#12von12 im Dezember

Wenn ich dran denke und Lust habe, mache ich auch bei 12 von 12 mit. Hier sind meine 12 Fotos vom Dezember 2014

#12von12

1 von 12: Morgens setzen wir uns alle ausnahmsweise mal ins Auto und bringen den Mann zur Arbeit. Der fliegt mittags dann nämlich nach Berlin und kommt erst morgen wieder und lässt das Auto da. Die Apfelina bleibt, wie gestern auch schon, zu Hause. Starker Husten, Schnupfen und gestern hing sie den halben Tag auf dem Sofa und schlief und fieberte sehr stark. Heute scheint sie wieder fitter zu sein.

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2 von 12: Direkt mal das Auto genutzt und etwas größer eingekauft. Dabei landet seit Ewigkeiten mal wieder Frischhaltefolie bei uns zu Hause. Die brauch ich zum Backen.

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3 von 12: Oh Schreck, das Jesuskind ist weg! Die wunderschönen Krippenfiguren haben wir höchstpersönlich am 2. Advent bei Frau … äh … Mutti auf dem Niersteiner Weihnachtsmarkt gekauft. (Und die ist verdammt nett und sympathisch, die Frau … äh Mutti (nicht dass ich was anderes erwartet hätte) ) Der kleine Jesus bleibt allerdings verschwunden.

#12von12

4 von 12: Resteessen von gestern. Griechisches Bohnen-Kartoffel-Ragout. Einfaches Rezept aber bombastisch lecker und einen Tag später stets noch besser. Ich teile irgendwann mal das Rezept.

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5 von 12: Den Sohn in den Mittagsschlaf lesen. Der Tochter mussten wir etwa 1 Jahr lang “Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch” vorlesen. Und der Sohn verlangt nun auch täglich mindestens einmal danach.

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6 von 12: mittags der Einbruch. die Apfelina kuschelt sich aufs Sofa, ist wieder knalleheiß und verschläft den Rest des Tages; zwischendurch nur kleine, fiebrige Wachphasen. Ohje…

#12von12

7 von 12: draußen ist es extrem ungemütlich. Nasskalt und sehr windig. Da brauchen wir kein schlechtes Gewissen zu haben, dass wir nun schon den zweiten Tag hinter einander nicht draußen sind. Komisch ist es dennoch. Der Sohn dreht auch ein Bißchen frei, dem fehlt die tägliche Frischluftdosis.

#12von12

8 von 12: Gummibärchen helfen ganz sicher beim Gesundwerden.

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9 von 12: Die Apfelina fiebert und will ständig ihren Wasserbecher gereicht bekommen oder in meinem Arm liegen. Der Sohn hat nur Blödsinn im Kopp und tobt unausgelastet durch die Wohnung. Ich komme zu rein gar nichts Produktivem, außer ca. 5 Minuten Häkelei. (Zuckerstangen werden das)

#12von12

10 von 12: Eigentlich Schlafenszeit. Die Apfelina hat sich gesund geschlafen und ist natürlich hellwach. Der Sohn macht aus Spaß mit. Wir lagen eigentlich alle schon im Bett als die zwei wieder aufsprangen und ins Kinderzimmer zum Basteln gingen. Äh … ja.  Später schläft der Sohn dann doch, die gesundete Tochter eiert noch bis kurz vor zehn umher. Ab und zu wacht der Sohn aber auch nochmal auf. Ich schaffe trotzdem eine kurze Badewanne. Meinen Strohwitwenabend hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Ich hab doch da ne To-Do-Liste…

#12von12

11 von 12: später komme ich dann aber endlich dazu doch mal den Adventskalender-Artikel zu bloggen.

#12von12

12 von 12: und nebenher läuft die Nullte Folge des brandneuen Podcasts “Mutterskuchen”. Frau Mierau ist ja sowieso immer lesenswert. Jetzt auch noch für die Ohren. Perfekt. <3

 

Unser Adventskalender

Zur Hälfte ist er schon geplündert. Noch 12 Tage bis Weihnachten. Kann man noch über Adventskalender sprechen?
Ich machs einfach mal und zeige Euch, was es bei uns dieses Jahr für einen Kalender für die Kinder gibt.

