#12von12 im Septbember 2014

Eine Aktion von “Draußen nur Kännchen” die ich mir schon länger bei anderen immer gern ansehe, aber nie selbst mitgemacht habe. Immer hab ich es irgendwie verpasst und sowieso hab ich es ja immer nicht so mit Termin-Aktionen ;-)
(und ich hab übrigens nie verstanden warum es “12 von 12″  heißt. 12 Fotos (klar) von: ? . vom Zwölften des Monats, klaro, aber dann passt es doch sprachlich gar nicht! Es müsste doch dann “12 vom 12.” heißen eigentlich…. sowas macht mich ja irre ;-), aber vielleicht kann es mir ja jemand auch noch besser erklären)

Aber heute, heute da hab ich es mal geschafft.
Hier also 12 Bilder von heute, dem 12.September 2014


Kein typisches Tagesbeginnbild, denn ich hab mich erst danach entschlossen bei #12von12 mitzumachen.
In irgendeinem Blog sah ich diese Schälchen und dachte nur: “Muss ich haben”. Rumgesucht, gefunden, gekauft.
Gestern kamen sie dann an. Original 70er Jahre und wunderhübsch.


Tagesaufgabe: Bad putzen. Ging sogar ganz gut mit Mr. Muckelito, wenn auch mit einigen Unterbrechungen.
Als die Apfelina nach Hause kam und das erste Mal ins Bad ging rief sie ganz aufgeregt “Oh, hier siehts ja ganz neu und schön aus!” War wohl nötig *hüstel*


Badputz wurde zum Beispiel von einer Kissenschlacht mit dem Sohn unterbrochen :-)
Was hat der gelacht.


Als das Bad fertig geputzt war und der Sohn schlief, hab ich mein Strickzeug rausgekramt und Wolle und Nadeln usw. sortiert. Pünktlich mit dem ersten Herbstwetter zieht bei mir ja die Stricklust ein. Immer. Und vielleicht schaffe ich es ja diese Saison mal etwas anderes als Kindermützen zu stricken, auch wenn ich genau damit jetzt erstmal wieder anfangen werde ;-)


Als er aufwachte, Mittagessen mit dem Sohn. Die letzte Wassermelone der Saison. (schmeckt so sehr nach Sommer dass es eigentlich gar nicht passt) und als Kontrast dazu den Rest Kürbissuppe von gestern.


Der Sohn hasst es zur Zeit angezogen zu werden. Extrem. Das geht nun schon eine ganze Weile so und wird irgendwie
immer schlimmer. Wir mussten nach dem Essen los zum Bus um die Schwester abzuholen. Draußen war es
wirklich ungemütlich und ich zog ihm gegen seinen Willen (was erst mit kurzer Ablenkung und dann nur mit Kraft ging) Windel,
Body und Hose über. Er schrie und wand sich auf dem ganzen Weg zur Haltestelle. Es ist wirklich schlimm gerade.
Ich weiß nicht was der kleine Kerl hat und wie ich ihm helfen kann. Die Blicke und Sprüche dass mein Sohn immer ohne Schuhe ist, sind mir ja mittlerweile egal.


Busfahren zum Kindergarten. Ab nun tägliches Ritual. Es ist nicht weit, dennoch ist es ein kleiner Stressfaktor
für mich. Ich mochte sowas noch nie und hab mich auch nie daran gewöhnt als ich z.Bsp. in der Lehre auch
täglich Straßenbahn fahren musste.


Wir sind bis jetzt ganz glücklich dort.


Ich beschloss am Vormittag, dass heute Keksbackwetter sei. Also Zutaten gekauft und Chocolate-Chip-Cookies
kreiert. Wurden aber irgendwie nicht so lecker wie sonst. Aber hey, es ist Schokolade drin, muss lecker sein.


Was könnte das wohl sein?


Unser Abendessen: Rote-Beete-Quiche. Sehr lecker. Auch kalt!


Nachdem die Kinder spät schliefen und ich wohl auch kurz mit eingeschnuffelt war, verfroren und grummlig
erst auf die Couch gekuschelt. Aber dann doch noch schnell in die heiße Badewanne getaucht.

