wip wednesday

Das erste Strickwerk, die Mütze, ist fast fertig. Wenn ich noch ein paar Runden schaffe, kann die liebste (Strick)Freundin mir morgen zeigen wie man so eine Mütze dann “zumacht”.

almost done

Ansonsten bin ich in diesem Moment Strohwitwe, der Mann ist nicht da, das Kind schläft und ich habe den halben Inhalt meines Arbeitstisches in die Küche geschleppt (besseres Licht und großer Tisch) und habe vor, mein Stoffchaos zu ordnen und einige Nähprojekte zu zuschneiden.

chaos

DS2_3737

Nächsten Mittwoch dann hoffentlich konkretere wips ;)

craft / eat / care from your stash

Die hochgeschätze ringelmiez will ihren Wollvorrat reduzieren. In 2012 kein neues Garn kaufen und nur Projekte aus dem bestehenden Vorrat verarbeiten.

Nunja, da ich erst seit Dezember dem Stricken verfallen bin, ist mein Wollstash dementsprechend winzig. Im Grunde ist er gar nicht vorhanden.

work from your stash

Das rote ist meine Übungswolle. Die kleinen Knäule sind Reste von der Wolle die ich bestellt und meiner Mutter geschickt hatte um für die Apfelina und “Bebii” zu stricken.
Und den Rest der Wolle fürs allererste Strickprojekt, die Mütze, werd ich wieder zurück an die liebe Spenderin geben.

Wolle ist also kein Problem. Im Gegenteil, da darf der stash ruhig etwas wachsen dieses Jahr.

Kommen wir zum Stoff. Die Stoffmarktsaison beginnt. Aber ohne mich demnächst.
Ich habe genug. Nein, man hat natürlich nie genug Stoff und für Projekte fehlt sowieso immer genau der richtige. Aber ich hab mir vorgenommen, jetzt wirklich erst einmal alles was ich hab weg zu nähen. (Außer die Geburtstagsgutscheine für den Stoffladen, die lös ich noch ein)

craft from your stash

(Chaos momentan im bzw. vor dem Arbeitstisch, dessen Schrank definitiv zu klein für all die Stoffe ist. Ich habe noch einiges auf dem Stuhl zu hängen und in einem Weidenkorb versteckt. Ich muss dringend alles sortieren und ordentlich zusammen legen)

Kürzlich räumte ich die Küche auf und mistete gnadenlos aus.
Tee. Wir hatten Tee der 2009 abgelaufen war. So einige Schachteln. Bei manchen fehlte ein Beutel, andere Packungen waren noch nicht einmal geöffnet. Schande über uns. Ich habe die verbliebenen Packungen jetzt umgeräumt und sichtbar über dem Wasserkocher platziert und mir vorgenommen, täglich eine Tasse zu trinken damit sich der Teedschungel lichtet.

drink from your stash

Ähnliches im Vorratsschrank. Wobei es da nicht so viele abgelaufene Sachen gab, aber viele Dinge, die einfach schon ewig dort stehen und nicht verbraucht werden. Deshalb auch diese Sachen (Kochdinkel, 6-Korn-Mischung, gemischte Hülsenfrüchte etc) in Sichtweite auf die Arbeitsplatte gestellt und vorgenommen, mindestens einmal in der Woche davon etwas zu machen.

eat from your stash

Und im Badezimmer gibt es auch genug Kram der weg muss. Verschiedene Bodybutter von Lush, Bodylotions, Cremepröbchen etc. Wobei ich mir schon Ewigkeiten nichts gekauft hab, weil ich es aber auch nicht benutze. Aber das Zeug steht rum und muss weg. Also: aufbrauchen.

care from your stash

Weg also mit all dem überflüssigem Zeug bzw. endlich verbrauchen. Denn zum Wegwerfen und rumliegen ist alles zu schade.
(und ich muss Platz für Wolle schaffen ;) )

wip wednesday

Vor zwei Wochen angefangen (und zwischendurch wieder einmal aufgeribbelt; also eigentlich erst vor einer Woche angefangen):

Mein erstes Strickprojekt; eine Mütze für die Apfelina:

wip wednesday

Ich nenne sie “berry-sack” weil das Original eigentlich “floursack” (also Mehlsack) heißt, ich aber Beerenfarben gewählt habe. Leider komme ich tagsüber dank dem Äpfelchen nicht zum Stricken und abends mit Einbruch der Dunkelheit überkommt mich akute Trantütigkeit gepaart mit Mangel an Licht.

Sonstiges an work in progress? Nur in Gedanken:
Die Liste mit den Nähprojekten ist lang.
Im Kopf gestalte ich das Schlafzimmer um, welches es dringend nötig hat.
Ich kann nicht so schnell stricken wie ich Dinge gern stricken würde.
Muss meine Mutter mal fragen wo meine Strickliesel ist (Projekt: Schlafzimmerlampe)
Ich brauche ein Brett für die Badewanne.
Balkon (der Frühling kommt schneller als man denkt)
.
.
.
uuuahhh, man reiche mir Zettel und Stift um alles fest zu halten 

Mittagspause

Ziemlich genau eine Woche habe ich durchgehalten.

Keine Schokolade oder sonstige Süßigkeiten.

Es war die HÖLLE!

Heute wieder das gewohnte Bild zur Mittagspause, wenn das Apfelinchen schläft:
Mittagspause

Malzkaffee und Schokolade

Und ich bin wieder glücklich :)

krankes Äpfelchen

Mein Kind ist krank.