In den letzten Jahren mit Kindern gab es ja jedes Jahr irgendwie einen anderen Kalender.
Im ersten Jahr, 2010, gabs noch keinen für die Apfelina.
2011 nähte ich ganz kleine Säckchen. Die waren aber nicht für dauerhaft gedacht und nicht sehr schön.
2012 gab es Papiertüten an einer Schnur. (das war der Dezember in dem wir umzogen)
2013 bekam die Apfelina gefüllte Klopapierrollen und der Muckelito die kleinen Säckchen aus 2011, die aber nur offen in einer Kiste standen und wo jeden Tag ein Holzbaustein und ein Babykes drin war.

Dieses Jahr sollte es nun endlich einen Kalender geben, der für die nächsten Jahre halten soll.
Natürlich wollte ich eeeiiiigentlich schon im September anfangen, wie mit allem Weihnachtskrams, aber irgendwie wurde es am Ende doch wieder richtig knapp. *gnarf* Egal.

Ich stolperte  Hier  über so ein hübsches Bäumchen und hatte dann eine Vision. Ich druckte mir die Vorlage aus und schnitt aus grünem Fleece den ich schon seit Jahren zu liegen habe zweimal einen Baum aus.

 

Adventskalender 2014

 

 

Ich bestellte mir Rupfen-Stoff für Säckchen. Im Nachhinein keine so gute Wahl, denn der ist wirklich extrem grob und starr und liess sich nicht gut verarbeiten. Ich überlegte kurz ob ich noch anderen Stoff bestelle, rügte mich dann selbst aber ob meiner verschwenderischen Gedanken und nahm was ich hatte.

48 Säckchen zuschneiden, Kanten versäubern, Säume nähen, Kanten zusammen nähen. Uff. So eintönig und meine Maschine und mein Arbeitsplatz staubten ziemlich ein von dem Material.

Adventskalender 2014

Adventskalender 2014

 

Der Mann druckte Zahlen auf festes Papier und schnitt sie aus und beschriftete mit grüner und roter Farbe die Säckchen. Auf die frische Farbe der beiden 24 streute ich Goldglitter.

Adventskalender 2014

 

Adventskalender 2014

Die Verschlussbändchen (sieht man etwas auf den letzten Bildern dann) habe ich aus Wurstgarn gehäkelt. Ganz einfach nur etwa 70 Luftmaschen.

Aus gelbem, dickerem Filz schnitt ich 24 Sterne aus. (23 kleine und einen größeren).

Adventskalender 2014

Ich umrandete sie mit Goldgarn mit dem Zickzackstich der Nähmaschine und versah sie mit Knopflöchern. Das Garn war auch nicht wirklich dafür gemacht und meine Maschine streikte das Ein oder Andere Mal.

 

Adventskalender 2014

 

 

Ich bestellte mir einfach Holzknöpfe und bemalte sie mit goldener Acrylfarbe. Für die 24 nahm ich einen etwas größeren und bestreute ihn auch mit Goldglitter.

 

Adventskalender 2014

 

 

 

Dann nähte ich diese verteilt auf den einen Fleecebaum.

Adventskalender 2014

 

 

 

Naja und dann lief alles nicht mehr so richtig wie geplant. Ich merkte, dass so zwei Lagen Fleece ja keine wirkliche Stabilität haben. Ich wollte eine Lage Volumenvlies einnähen, leider bestellte ich das zu spät und es kam nicht mehr pünktlich an. Im Nachhinein glaube ich aber, dass das auch nichts gebracht hätte. Ich nähte die beiden Fleecebäume rechts auf rechts zusammen, wendete und fing dann an sie spontan mit Füllmaterial (Klassiker IKEA-Kisseninhalt) zu stopfen. Ich dachte, es wäre eine gute Idee es richtig prall zu machen, später glaubte ich, dass es besser gewesen wäre eher weniger zu nehmen. Egal. Ich hatte dann plötzlich ein ziemlich pralles Baumkissen in den Händen. *kicher*

Wir hängten ihn in den Flur, befüllten die Säckchen und hingen sie an die Knöpfe.