 

Sommerpause vorbei

Eigentlich sollte es gar keine Sommerpause geben.
Ich hatte nicht vor gar nicht zu bloggen. Es hätte auch genug zu erzählen gegeben.

Aber es fehlte mir einfach die Muße.
Und zwar nicht nur zum Bloggen.
Die langen Ferien mit 2 Kindern zu Hause waren anstrengend. Sehr.
Wir mussten irgendwie den Tag rum kriegen.
Der Sommer verabschiedete sich hier ja pünktlich genau mit Ferienbeginn ganz langsam. Das Wetter wurde ab Anfang
August schon immer herbstlicher. Wir haben nicht viel sommerliches unternommen.
Ich habe unendlich viele Stunden vorgelesen. Das Herzensdings der Apfelina.
Für Haushalt, Hobby, Papierkram und Zukunftsdingsideen blieb kein Freiraum.
Meine Nerven wurden dünn und dünner.
Ich war keine sehr nette Mama in diesen Wochen.
Abends war ich ausgelaugt. Hauptsächlich mental. Ich war zu keinem klaren Gedanken mehr fähig. Nur noch abschalten und nichts mehr tun. Erholen vom Mamamodus. Beschämt vom eigenen Verhalten dem Kind gegenüber. Immer bemüht, es am nächsten Tag wieder gut und besser zu machen.

Das letzte Augustwochenende verbrachten die Kinder und ich dann in Potsdam.
Die Herzstadt.
Die Wohlfühlstadt.
Oh wie habe ich mich dort zu Hause gefühlt.
Oh wie habe ich Tränen geweint. Schon beim Einfahren in den Bahnhof.
Die große Traurigkeit, das riesengroße Heimweh zog in mein Herz ein.
Es tut weh. Es war unerträglich in den ersten Tagen.
Jetzt darf ich einfach nicht daran denken. Dann geht es.

Und nun?
Nun ist September.
Nun ist Herbst.
Eine meiner Lieblingszeiten im Jahr.
Ich habe neuen Elan gefunden. Jetzt. In diesem Moment.
Es ist nicht mehr alles schwarz, sondern regenbogenfarben.
Das tut gut.

Seit dieser Woche geht die Apfelina in den neuen Kindergarten.
Ich denke, sie fühlt sich wohl.
Ich tue es jedenfalls. Ich gehe mit einem ganz anderen Gefühl jeden Tag dorthin.
Und in diesen drei kurzen Tagen gab es dort mehr schöne Dinge zu hören als in den anderthalb Jahren vorher.
Ich weiß nicht ob die Apfelina sich dort hundertprozentig wohl fühlt. Es ist anders dort. Anderes Spielzeug, andere Kinder, andere Abläufe. Es gibt einen großen, wirklich wunderschönen Garten in dem sie die meiste Zeit des Tages verbringen. Das ist schön. Das sagt sie auch. Sie war erst drei kleine Tage dort. Man kann also noch kaum was sagen. Aber ich denke, es wird alles gut.

Dieser Herbst startet also wunderbar und bleibt es hoffentlich auch.

Ich schrieb es schon einmal, das ganze Familienleben hängt so sehr an meinem eigenen Gemütszustand. Das merke ich immer wieder. Meine Ehe, meine Beziehung zu meinen Kindern, der ganze Tagesablauf, unser ganzes Leben. Das ist eine extrem große Bürde und ich mag sie eigentlich nicht tragen. Ich will nicht die Starke sein müssen. Aber es ist nun einem so. Bin ich stark, geht es mir gut, funktioniert auch die Familie. Ich kann daran momentan nichts ändern, es nur akzeptieren und versuchen eben stark zu sein. Für uns Vier.

Auf in einen goldenen Herbst.

Ferien

Heute hatte die Apfelina den letzten Kindergartentag vor ihren großen Ferien. (über 5 Wochen!!!!)

Der Tag begann damit, dass wir ganz entspannt aufwachten, noch im Bett kuschelten, ich dann dachte, dass man vielleicht doch mal aufstehen müsste und dann entsetzt feststellte, dass es schon kurz nach 8 Uhr war! 0.0 Eigentlich müssen der Mann und die Apfelina ungefähr um diese Zeit los (was auch selten klappt, aber es wird immer angepeilt)

Also hab ich mich und die Tochter schnell fertig gemacht und hab sie zum Kindergarten gebracht. Normalerweise macht der Mann das ja auf dem Weg zur Arbeit, aber da die Jungs hier ja etwas länger brauchen, hab ich umdisponiert.

