von zu Hause ausgezogen bin.

Ich will in meinem Garten sein, auf einer Wiese sitzen, barfuß laufen, in Erde graben, Tiere sehen, unter Bäumen liegen, Obst pflücken, Gemüse ernten, Kräuterbeete anlegen, Wildnis haben….

Ich will keinen millimeterhohen Rasen und Rindenmulchbeete mit Koniferen. Ich will einen unordentlichen Garten mit vielen wilden Ecken voller Gerümpel und wuchernden Brombeerbüschen, Steinen, Matschecken, Platz zum Butze bauen….

Für mich. Für die Kinder.
Am Wochenende waren wir an beiden Tagen am See. Das ist ein eingezäuntes Geländer um einen Baggersee herum. Viele Parzellen. Sehr spießig. Aber auch ganz nett. Die Schwiegerfamilie hat ein Stückchen dort und wir sind mehr oder weniger daran beteiligt und wir dürfen immer hin. Wir waren den ganzen Tag draußen, haben gebuddelt und gebaut und gegrillt… Die Apfelina war so unglaublich ausgeglichen. Sie sammelte Steine und übte Roller fahren, hüpfte Trampolin und steckte die Füße ins eiskalte Seewasser. Ach, und sammelte Steine…. erwähnte ich schon. Tat sie aber auch sehr häufig :-) Und es gab keine Heulattacken und Wutanfälle, ja nicht einmal ein entgegengeschrienes “DOCH” wenn man mal Nein sagen musste. Sie war ganz wunderbar entspannt. Kein Vergleich zu dem Kind unter der Woche.

Und der Muckelito stromerte auch umher, half Papa und Opa beim Sandkastenbauen und kuschelte sich ins Gras.

Ich will einen Garten. Bald.

Wochenrückblick KW 13 / 2014

Wieder eine Woche rum :-)

[Wetter]

Früüüühhhling
[Gemacht]

gekocht, eingekauft, gewaschen (jede Menge), Klamotten aus dem Keller sortiert, 2 Tobsuchtsanfälle der Apfelina ausgehalten, Maireise nach Potsdam gebucht, auf hohen Absätzen durch den Flur stolziert (ich kanns noch), Gänseblümchenkranz geflochten

[Crafts 'n' Arts]

Das Frühlingsdeckchen genäht

 

[Gehört]

Immer noch Flo Mega , eine schöne Kinder-CD im Auto (nicht käuflich)

[Gelesen]

[Gesehen]

Serien, Malavita (was für ein lahmer Film mit De Niro und Pfeiffer), eine Reportage über Bulli-Busse (*heul*), Feuchtgebiete (ich las vor Jahren das Buch und fand den Film weitaus weniger eklig ;-) und Carla Juri ist der Knaller!!)

[Getrunken]

Wasser, Saftschorle, Tee
[Gegessen]

Pizza, Nudeln, Fladenbrot, selbstgemachte Kräuterbutter, Wraps, Äpfel, Physalis, Hirseflocken (nicht so lecker), Grieß, Pfannkuchen, Zimtschnecken, Rote Linsensuppe, Avocado, billiges Eis (börks)

[Gefühlt]

alles mögliche was auf -los endet…
[Gedacht]

Hilfeeeee

[Gefreut]

Der Muckel hat die ersten freie Schritte gemacht!
[Gelacht]

mit meiner Apfelina
[Geärgert]

über alles

[Geweint]

ich glaub nicht so richtig

[Gelernt]

 

 

[Gekauft]

Zugfahrkarte nach Potsdam, Kindersachen auf dem Flohmarkt der Waldorfschule, eine Monatskarte,

 

[Dankbarkeit]

.
[Gefunden]

Soviele schöne Links aus meinem Internetuniverse. Ich merk mir grad nur nix…
[Glücksmoment]

auf einer Gänseblümchenwiese sitzen mit den Kindern, Eine halbe Stunde allein mit der Apfelina auf einem kleinen Spielplatz <3

[Und sonst so?]

die zweite Hälfte der Woche viele schöne Momente mit der Tochter erlebt, nachdem es 2 extreme Tobsuchtsanfälle diese Woche gab, einer davon draußen, der Sohn läuft immer mal 1-2 Schrittchen frei, aber noch seeeeehr wackelig und nur wenn ich ihn “locke”; ich habe Momente zwischendurch in denen ich nicht weiß wohin mit mir, in denen ich mich ganz schrecklich allein und vor allem unzugehörig fühle
[Ausblick auf die nächste Woche]

die Klamottenberge müsse noch bezwungen werden; für den Verkauf fotografiert und eingestellt, ich muss ein Päckchen planen, die Wohnung aufräumen (das sowieso täglich, haha), schaffe ich auch ein Nähprojekt?