Was drin ist? Der übliche Kleinkram: Haarspangen, Oblaten, Socken, Karusselchips für den Weihnachtsmarkt, Leuchtsterne, Zahnbürsten, hochwertige Schokolade, mal ein paar Gummibärchen, eine gefilzte Brezel, Schneckenbänder, Obstmus, Tattoos, Badezeugs… in der 24 wird für die Apfelina ein Knüpfstern sein (der eigentlich für Nikolaus gedacht war und nicht pünktlich kam) und für den Muckel ein Holzpferdchen. Ich wollte Dinge, die sich entweder verbrauchen, oder nützlich sind.

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Und jeden Tag ist in einem der Säckchen, immer abwechselnd, einer der Filzsterne, der dann an den Knopf geknöpft wird an dem vorher die Säckchen hingen.

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So wird der Baum dann am Ende so aussehen:Adventskalender 2014

 

Nächstes Jahr werde ich den Baum dann also noch etwas optimieren. Die Idee mit den Sternen und Knöpfen bleibt. Nur der Untergrund muss anders werden. Ganz fester Filz in mehreren Lagen oder sogar einfach eine angemalte Holzplatte? Vielleicht auchIch lass mir

 

 

Im Waldorfkindergarten

Seit fast 3 Monaten geht die Apfelina nun in den Waldorfkindergarten. (wer sich erinnert, nach dem Umzug ging sie zuerst hier in eine kleine Elterninitiative, wir waren unzufrieden und wechselten deshalb diesen Sommer)

Und was soll ich sagen? Wir sind sehr glücklich dort. Wir alle.
Die Atmosphäre ist einfach unglaublich schön, warm, heimelig.
Ich liebe dieses ganze Drumherum bei Waldorf. Die Raumgestaltung, das Spielzeug, die Rituale…
Es gibt dort kein Plastikspielzeug. Alles ist aus Holz, Wolle oder Stoff. Die Möbel sind alle aus naturbelassenem Holz und sogar das Geschirr ist richtiges Steingut.

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Die Kinder häkeln, nähen, weben, kneten, malen. Sie sind viel draußen. Es gibt einen herrlichen, riesengroßen Garten mit vielen großen Gebüschen zum Höhle bauen oder drin herum stromern.

Es werden viele Fingerspiele gemacht und es wird viel gesungen.

Jeden Tag vor dem Mittagessen wird eine Geschichte vorgelesen; passend zum jeweiligen Jahresfest das gerade ansteht. Jeden Tag die gleiche Geschichte über ein paar Wochen lang. Oder es wird sogar ein kleines Puppentheater vorgeführt. Das war jetzt der Fall. Vom St. Martins Tag bis jetzt wurde die Geschichte vom Laternenkind mit gefilzten Puppen und  Holzfiguren auf einer Stofflandschaft von den Erzieherinnen aufgeführt. Jeden Tag vor dem Mittagessen kamen beide Kindergartengruppen zusammen. Es wurde eine Kerze angezündet, die großen Kinder dürfen auf den Tischen sitzen. Was für ein Event!

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Der Mann bringt die Apfelina normalerweise auf dem Weg zur Arbeit in den Kindergarten. Manchmal mache aber auch ich das.
Ich bin jedes Mal erstaunt was für eine Ruhe dort herrscht wenn man morgens herein kommt. Im Vorraum zieht man sich um und betritt dann den Gruppenraum und dort ist es so ruhig und heimelig. Jeden Morgen. Kein hektisches Rumgerenne und laute Stimmen, wie ich es von woanders kenne. Die Kinder sitzen entspannt da und malen (es wird immer gemalt nach dem Ankommen), die größeren Weben oder nähen und auch die Erzieher sitzen meist an einer Handarbeit. (und mittwochs werden gerade die Brötchen fürs Frühstück frisch gebacken)

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Zwischen Frühstück und Mittagessen sind die Kinder draußen. Es gibt nur den Garten mit seinen Büschen und Bäumen, der Schaukel und den drei Holzpferden, die momentan aber ihren Winterschlaf im Schuppen verbringen.  Für die Kleinkindgruppe gibt es Buddelsachen. Mehr nicht. Und die Kinder spielen so wunderbar auf den Baumstämmen und Steinen und mit Stöcken und Stoffhalftern.