War auch ganz schön so. Mama-Tochter-Zeit. Wenn auch nur ein paar Minuten auf dem kurzen Fußweg. Das war schön. Beim Abgeben im Kindergarten und noch einige Stunden danach, war mir dann ganz mulmig. War es die richtige Entscheidung zu wechseln? Alles ist ja nicht unbedingt schlecht dort gewesen. Vielleicht hätte man nochmal reden sollen? Und jetzt wird alles anders! Wie kriegen wir das hin? Wie fühlt sich die Apfelina? Ich hatte richtig Bauchschmerzen.

Im Laufe des Tages rief ich mir aber all die negativen Dinge des jetzigen Kindergartens wieder ins Gedächtnis und entschied, dass es richtig ist und dass alles gut wird.

Schon vor 2 Tagen waren wir beide abends zum Kindergarten gegangen und hatten uns verabschiedet. Wir waren in allen Spielecken, haben die Fotos an den Wänden betrachtet. Ganz in Ruhe, ohne die sonstige Hektik beim Bringen und Abholen. Wir haben uns auf die Couch gesetzt und geredet. Es war schon komisch und es schnürte mir die Kehle etwas zu als die Apfelina fragte, ob sie nicht doch wieder hier her gehen könnte…. Aber das war nur ein Moment, sie freut sich auf den neuen Kindergarten.

Bevor ich dann am Nachmittag die Tür zum Abholen aufschloss, war mir nochmal etwas mulmig; aber der Abschied war schmerz- und emotionslos. Schlüssel abgeben, Tschüss, raus. Aufatmen.

Und dann hielt ich mein Versprechen und ging mit den Kindern in unsere Eisdiele. So richtig rein, mit Hinsetzen. Und wir bestellten einen großen Eisbecher und schnubbelten den ganz gemütlich weg. Ferienmodus an!

Danach wünschte sich die Apfelina noch einen Spielplatzbesuch. Der war dann recht ausgedehnt und wir aßen über eine Stunde später Abendbrot als gewöhnlich. Spaghetti mit Ketchup. Klaro.

Den Abend gestalteten wir ganz entspannt. (da gibt es zur Zeit immer ziemliches Drama, wir arbeiten dran) Sie schlief irgendwann, an einem Apfel knabbernd ein.

Ab jetzt also Ferien. Mit dem Mann zusammen 2 Wochen und dann nochmal über 3 Wochen. Am 10. September ist ihr erster Tag im neuen Kindergarten.

Ich bin sehr gespannt. Auf alles was da jetzt so kommt.

Mein Taschenbegleiter

Vorfreude ist die schönste Freude. Ohja.
Und so hibbelte ich ganz schön umher seit meiner Bestellung des Taschenbegleiters bei Roter Faden.

Letzten Freitag eine Versandbestätigung. Yay!
Samstag kam er dann nicht. Wäre ja auch ultraschnell gewesen.
Montag leider auch noch nicht. Aber dann änderte sich die Statusmeldung dahingehend, dass er Dienstag zugestellt werden würde.
Oh was hibbelten wir Twitterer auf unsere Schätze.

Und was macht Frau Pappnase? Geht Dienstag Vormittag für ein Stündchen aus dem Haus und natürlich kam genau in dieser Zeit der Zusteller. Und natürlich war kein Nachbar zu Hause.  Aaaargghhhhh. Was hab ich mich geärgert.
Aber Vorfreude….. und so weiter….

Da ich eh zur Post musste versuchte ich zwar am gleichen Nachmittag einfach mal mein Glück, aber mein heiß ersehntes Päckchen war wirklich noch nicht da. Natürlich. Also nochmal 24 Stunden warten.

Gestern war es dann endlich so weit. Ich stellte mich brav in die Postschlange und hielt dann endlich mein Paket in den Händen.

Taschenbegleiter

Durch den Nachmittagstrubel und spätes Schlafen der Kinder, dauerte es dann allerdings noch ziemlich lange bis ich mir die Zeit nahm ihn auszupacken. Hach, was für ein schönes Teil.