Klamottenmessi

Ich lege auf Kleidung nicht sehr viel wert. Das war schon immer so.
Meine Jeans haben Löcher, meine Oberteile sind fleckig oder auch kaputt und meine Schuhe trage ich bis sie auseinander fallen. Klamotten sind mir schlichtweg relativ egal. Muss halbwegs passen, muss halbwegs gut aussehen. Reicht.

Ich bin auch total geizig was Klamottenkaufen angeht. Das ist immer gleich so viel Geld auf einmal was man ausgeben muss. Ich habe auch immer nur recht wenig Kleidung im Schrank, die ich gerade anziehe. Ich bräuchte dringend Unterwäsche und Socken und endlich mal einen richtigen Pullover und eine Jacke. Aber … ach nö, irgendwie geht es noch. Ach und Schuhe!

Nun ist es aber so, dass ich Klamotten irgendwie nicht weggeben kann. Und so kommt es, dass ich seit Jahren stets im Keller Kisten und Säcke mit Kleidung rumzustehen habe und die jeden Umzug mitmachen. Das sind dann Sachen die mir nicht mehr passen (zu groß und zu klein, da ist zwischen 36 und 44 alles dabei), Sachen die mir gerade nicht gefallen und eben Sachen, die ich einfach nicht weggeben möchte.

Seit Monaten steht aber auf meiner To-Do-Liste: Kellerklamotten ausmisten. Und so habe ich es diese Woche endlich geschafft und alle Säcke und Kartons hochgeschleppt und schonmal vorsortiert.

Und wie seltsam es war einiges in Händen zu halten. Es gibt Lieder die man hört und sofort in einer andere Zeit versetzt wird. Man erinnert sich wo man dazu getanzt, gelacht oder geweint hat. So geht es mir mit einer Menge Klamotten. Da sind viele viele Sachen, die ich vor 10-15 Jahren gekauft habe. So viele Erinnerungen kommen da hoch. Ich weiß genau wann ich diesen Rock mal anhatte und wie es war, als ich diese Jacke kaufte… usw. Es sind viele viele Sachen aus einem anderen Leben. Jahrelang sind sie mitgewandert. Aber nun muss mal Schluss sein.

Nun habe ich viele, nach Keller stinkende, Klamottenberge im Schlafzimmer rumzuliegen die auf ihr weiteres Schicksal warten. Einen großen Berg mit Sachen die ich versuchen will zu verkaufen (das wird ein Stück Arbeit, Fotos machen und einstellen… puh) einige die in den Müll wandern oder deren Stoff ich noch zu etwas anderem verarbeiten kann und dann doch einige, die ich aus sentimentalen Gründen aufheben werde ;-) aber nicht mehr so viele.

Und natürlich sind auch wieder einige Sachen in meinen Schrank gewandert *hüstel* Ich laufe hier tagtäglich mit zwei Jeans rum die riesengroße Löcher in den Knien haben. Was finde ich im Keller? 3! DREI richtig tolle, passende Jeans. 0.0 Hammer. Das waren halt immer die Gewichtsschwankungen. Passt mir eh nie wieder… und weg gepackt. Ein paar Shirts hab ich auch wieder aufgenommen und endlich meinen kurzen Jeansrock wieder gefunden. :-) Jetzt muss ich nur noch den elenden Keller-Schimmel-Gestank rausbekommen. börks

Klamotten und ich…. ganz seltsame Beziehung :-)

Frühlingsfrischer Küchentisch

Meine To-Sew-Liste ist ja lang. Und immer wieder kommen neue Inspirationen hinzu. Hosen und Shirts für die Kinder, Kleider für die Apfelina, ein Rock für mich, alle möglichen Taschen… etc.