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Und dann sind da all die Feste…
Wir hatten ein wunderschönes Drachenfest mit Kastaniensammeln und Stockbrot. Es gab Erntedanksuppe für alle im Kindergarten. An St. Martin liefen wir durch eine kleine abgelegene Wildnis mit unseren Laternen und sangen und aßen am Lagerfeuer die von den Eltern gebackenen Martinsbrezeln.

Am vergangenen Freitag war Adventsgärtchen . Ein ganz einfaches, aber wunderschönes Ritual. Die Erzieherinnen hatten schon am Abend vorher fleißig gearbeitet. Ein Gruppenraum wurde komplett leer geräumt und in der Mitte die Adventspirale aufgebaut. An der einen Seite waren Stühle für die Eltern und an der anderen Bänke für die Kinder aufgebaut. Die Vorhänge waren zugezogen, es brannten Kerzen und noch ein ganz gedämpftes Licht. Eine Dame saß neben der Tür und spielte Harfe. Wir kamen kurz vor 17 Uhr an und übergaben die Apfelina an eine Erzieherin nebenan. Wir durften uns schon in den Raum setzen. Und als alle komplett waren, kamen diese supersüßen, aufgeregten kleinen Menschen Hand in Hand in einer langen Schlange, singend in den Raum. Da musste ich mir ja doch 1-2 Tränchen runterschlucken.

Und dann ging jedes Kind mit seinem Apfellicht die Adventsspirale entlang, entzündete die Kerze in der Mitte und stellte es an den richtigen Platz in der Spirale. Den goldene Stern der bis dahin dort gelegen hatte, durfte das Kind mitnehmen.

Die Apfelina schaute sich alles gespannt an, als sie dran war, war sie furchtbar aufgeregt, das sah ich an ihrer Mimik. Die Erzieherin bot ihr und allen folgenden kleineren Kindern an, sie zu begleiten und das nahm sie dankbar an. Hat sie toll gemacht.

Als alle Kinder ihre Licht abgestellt und ihren Stern bekommen hatten, sangen wir alle zusammen ein Lied und dann zogen die Kinder, auch wieder singend, hinaus. Die Eltern wurden dann jeder einzeln verabschiedet und mit lieben Grüßen in die Adventszeit geschickt und erhielten das Apfellicht des eigenen Kindes.

Draußen warteten wir dann auf die Kinder, die drinnen noch angezogen wurden.

Das war SO schön. Jetzt konnte die Adventszeit so richtig beginnen. Alle Feste und Rituale sind so liebevoll und warm dass mir das Herz aufgeht. So hatte ich mir das immer gewünscht.

Und natürlich bin nicht nur ich bzw. wir als Eltern in diesem Kindergarten glücklich.
Die Hauptperson, die Apfelina, ist dort auch sehr gut angekommen. Noch beim Kennenlernfrühstück vor ihrem ersten Tag hatte sie eine Freundin gefunden. Und die zwei sind nun unzertrennlich. Bonus: sie wohnen um die Ecke, der kleine Bruder ist nur etwas älter als der Muckelito und ich verstehe mich mit der Mutter auch sehr gut. Wir sehen uns nachmittags auch noch sehr oft und helfen uns auch gegenseitig mit der Kinderbetreuung. Wehmut: sie ziehen sehr bald um ins eigene Häuschen in die Pampa. Wunderschön aber leider eben nicht mehr um die Ecke. Im Kindergarten bleiben sie wohl trotzdem noch. Ich hoffe, da bleibt dennoch ganz viel Zeit zusammen.

Der Kindergarten hat einen wunderbaren Einfluss auf die Apfelina.
Sie verlangt noch mehr nach Frischluft als früher schon. Sie sagt das selbst auch richtig so, dass sie gern draußen ist, an der frischen Luft :-) Sie erfreut sich an den Handarbeiten. Jeden Tag bekommen wir ein fingergehäkeltes Band mit nach Hause. Ihre Sprache ist “gewählter” *kicher* Sie benutzt ab und an Verniedlichungen wie “Tellerchen” und “Händchen” aber es wirkt nicht albern, und sie benutzt solche Worte wie “erblickt” und “Bübchen”.

Und sie lernt unglaublich schnell die Gedichte und Lieder, was mich wirklich freut, weil ich zu Hause auch so gern singe mit den Kindern.