Taschenbegleiter

Außen hellbraunes Leder*
Innen apfelgrüner Filz.
Drei Klammern, belegt mit Kalender (Layout 1); Notizbuch und Folien.
Gummiband in schwarz.
Dazu hab ich noch den Geburtstagskalender und das Adressbuch genommen.

Taschenbegleiter von Roter Faden Taschenbegleiter von Roter Faden

Taschenbegleiter von Roter Faden Taschenbegleiter von Roter Faden

Taschenbegleiter von Roter Faden

Ich kann mich ja immer schwer von Dingen trennen und deshalb war ich doch tatsächlich etwas wehmütig als ich heute schon mal ein wenig vom alten Kalender in den Taschenbegleiter umpackte. Aber das vergeht sicher schnell.

Der Taschenbegleiter ist wirklich ein hochwertiges Schätzchen.
Wie er sich im Alltag bewährt, wie ich ihn nutzen werde… darüber werde ich dann in einiger Zeit etwas schreiben können.
Aber ich bin sicher, dass ich sehr lange Freude an ihm haben werde.

Danke nochmal an die gute Ringelmiez und natürlich RoterFaden für den Rabatt und somit den kleinen Kick endlich einen anzuschaffen.

 

*Leder. Ja, ich habe mich für Leder entschieden. Es gefiel mir einfach am Besten. Ich esse vegan.(zu 99%… oh böse Schokolade) Ich lebe aber nicht 100% vegan. Das ist erstens sehr schwer (man glaubt gar nicht wo überall tierische Produkte eingesetzt werden) und zweitens gibt es einfach Dinge, wo ich gerne solch natürliche Materialien habe. Wir haben Lammfelle für die Kinder und sie tragen Lederschuhe. Ich stricke mit Schafwolle. Ich versuche tierische Produkte wo es geht zu vermeiden aber ein paar Ausnahmen mache ich eben doch.

4!

Vor einem Wimpernschlag war doch gerade noch das

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Und nun ist sie vier. 4!

Wir hatten vorgestern einen eigentlich recht entspannten vierten Apfelina-Geburtstag.

Morgens der Geburtstagstisch, dann Kindergarten und am Nachmittag feierten wir mit 3 Kindergartenfreunden und ein paar Verwandten im Park. Ein Bißchen Kuchen, jede Menge Obst, Sesamkringel, Wasserbomben, Wiese und ein Bächlein. Mehr brauchte es nicht.

Der Kuchen war dieses Jahr dieser vegane Schokoladenkuchen mit veganer weißer Schakalodenglasur in Schmetterlingsform und für den Kindergarten gabs leckere Waffelbecherkuchen. (Idee von Frische Brise aber mit anderem REzept)

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Als Geschenke gab es von uns das heiß ersehnte Fahrrad (gebraucht geschenkt bekommen und von uns aufgemotzt (Schutzbleche lackiert, Blümchen aufgeklebt, Lenker umwickelt)), ein Ballettbuch und ein Stück Butter das sie sich gewünscht hatte :-D

4. Geburtstag

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Von den Gästen gab es dann viel Kreativkrams. Farben, Bügelperlen, ein Filzset, Malbuch. Ein Knallergeschenk war ein Kaleidoskop.

Ich glaub, die Apfelina war zufrieden.

4. Geburtstag

Mein großes Mädchen <3

 

 

 

 

Ein neuer Kindergarten ab September

Ich erwähnte es ja schon immer mal hier und da: wir waren und sind unzufrieden mit der Kindertageseinrichtung in die die Apfelina seit unseres Umzugs hierher, also seit nun anderthalb Jahren, geht.

Ich will gar nicht mehr erzählen, aber es eskalierte im März heftig und am Liebsten hätte ich mein Kind sofort dort raus genommen. Das wäre für alle Beteiligten aber nun die schlechteste Lösung gewesen und so harrten wir aus. Mit Bauchgrummeln.

Ich schaute mir 3 andere Kindergärten an, machte mir aber kaum Hoffnung. Eine dann Vierjährige, so mittendrin, die eigentlich einen Platz hat? Chancen doch gleich Null.

Aber beim allerersten Infogespräch in einem Waldorfkindergarten, machte man mir gar nicht so schlechte Aussichten. Mädchen? Schon etwas älter? Das könnte passen.