Letzte Woche hatte ich sogar schon ein Kleid für die Apfelina angefangen, kam erstmal nicht weiter weil der Stoff zu knapp ist und legte es erstmal beiseite.

Mir fielen dann ein paar meiner Stoffe in die Hände und ganz spontan schnitt ich zu und nähte für unseren Küchentisch dieses frühlingshafte Deckchen.

 

 

Und auch wenn es was ganz simples ist, auch wenn nicht alle Nähte gerade sind und sich die Kästchen nicht immer perfekt treffen, auch wenn ich als Unterstoff gern den gelben genommen hätte, der aber ganz knapp nicht gereicht hat; dennoch bin ich ganz stolz über das Deckchen und freue mich nun dauernd wenn ich in die Küche komme. Denn eigentlich hab ich geschafft das zu nähen, ohne größere Missgeschicke, was durchaus erwähnenswert ist, denn eigentlich geht bei meinen Nähprojekten immer irgendetwas schief.

Ich überlege jetzt noch, ob ich die Nähte zwischen den Quadraten noch absteppe. Und wenn ja, in welcher Farbe? Mmmhhhh.

Wochenrückblick KW 12 / 2014

KW 12? ZWÖLF? Ein viertel Jahr schon wieder fast rum… oi

[Wetter]

MischMasch zwischen Sonne, Regen, Hagel, Wind. Meistens angenehm warm, morgens noch frisch.
Frühlingswetter eben.

 
[Gemacht]

für die Kita gekocht, für die Apfelina Schuhe ausgesucht, im Waldorfkindergarten ein Infogespräch gehabt, genäht, Haare geflochten, auf dem Kindersachenflohmarkt gewesen, auf dem Spielplatz ziemlich unwohl gefühlt (ging meiner Nachbarin aber auch so), Schnittmuster durchgesucht, gestrickt, Mikado gespielt… uvm

[Crafts 'n' Arts]

Das Wickeltäschchen genäht. Angefangen ein Kleid zuzuschneiden aus diesem Buch. Das Oberteil aus vorhandenem Stoff, das Rockteil aus einem gekauften Männerhemd aus dem Secondhandladen für 1 €. Allerdings ist das doch etwas knapp mittlerweile für die Apfelina. Die ist ja schon so groß 0.0 Da liegt jetzt was halb Zugeschnippeltes und ich muss nochmal ran und überlegen wie ich da was stückle.

Dann habe ich mein ursprüngliches Strickprojekt immer noch nicht angefangen, statt dessen aber das Lämmchen aus Jademonds Frühlingsebook gestrickt. Jetzt muss ich “nur noch” ausstopfen und zusammen nähen. Und das wird wohl das kniffligste daran.

 

[Gehört]

Viel Flo Mega ;der Mann war am Wochenende dort zum Konzert. Und auch die Vorband mit Celina Bostic war wohl gar nicht so übel. Auch entdeckt: Matteo Capreoli. Nur aufgrund eines Fotos in einer Zeitschrift mal gegooglt und die Musik für mögenswert befunden.

[Gelesen]

die neue NIDO (aber die letzte erstmal, ich hab das Abo gekündigt), Blogs, Twitter, irgendwas ekliges über Parasiten….
[Gesehen]

Once Upon A Time, How I Met Your Mother, Greys Anatomy :-) (wann? frag ich mich eigentlich) Musikvideos
[Getrunken]

Wasser, Holunderblütensirupschorle,
[Gegessen]

Tortellini, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Mejadra (große Liebe auch beim Sohn), Kräutersalat, Brot, Sesamkringel, Reis mit Gemüse, Griess mit Himbeeren, Avocado, jede Menge Äpfel,

[Gefühlt]

Bauchschmerzgefühle weil grad keine Ahnung wie es in allen Bereichen weiter gehen soll
[Gedacht]

dass ich gerade keine gute Mama bin und was ändern muss

[Gefreut]

darüber was genäht zu haben
[Gelacht]

über die Kinder
[Geärgert]

über all die komischen Leute hier

[Geweint]

ja

[Gelernt]

 

 

[Gekauft]

auf dem Kindersachenflohmarkt Kleider und Oberteile für die Apfelina plus ein altes Mikadospiel und ein… Dings um Plutimikation zu lernen. (lauter kleine Holzwürfel mit 1×2, 1×3 usw. drauf und auf der Rückseite steht das Ergebnis)

 

[Dankbarkeit]

.
[Gefunden]

.
[Glücksmoment]

wenn der Sohn einen umarmt. So richtig.