Mit dem Muckel gehe ich jeden Montag dort in die Eltern-Kind-Gruppe. Dort ist es auch einfach toll und wir gehen sehr gern dorthin. Es gibt das Begrüßungsritual mit Glöckchen und singen und Fingerspielen, dann einfach freies Spiel mit den vorhandenen, wunderschönen Sachen (Schneckenbänder, gestrickte Kätzchen, Holzbausteine, Holzpferdchen, Fühlsäckchen, ein Picklerdreieck mit Rutschbrett..), zwischendurch nochmal ein paar Fingerspiele, später eine Trinkrunde (wir sitzen im Kreis und die Kinder bekommen einen Becher Wasser (oder 2 oder 3 :-), die lieben das total) und dann wieder das Abschiedsritual mit verschiedenen Liedern und dem Glöckchen.

Von 6 Plätzen sind wir gerade nur 3, was wirklich wenig und sehr schade ist. Der Muckelito ist mit seinen fast 2 Jahren auch der Älteste. Nächste Stufe wäre dann die Spielgruppe die an zwei Vormittagen pro Woche, ohne Eltern statt findet. Die wird er vermutlich dann nach den nächsten Sommerferien besuchen. Jetzt mag ich mich noch nicht von ihm trennen. (Denn auch dort wären freie Plätze vorhanden und vom Alter würde es passen)

Wir sind sehr froh dass wir gewechselt haben und unheimlich dankbar dass wir so großes Glück hatten dort einen Platz zu bekommen.

 

 

kreeeiiiisch! Gewonnen! Den MEISTERCLASS Sockenlehrgang bei RINGELMIEZ

Ich habe gewonnen.
Ich kann es noch immer nicht fassen und grinse heute nur noch im Kreis.

Bei Gewinnspielen mache ich selten mit. Wirklich. Da muss es schon etwas wirklich tolles zu gewinnen geben damit ich mich mit Dutzenden anderen in einen Lostopf stürze.

Ich bin ja großer ringelmiez-Fan. Schon seit einigen Jahren nun. Und als Ella zum tollen Gewinnspiel von MEISTERCLASS aufrief, musste ich einfach dabei sein. Denn ich liebe stricken, auch wenn ich es nicht besonders gut kann *ähäm* und auch noch nicht sooo viel zustande gebracht habe. Denn Socken stricken stand auch recht hoch auf meiner Liste und ich fragte mich schon, womit ich da am Besten anfangen könnte. Und da ich auch in der kalten Jahreszeit unheimlich gern Wollsocken trage, musste ich da einfach mitmachen.

Und heute, als ich mit dem Muckelito in einem vollen Bus saß, kam die Nachricht und ich konnte es gar nicht fassen und freute mich wie eine Schneekönigin. (Der Muckel war von meinem freudigen Erzählen ja nicht so beeindruckt und wollte, dass ich ihm weiterhin einen Mond und Sterne an die Busscheibe male)

Danke Ella und Danke MEISTERCLASS für den tollen Gewinn. Ich werde selbstverständlich über das Entstehen meiner Socken berichten. *freufreufreu*

 

Und übrigens finde ich ja, dass so ein MEISTERCLASS-Kurs eine megacoole Geschenkidee (nicht nur ) jetzt zu Weihnachten ist.

Unser November

Ich blogge zu wenig. Ich möchte viel mehr schreiben. Einfach erzählen was wir so erleben, von unserem stinknormalen Leben, unserem Zu Hause, unserem Alltag, unseren Sorgen, unserem Glück.

Ich nehme mir einfach nicht die Zeit dafür. Tagsüber denke ich so oft daran, dass ich dieses und jenes gern bloggen würde. Ich bräuchte eine App, die Gedanken sofort in Text umwandelt :-)

Nächstes Jahr, da werde ich mehr bloggen, versprochen. #kryptikpopyptik

Aber nun einfach mal ein kleiner Rundumschlag von hier.

Es geht uns gut. Sehr sogar, möchte ich sagen.

Der Herbst war und ist wunderbar hier. Ich genieße dieses Zeit sehr und glaube jedes Jahr mehr, dass es auch irgendwie meine Zeit ist. Obwohl ich jede einzelne Jahreszeit sehr sehr liebe . Aber irgendwie ist im Herbst alles runder. Obwohl es gegen Ende des Jahres immer stressig ist mit den vielen vielen Vorbereitungen und Plänen usw, ist es deshalb doch auch fast die lebendigste Zeit hier. Irgendwie.