Und so ging es etwas hin und her und Anfang Juni bekamen wir dann die Zusage: die Apfelina kann in den Waldorfkindergarten kommen. Yeah!

Gestern war ich zum ersten Elternabend mit allen neuen Eltern. Und es war so schön.

Ein großer Stuhlkreis aus kleinen Kinderstühlen, in der Mitte stand eine Vase mit einer Rose und eine Kerze brannte. Allein das war schon so angenehm.

Viele Kinder kommen aus der Kleinkindgruppe im Haus in den Kindergarten, die Eltern kennen sich schon. Aber es gibt auch Neue, so wie uns.

Es wurde die Aufteilung der Kinder auf die zwei Gruppen erläutert und es gab nochmal einen ganz genauen Einblick in den Tagesablauf.

Am Samstag vor der ersten Kindergartenwoche, wird es ein Kennenlernfrühstück geben. Da bringt man auch schon die Regensachen und Hausschuhe mit und das Kind bekommt seinen Garderobenplatz und Haken im Bad gezeigt.

Außerdem soll jeder eine Blume mitbringen die im Garten für das Kind eingepflanzt wird. So hat es etwas, was auf es wartet wenn es nächste Woche kommt. (jemand einen Vorschlag was für eine Blume wir da nehmen könnten?) Ich finde das total schön.

Überhaupt sind so viele Dinge dort einfach viel viel schöner. Das Essen, die Aktivitäten, das Draußen sein. Waldorfspielzeug. Es ist so schön.

Für die Apfelina wird es eine sehr große Umstellung. Es ist eine große Gruppe, es gibt einen geregelten Tagesablauf. Alles wird anders als sie es bisher kennt. Ich hoffe sie kommt damit gut zurecht. Ich werde sie genau beobachten.

Der Nachteil ist, dass der Kindergarten ein Stück weg liegt. Jetzt laufe ich keine 5 Minuten. Dann wird der Mann sie morgens mit dem Auto bringen und ich hole sie mit dem Bus ab. Und das leider viel früher als bisher. (13:45 Uhr schon statt 15:30)

Für mich wird es also auch anstrengender. Der Vormittag ist kürzer, die Busfahrerei und dazu der Muckel, der natürlich eigentlich genau zu dieser Zeit Mittagsschlaf hält. Ich weiß noch nicht wie wir das hinkriegen. Muss sich halt einpendeln.

Ab 1. August nun aber erst einmal über 5 Wochen Ferien! (ich freue mich einerseits, andererseits graut es mir davor 0.0) Und dann gehts auf in einen ganz neuen Alltag, in den wir uns dann alle gut einfinden müssen.

Der Taschenbegleiter von Roter Faden – Sie haben mich endlich gekriegt

Ich bin ja auch so ne kleine Papiertante.
Das schönste wenn die Sommerferien zu Ende gingen war, dass man neue Hefte, Stifte usw. brauchte.
Ich habe mich stundenlang in Schreibwarenläden aufgehalten, schon als Kind und Teenager.
Ich liebe Notizbücher und Kalender. Ja, ich stehe auch total auf Elektronikkram und ich liebe mein MacBook und mein iphone abgöttisch. Aber so ein Kalender ist was wunderbares. Ich habe noch alle meine alten dicken Kalender und ab und an fällt mir einer in die Hände und ich erinnere mich an die Zeit.

Früher benutze ich solche einfachen Buchkalender die am Ende des Jahres aus allen Nähten quollen und ich einen dicken Gummi drum band weil ich soviel Zeug darin sammelte. Ich bin nicht nur ein Daten- sondern auch ein Papiermessi.

Seit ein paar Jahren benutze ich den Kalender von quiero. Eigentlich ganz schön. Da mir der Kalender nach 2 Jahren aber nicht mehr so gefiel bzw. für meine Bedürfnisse nicht passte, behielt ich nur die Hülle und tat immer einen einfachen, spottbilligen rein. Passte irgendwie.

Vor ein paar Jahren warf die hochgeschätzte ringelmiez das Wort “Taschenbegleiter” in den Raum. Ich kuckte und staunte und fand das alles toll, hatte aber irgendwie keine Muße und nicht die finanziellen Mittel mir auch so ein Prachtstück anzuschaffen.