[Und sonst so?]

Nix Spannendes.
[Ausblick auf die nächste Woche]

Es steht nichts Besonderes an. Keine Termine. Der Neffe hat Geburtstag, aber ich weiß gar nicht ob gefeiert wird. Ich will beim Nähen dran bleiben, hab so viele Ideen bzw. Wünsche was ich nähen möchte. Ich will alte Klamotten aus dem Keller endlich aussortieren, verkaufen, wegschmeißen, vernähen….

wip-wednesday – Wickeltäschchen aus “Alles fürs Baby”

Eigentlich ist es ja gar kein wip mehr. Denn das Täschchen hab ich heute ruck-zuck (naja, im Mittagsschlaf des Sohnes, der dann doch früher beendet war als gedacht und den letzten Rest dann mit Quengelmuckel am Bein ;-) ) fertig genäht.

Wie ich schon im letzten Wochenrückblick erwähnte, ist von der guten ringelmiez ein neues Buch erschienen, welches ich selbstredend natürlich schon in Händen halte. “Alles fürs Baby” heißt es und ich finde es wirklich super. Perfekt für Nähanfänger und junge Eltern. Man findet darin wirklich durchweg nützliches und schönes fürs Baby, alles gesammelt. Als ich damals anfing, klaubte man sich diese Anleitungen ja so hier und da zusammen. Das Buch ist eine wirklich schöne Zusammenstellung.

Lange Rede – kurzer Sinn: heute hab ich es endlich geschafft das erste Projekt daraus nach zu nähen. Die Nähmaschine stand ja nun wieder lange still; ich brauche da immer so meine Zeit aber dann nähe ich wieder ein paar Sachen hintereinander weg. Ich hoffe ich finde da jetzt wieder meinen Nähflow, die Liste mit schönen Dingen die genäht werden wollen ist nämlich sehr sehr lang….

Ich schweife schon wieder ab… Jedenfalls nähte ich als erstes aus dem Buch das Wickeltäschchen für unterwegs. Ein ganz einfaches Projekt, schlicht, schön und praktisch. Ein Freund des Mannes ist nämlich kürzlich zum ersten Mal Papa geworden und wir wollen natürlich eine Kleinigkeit schenken und da ist so ein Täschchen doch perfekt.

Wobei perfekt ist es natürlich lange nicht geworden. Ich bin ja doch eher so ne Schlumpernäherin (und -strickerin, -bastlerin…). Hält? Reicht. :-) Ich hasse zuschneiden und bin da gern schlampig, muss aber auch sagen, dass ich nicht wirklich gute Voraussetzungen sprich Platz dafür habe. Dabei ist das Zuschneiden, dass alle Teile die korrekten Maße haben, das allerwichtigste. Nunja, jedenfalls ist das Täschchen hier und da etwas schief, die Ecken sind nicht ordentlich rausgearbeitet (ja ich weiß wie das geht, bin doch aber immer so faul) und das mit dem Klett hätte man auch sauberer hinbekommen können.

Aber alles in Allem ist sie ganz niedlich geworden und wird, gefüllt mit Windeln, Feuchttüchern und einem Drogeriegutschein ein schönes Geschenk abgeben.

Das wird sicher nicht das letzte Projekt aus “Alles fürs Baby” gewesen sein, da die Sachen wirklich praktisch, schön und gut zu nähen sind.