Wir genießen den neuen Kindergarten. Sehr. (dazu mehr in einem anderen Artikel)
Wir haben einen neuen Alltag. Vielleicht ein klein wenig stressiger. Jedenfalls am Vormittag.
Die Vormittage sind kurz. Der Mann verlässt mit der Apfelina zwischen 8 und halb 9 das Haus. Ich habe dann bis ca. halb 11/11 Zeit irgendwas im Haushalt zu machen, einkaufen zu gehen oder eben sonstiges zu erledigen. Das ist verdammt kurz.
Denn, wir müssen um 13 Uhr los die Apfelina abholen und wenn der Muckelito nicht rechtzeitig einschläft, muss ich ihn um 13 Uhr wecken und dann ist er sehr sehr unausstehlich. Und so verbringe ich die Zeit ab etwa halb elf damit mit ihm Bücher zu lesen und zu stillen (könnte er genau so den ganzen Tag machen) damit er einschläft.

An manchen Tagen geht das schnell, an anderen schläft er erst um zwölf und wir hatten es jetzt auch schon zweimal, dass er gar nicht schlief und dann aber im Fahrradanhänger sofort wegratzte. Im Grunde nicht schlimm, aber mir fehlt dann meine Mittagspause. Und die ist mir heilig. Ich bin mittags am produktivsten. In den 1-2 Stunden in denen er schläft, versuche ich Papierkram zu erledigen, alles am Laptop zu machen was gemacht werden muss (denn hier bleibt der Laptop zu wenn die Kinder dabei sind) und wenn nötig bereite ich schon das Abendessen vor. Am liebsten verplempre ich die Zeit aber auch einfach gern mit twittern, Blogs lesen, etwas essen oder auch mal was nähen.

13 Uhr ist dann großes Anziehen (dafür mag ich die kalte Jahreszeit nun nicht wirklich, das dauert alles) und fertig machen für unsere nun tägliche Fahrradtour zum Kindergarten. 4 km, bergauf. Es schlaucht mich, aber es fühlt sich auch gut an. Sehr. Auch wenn ich ächze und keuche genieße ich es sehr an der frischen Luft zu sein, auch wenn es jetzt langsam wirklich etwas eisig wird.

Nach dem Kindergarten führte uns der Weg in letzter Zeit fast immer in den Park auf den Spielplatz. Mal allein, mal mit der besten Freundin. Die Apfelina verlangt sogar danach draußen zu bleiben. Und ich habe festgestellt, dass es ein sehr guter Rhythmus war in letzter Zeit wirklich direkt nach dem Kindergarten draußen zu bleiben und dafür schon etwas früher nach Hause zu gehen, so um 16:00 Uhr, statt erst gegen halb sechs. So können wir zu Hause vor dem Abendbrot noch etwas runter kommen, haben Zeit das Essen vorzubereiten usw. Ich finde das ganz angenehm.

Der November war und ist dieses Jahr mein Monat. Ich weiß gar nicht genau warum, aber ich fühle mich so wohl, alles ist rund. Der Muckelito ist ganz wunderbar easy und die Niedlichkeit in Person. Mit der Apfelina ist es manchmal schwer und ich reflektiere mich als Mutter zur Zeit auch sehr sehr sehr und finde meine Verhalten nicht gut. Aber ich arbeite daran, denke viel nach und es fühlt sich alles nicht schlimm an, sondern nur herausfordernd. Zwischen dem Mann und mir stimmt es und das macht mich unheimlich glücklich.

Ich habe eine ellenlange Liste mit Dingen die für Weihnachten getan werden müssen. Ich weiß nicht ob ich alles schaffe, aber auch das fühlt sich nicht schlimm an sondern einfach nur lebendig, weihnachtlich, wichtelig. Ich freue mich sehr auf die Adventszeit.

Und dann sind da all die lieben Menschen die, hauptsächlich in diesem Internet, um mich herum sind. Da geht mir so oft das Herz auf und ich bin so dankbar dafür, dass es dieses Medium gibt.