Über die Jahre sah ich immer mal wieder einen und er stand dann auch schon lange auf meiner Wunschliste.

 

Die liebe ringelmiez hat ein ausgesprochen entzückendes, neues Layout für Ihre Homepage. (unbedingt vorbeischauen und wenn ihr ein umwerfendes Quilt oder eine bezaubernde Puppe handgemacht möchtet, einfach bei Ella melden) Und um das zu feiern darf sich jeder einen Gutscheincode von “Roter Faden”, Heimat des Taschenbegleiters gibt, mitnehmen.

Und DAS konnte ich nun wirklich nicht an mir vorüberziehen lassen. Was für eine Gelegenheit!

Es spukte den ganzen Tag in meinem Kopf rum und ich freute mich auf den Abend.
Doch dann schickte ich schon am späten Nachmittag den Mann mit den Kindern zum Baumarkt, kochte mir ganz dekadent einen Schokoladenpudding und setzte mich vor den Laptop.

Wah! Soviel Auswahl! Doch mit etwas brainstorming ging es dann doch recht flott und ich drückte auf “bestellen”. (15%!!! Rabatt)

Und nun ist ein ganz wunderhübscher Taschenbegleiter auf dem Weg zu mir, der mein Schreibtischchaos hier ein Wenig lichten wird. Ich werde ihn lieben. Ich weiß es jetzt schon.

Für so ein Baby habe ich jetzt mein Konto leer geräumt, aber ich sehe es a) als Geschenk für 4 Jahre Apfelina-Mama übernächste Woche (DAS ist echt ne Meisterleistung sag ich Euch ;-) ) und b) wird es ganz ungemein nützlich für meine aktuellen Pläne sein, für die ich mir ununterbrochen am Tag den Kopf zermartere, neue Gedanken angeflogen kommen und ich Wichtiges nicht vergessen darf.

Die Investition wird sich gelohnt haben. Ich weiß es.

Also wenn noch jemand schon lange mit der Anschaffung spielt oder auch wenn ihr zum ersten Mal von einem Taschenbegleiter hört, schaut vorbei, schnappt Euch den Gutscheincode und bastelt Euch Euer Schmuckstück zusammen. Lohnt sich.

Wochenende und Montage

Wochenende schon wieder rum.

Es war durchwachsen.
Freitag Abend bekam der Sohn Fieber und fieberte dann ziemlich heftig die ganze Nacht. Wir stillten sehr viel.
Am Samstag sollte die Apfelina am Nachmittag zum Kindergeburtstag eine Etage tiefer gehen. Ich freute mich seit Wochen darauf, denn der Mann hätte dann mit dem Muckel was unternommen und ich hätte Zeit gehabt ungestört zu arbeiten. Aber nun fieberte der Sohn und der Mann war ebenfalls krank. Möööp.

Die Apfelina fragte den ganzen Samstag im Viertelstundentakt, wann sie denn endlich runter könnte. Wir vertrieben uns die Zeit mit dem Versuch Filzschnüre zu machen. Ist erst nach ein paar Anläufen so halbwegs geglückt. Ich habe noch nie gefilzt und muss da wohl noch etwas rumprobieren. Wir hatten dann aber noch Spaß mit den Schnüren, in dem wir sie als Dreadlocks umfunktionierten. :-)

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Irgendwann war es an der Zeit dass die hibbelige Apfelina zum Geburtstag konnte. Wir schenkten ein sautolles T-Shirt welches der Mann gemacht hat.. Der Nachbarssohn ist absoluter Lego-Fan und es wurde auch ein Lego-Räuber-Geburtstag. Auf der Rückseite steht noch der Name und eine 6. (zum 6. Geburtstag)

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Der Mann ging mit dem Sohn dann wenigstens mal los Brot kaufen. Ich scheuchte meinen Schweinehund davon und shreddete eine Runde. Ich hing nämlich einmal hinter dem Mann hinterher. (btw: wir sind am Ende von Level 2, es macht Spaß, hat sich zur täglichen Routine entwickelt und wir sehen Erfolge, irgendwann nochmal mehr)
Kaum war ich beim Cooldown, waren Mann und Sohn aber schon wieder da. grmpf

Wir gammelten dann den restlichen Tag so vor uns hin. Um 18 Uhr holte ich die Apfelina wieder hoch, die sowieso gerade hochkommen wollte weil sie mich vermisste.