Wochenende und Montag

Samstag waren wir auf einer Fahrradbörse des ADFC. Auf dem Bahnhofsvorplatz wurden gebrauchte Fahrräder und alles mögliche an Zubehör verkauft. Da die Apfelina ganz heiß aufs Fahrradfahren ist und wir dachten, dass es bis zum Geburtstag im Sommer vielleicht etwas lang wird, wollten wir spontan mal nach einem Fahrrad für sie schauen. Bei Nieselregen setzten wir uns in den Bus, kamen, sahen, kauften und fuhren wieder heim. Für ganze 7,50 € nahmen wir ein Minifahrrad mit. Nichts dolles. Erstmal zum überhaupt Üben (die nächsten Fahrräder sind einfach noch zu groß für sie). Wir entfernten die häßlichen alten Aufkleber, putzen es und beklebten es mit den noch übrig gebliebenen Blumen von unserem Bully-Bus (schnief, was wir ihn vermissen), die wir ja auch schon fürs Laufrad verwendet haben. Heraus kam das coolste kleine Fahrrad der Welt. Und zum Geburtstag kann es ja dann ein “richtiges” geben.

 

 

Wir übten am Wochenende fahren, aber so recht klappt es noch nicht. Also irgendwie gar nicht. 0.0 Ich habe Stützräder immer abgelehnt. Fand ich total doof. Aber jetzt überlege ich gerade ernsthaft, ob ihr das nicht helfen könnte, denn sie kriegt das mit dem Treten nicht hin, und das Gleichgewichthalten auch nicht. Wir probieren noch etwas und sehen dann mal weiter. Sie liebt es auf alle Fälle :-)

Der Herr von und zu Muckelito durfte Ende der Woche sein erstes Eis kosten. Erst wollte er überhaupt nicht. Sah auf den Löffel mit dem orangen Zeug (Mangoeis) und schob immer wieder meine Hand weg. Irgendwann kostete er doch mal, verzog aber (ziemlich niedlich) das Gesicht. Und dann löffelte er doch freudig drauf los. Auch mal mit nem Stock :-) Angefixt. Mist. :-)


(sowas bleibt natürlich die Ausnahme, das beste Eis gibts eh zu Hause aus gefrorenen Früchten ohne unnötigen Zucker und was weiß ich noch alles drin)

Am Samstag war die Apfelina auf einen Kindergeburtstag eingeladen der in den Räumlichkeiten der Kita gefeiert wurde. Wir gingen einfach alle vier hin, weil ich keine Lust hatte mich zu Hause mit dem Muckel zu langweilen. Die Kinder tobten bis zum Umfallen. Buchstäblich. Die Tochter kam nach Hause und wollte direkt ins Bett. Sie schlief noch vor sieben :-)

Sonntag Abend. Der Mann in der Badewanne. Ich wie ein Häufchen Elend auf dem Klodeckel. Reden über unser Leben, Träume, Geldsorgen, heulen aus Heimweh und Verzweiflung und keinen Plan wie es weiter geht. *seufz*

 

Heute am Montag dann, holte ich die Apfelina eher vom Kindergarten ab und wir fuhren zu einem Infotermin im Waldorfkindergarten. Doof: er ist schon ein ganzes Stück weg und nur mit dem Auto zu erreichen (glaub ich). Und auch eine Strecke, die morgens und nachmittags vermutlich ziemlich verstopft ist. Jetzt laufen wir 5 Minuten zur Kinderstube. Das ist natürlich schon Luxus. Aber das Waldorfkonzept ist schon eine wunderbare Sache. Ich fühle mich so wohl in diesem Umfeld. Allein die Möbel und dann die Spielsachen. So schön. Uns wurden die Abläufe dort erklärt und alles gezeigt (und ich habe wieder erfahren, dass eine vernünftige Ernährung in einer Kindertagesstätte eben doch möglich ist und was in unserer Kita abgeht nicht normal ist).

Der Muckelito steht auf der Warteliste für wenn er drei wird. Für die Apfelina hab ich auch eine Bewerbung abgegeben aber da ist momentan und in absehbarer Zeit kein Platz frei. Ich weiß nicht was wir mit ihr machen….. Großes Thema.

Highlight des Tages: auf dem Rückweg noch ordentlich geblitzt worden. Obs war, weil ich die Ampel bei dunkelgelb nahm und das auch noch zu schnell, wird sich wohl in den nächsten Tagen zeigen. grmpf.

 

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