Hört man vermutlich ständig von Müttern mit Kleinkindern.
Bei uns ist es eine Seltenheit, denn die Apfelina ist nie krank.
Vor ziemlich genau einem Jahr hatte sie eine schlimme Erkältung mit fiesem Husten bei dem mir nachts schon mal ganz anders wurde und ich dreimal beim Arzt stand vor Angst. Damals war nix weiter und es wurde irgendwann besser.

Das wars dann aber auch seit dem.

Seit Samstag lief dem Kind dann der Rotz aus allen Poren, was uns nicht wunderte, der Kontakt mit anderen Kindern bringt sowas mit sich. Aber am Sonntag erkannte ich mein Kind dann nicht mehr wieder. Verquollene Augen, warme Stirn und sie schrie immer wieder vor Schmerzen auf. Auch lief und lief der Speichel ohne Ende.
Auch noch Zähne? Doch ein Blick in den Mund offenbarte etwas anders. Mundsoor.

Heute Morgen dann in den Virenpool des Kinderarztwartezimmers gestürzt und mit der Diagnose Bronchitis (!!!) und Mundsoor wieder rausgekommen, plus einer halben Apotheke, von der wir grad mal die Hälfte brauchen.

Der erste Löffel Anti-Mundsoor-Gel war übrigens “mjamjam meaaahh”. Den zweiten krieg ich nicht mehr in sie rein. Und der Nebel des Inhalationsgerätes ist nur zum Spielen lustig. Oder gruslig. Immer im Wechsel.

Alles in allem ist sie aber schon wieder ziemlich fit und gut drauf; kein Vergleich zu gestern.

Und jetzt hoffen wir, dass sie bald wieder kerngesund ist und wir den netten Herrn Doktor (“nun mach mal den Mund weeeeit auf” Apfelina presst die Lippen fest zu. tüdeldü) erst zur nächsten U-Untersuchung wieder sehen.

Krankes Kind.
Binichnichgewohnt.

 

P.S. gestern Abend hier übrigens so in Dauerschleife “Papa- Audo – Abi – Rina – Baagii – Doka – aua – helfee” (Übersetzung des Autors: Papa fährt morgen mit dem Auto zur Arbeit. Apfelina fährt mit dem Buggy zum Doktor weil sie Aua hat. Der hilft ihr dann”)

Der eigene Weg

Immer wieder eines der größten Themen bei mir. Schon immer gewesen.
Die “richtige” Art zu leben. So, wie es für mich am Besten ist und mir gut tut.

Ich lese oder höre etwas und es spricht mich an. Und dann will ich das mit aller Kraft umsetzen. Auch wenn es dann manchmal eigentlich zu viel ist und mir nicht gut tut.
Aber es muss doch so sein….. denke ich.

Ich bin 31 Jahre alt und Mutter einer Tochter.
Und ich fühle, dass ich endlich anfange klarer zu sehen, selbstbewusster werde, Kompromisse schließe und akzeptiere, dass es nicht immer nur entweder oder gibt, sondern auch einen Mittelweg. Und dass es egal sein muss was andere denken. Mir muss es gut gehen und ich darf meinen Liebsten nicht schaden.

Dieser Prozess geht langsam vonstatten. Vermutlich wird er bis an mein Lebensende andauern. Aber es wird.

Ich erfahre jeden Tag so unglaublich viel. Ich treffe Menschen und das beeindruckt mich noch immer am Meisten. Wie sie leben. Ich beobachte, nehme auf, lerne, denke nach.

Ich tue etwas nicht weil der oder der es tut sondern weil ich es so will.
Ich finde meinen Weg und das fühlt sich gut an.

Tag des Apfels

Und deshalb sollte ich vielleicht heute endlich dieses wunderschöne Geschenk irgendwo hübsch platzieren.

Serviettenringe? Vielleicht. Aber ich sehe auch wunderhübsche Fensterhänger :)

Danke.

 

Und dann gab es heute auch noch ein anderes Geschenk. Passt ja.

Tacheles

In den letzten Monaten in denen ich, das erste Mal seit ziemlich genau 6 Jahren, nicht bloggte, habe ich mir dennoch viele Gedanken über das Bloggen gemacht.

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit dass ich wieder damit anfange, ich war mir nur so unglaublich unsicher wie.

Und nach langem Hin- und Herüberlegen bin ich nun wieder hier.
Aber dann doch wieder nicht.

Ich denke viel zu viel darüber nach was ich schreiben möchte und wie ich es schreiben möchte. Und so ist dieses Blog grad eine Woche alt und beinhaltet nur eine Handvoll nichtssagender Artikel.

Bin ich das? Will ich das sein? Vielleicht brauche ich auch einfach nur noch ein Bißchen Zeit um wieder in die Gänge zu kommen, einen neuen Stil zu finden oder wie altbekannt weiter zu machen.

Ich weiß es nicht.

Fakt ist, dass ich ständig schwanke wie viel ich von uns erzählen möchte. Oder was überhaupt. Ich zermarterte mir heute z.Bsp. das Hirn darüber was ich denn schreiben könnte. Was wir zum Mittag hatten? Dass unsere Waschmaschine seit einem Monat kaputt ist und wir heute endlich eine neue gekauft haben? Dass die Apfelina dass unglaublich großartigste kleine Mädchen der Welt ist und uns den ganzen Tag zuschnattert? Dass ich Tag 2 auf Schokoladenentzug bin und deshalb die Wände hochgehen könnte?

Interessiert das irgend jemanden? Will ich das überhaupt erzählen?

Noch ziemliches Wirrwarr hier im Bloggerkopf.
Wird schon.