Mein Kind macht ja nichts müde und so zog sich das Abendprogramm auch wieder bis irgendwann hin.

Der Muckel war immer noch warm der Mann fühlte sich elend.

Natürlich wie immer am Wochenende, waren die Kinder besonders früh wach (unter der Woche schlafen sie bis halb 8 und sind kaum wach zu kriegen). Wir versuchten uns am Stöckchen-Umfilzen. Gelang auch nur mäßig. *hüstel*

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Aber auch das will ich unbedingt nochmal probieren.

Am Sonntag war das Wetter, wider Erwarten, richtig gut und so beschlossen wir an den See zu fahren.
Der Mann verbrachte dort die meiste Zeit im Wohnwagen und vegetierte vor sich hin.
Wir aßen Buchteln , plantschten im See und malten viel. Abends gab es Spaghetti und wir fuhren gegen acht Uhr heim. Die Kinder schliefen im Auto ein und ließen sich umbetten. yay.

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Und dann rollte dieses Gewitter auf uns zu. Wir konnten richtig zukucken wie die dunkle Wand richtig schnell angerollt kam. Schnell auf dem Balkon alles sichern und dann ging es los mit einem ziemlichen Sturm. Der Wind pfiff und heulte durch die Wohnung. Später dann nur noch Blitz, Donner und Regen. Schöööööön. (ich erinnerte mich sofort an die Nacht in der die Apfelina geboren wurde <3  )

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Heute dann Montag.
Frau Mierau schrieb gerade eben was über diese stressigen Montage. Bei uns ist es manchmal so. Nicht immer. Ich versuche mir keinen Stress zu machen.

Die Kinder schliefen lange und waren kaum wach zu bekommen. Ich liebe es eigentlich eher als die Kinder aufzustehen, in Ruhe im Bad zu sein, kurz mit dem Mann zu reden. Aber es wird ja dann alles doch noch hektischer als sonst morgens. Ich war kurz versucht die Apfelina zu Hause zu lassen, wusste aber, dass ich es spätenstens mittags bereuen würde.

Also auf auf, Großes Kind fertig machen und ab mit dem Mann zum Kindergarten.
Der Muckelito und ich zogen uns dann auch in Ruhe an und gingen eine Runde einkaufen. Danach erstmal Frühstück.
1 Spülmaschine läuft und 3 Maschinen Wäsche wasche ich.
Ich möchte so viel tun, komme aber zu kaum was. Der Sohn macht außerordentlich spät Mittagsschlaf und sogar mit einmal zwischendurch aufwachen so dass ich auch da wirklich gar nichts von dem schaffe was ich dachte. Ich muss ihn um 3 tatsächlich wecken, weil wir los müssen die Schwester holen. Auf dem Weg sitzt er auf meiner Hüfte und kuschelt sich ganz eng an. Er schläft noch halb.

Montags ist Ballett-Tag. Urplötzlich ist die Apfelina aus ihren Schläppchen gewachsen und ich muss ihr neue in der Ballettschule kaufen. Ich hatte gehofft, wir schaffen es noch die paar Wochen bis zu den Ferien. Nundenn, ich hatte zum Glück zufällig genug Geld dabei.

Danach der übliche Weg nach Hause mit Zwischenstopp beim Bioladen für das wöchentliche Montagssüßs :-) Jeden Montag darf sie sich im Bioladen was Süßes kaufen. Sie stellt sich auch alleine an und bezahlt selbst und teilt dann sogar mit dem Bruder. Heute wars eine Fruchtschnitte.

Gegen halb sechs waren wir zu Hause. Der Apfelina gings nicht so gut. Bauchschmerzen. Irgendwas hat sie im Kindergarten nicht vertragen. Zum Abendessen gabs Backgemüse. Danach kuschelte sie sich mit ihrer Puppe auf die Couch und brauchte mich.

Wir gingen ca. halb acht / acht ins Bett, es dauerte aber noch bis nach halb neun bis beide Kinder schliefen.

 

So und nun ist das hier ja tatsächlich ein Tagebuchbloggen-Eintrag geworden :-) War gar nicht geplant. Ich hab doch eigentlich soviel anderes zu tun…..

kleines Mittagspausenblogging

Was für ein stressiger Vormittag.
Naja, für mich jedenfalls, denn hier ist ja alles meistens eher gemütlich.

Ich erwachte und fühlte mich wie gerädert. Dieses shredden geht mir eben doch ganz schön auf die Knochen, ich hatte spät geschlafen weil ich dann doch auch noch neugierig war ob Deutschland ins Viertelfinale einzieht und gefühlt war ich nachts ununterbrochen am Stillen und Kuscheln.

Noch im Bett schickte mir die Nachbarin eine Nachricht, ob wir den Sohn mit zur Kita nehmen könnten, weil die Schwester krank sei. Na klaro, machen wir :-) Meine Kinder schliefen noch tief und fest. Es war schon halb acht. Wenn die das mal am Wochenende machen würden.

Normalerweise fährt der Mann die Apfelina in die Kita auf dem Weg zur Arbeit. Da wir den Nachbarssohn mitnehmen sollten, wollte ich mit allen Kindern gehen.

Irgendwann waren beide Kinder wach und nach dem üblichen Anzieh-Zähneputz-Heckmeck sogar recht schnell fertig. 8:15 Uhr gingen wir los, lasen den Nachbarssohn ein und ich trottete mit zwei großen Kindern und einem Kleinen im Sling zur Kita.

Ich humple noch immer unter Schmerzen. Beim shredden hab ich mir das linke Sprunggelenk oder was auch immer da ist irgendwie verstaucht oder vielleicht ist auch was gezerrt… keine Ahnung. Es tut jedenfalls beim Laufen weh. Sehr. Und je mehr ich laufe umso schlimmer wird es.

Großen Kinder abgeliefert, noch auf den Essensplan gekuckt und gewundert warum da keiner was ranschreibt was es heute gibt und nach winken und Flugküsschen am Fenster mit dem Muckel 2-3 Sachen noch eingekauft und wieder nach Hause. Mittlerweile wollte Herr Muckelito natürlich aus dem Sling raus und laufen und trödeln und kucken und anfassen…. Der Weg dauerte also wie immer.

Kurz vor der Haustür eine Nachricht vom Kindergarten “Ihr wisst dass Ihr heut mit Kochen dran seid?”
Waaahhhh! Total verpeilt. TOTAL! Ich hab ja noch rangeschaut und unseren Namen aber völlig ausgeblendet.
Panik.
Was mach ich jetzt?
Kein Geld, nix im Haus, schmerzenden Fuß, Muckel…
Erstmal den Mann angerufen. “Na dann viel Spaß” war nur sein Kommentar. Grrrrrr.
Na gut. Durchatmen.
Kartoffeltag. Kartoffeln mit Quark. Fertig aus.
Kleinen Einkauf hochgebracht, Buggy geholt, festgestellt dass ich noch die EC-Karte des Mannes hatte, den Muckel mit ner Aprikose bestochen in den Buggy zu steigen und in den Supermarkt um die Ecke.

Alles nötige eingekauft, nach Hause gedüst und los gekocht.
3 Kilo Kartoffeln geschält und gekocht, gekauften Kräuterquark zusammen gerührt (*hüstel*) 18 Eier zu Rührei verarbeitet, 4 Gurken zu Salat geraspelt. Als Nachtisch gabs Obst. (Honigmelone, Ananas, Aprikosen, Äpfel, sollen die Erzieher schneiden) (heute dann mal nicht vegan und eher schnell schnell, ging halt nicht anders)

Den Muckel in die Rückentrage gepackt, Buggy vollgeladen und Essen in den (verwaisten weil alle grad im Park) Kindergarten gebracht.

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Danach waren wir noch beim Bäcker und haben uns schon wieder einen Sesamkringel gegönnt und ich auch noch was Süßes. So als Belohnung.

Und alles mit meinem schmerzenden Fuß. *aua*

Dann erstmal Chaosküche aufgeräumt, mit dem Muckel was gegessen und jetzt schläft der kleine Mann und ich sitze hier mit meiner süßen Belohnung, Füße hoch und mache Aaaahhhhhhh.

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Reicht schonmal für Heute :-)