Der November war durch und durch rund und schön und gemütlich und heimelig und ich freue mich sehr auf den Dezember.

Wochenende in Bildern 15./16.11.2014


Susanne sammelt Wochenenden und ich war dieses Mal wieder dabei.

Der Samstag beginnt wie üblich. Die Kinder treiben mich aus dem Bett, wir frühstücken. Danach erstmal Küchenchaos beseitigen.

Küchenchaos #wib

 

Der Mann geht mit den Kindern zwei Stündchen raus, ich nutze die Zeit zum Bad putzenBad putzen #wib

und etwas Schreibtischkram.

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Zum Mittagessen gibt es nichts besonderes, Reste vom Vortag, so zwischendurch.

Später starten wir eine dringend notwendige Kinderzimmeraufräumaktion.

 

 

 

 

 

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Dazwischen allerdings immer wieder Vorlesepausen, manchmal auch synchron.

Der Muckelito macht keine Anzeichen Mittagsschlaf machen zu wollen. Ich dagegen bin beim Vorlesen immer kurz vorm Einnicken.

Kinderzimmeraufräumung im Endspurt. Der Mann saugt Staub und der Muckel drückt sich ängstlich an seine Schwester. Er mag den lauten Staubsauger nicht. Sie beschützt ihn.Unbenannt

Geschafft. Das Zimmer ist wieder begehbar und spielen macht Spaß.

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Zum Abendessen gibt es Brot. Der Muckel futtert fast nur Granatapfelkerne und knickt dann ganz plötzlich auf meinem Schoß weg. Es ist grad mal viertel sieben, aber ich lege ihn ins Bett und er schläft weiter und ist auch am nächsten Morgen nicht früher wach als sonst.

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Ich versäubere noch die letzten Kanten an den 48 Adventskalendersäckchen.

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Sonntag. Alle wachen gut gelaunt auf. (Außer der Mann, der ist Morgenmuffel)

Ich versuche mich mal wieder an Waffeln. Ich hatte noch gebackene Kürbisspalten im Kühlschrank und dachte mir, dass ich die unbedingt in Kürbiswaffeln verwenden will. Der Teig ist eher frei nach Schnauze. Mehl, Kürbispürree, Sojamilch, Zucker, Backpulver, Sprudelwasser.

Heraus kommen natürlich mal wieder keine leckeren Waffeln. Es klebt alles, oder nach 10 Minuten ist die Waffelkruste hart und innen ist es noch nicht wirklich durch. Ich habe noch nie Waffeln hin bekommen. Liegt vielleicht aber auch an dem blöden “Eisen”. Da mir das alles zu lange dauert, kippe ich den Rest Teig auf ein Blech und es wird ein Kuchen draus.Unbenannt

 

 

 

Wäsche falten (und waschen und aufhängen) muss auch sonntags sein, sonst komm ich ja gar nicht hinterher.Unbenannt

 

Zum Mittagessen gibts nur Backkartoffeln (und etwas Pastinake) aus dem Ofen. Mehr nicht. Mehr geben Speisekammer und Kühlschrank nicht her.

#wib

 

Beim Warten aufs Essen: Kinderkunst. Dem Sohn war die Tafel wohl zu klein.

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Der Sohn lässt schon wieder den Mittagsschlaf ausfallen. Am späten Nachmittag gehen wir noch zu Freunden um die Ecke. Die Mädchen tanzen in afrikanischen Kleidern durchs Wohnzimmer.

#wib

 

 

 

 

 

Und dann machen wir noch einen Minilaternenumzug durch den Park. Dabei schläft mir der Muckel kurz nach fünf auf dem Arm ein und ich, keine Trage und nix dabei, schleppe ihn bis nach Hause. uff.

#wib

 

Dort wacht er aber beim Ausziehen auf. Da es schon sechs Uhr und der Mann nicht da ist, bekommen die Kinder statt der Sonntags-Pizza nur ein schnelles Brot und danach geht es in die Badewanne.

#wib

Beide schlafen überraschend früh ein und der Mann und ich weihnachtswichteln ein wenig umher. (Später mal mehr zum Adventskalender )

#wib

Als das geschafft ist, gönnen wir uns einen Lebkuchenpudding und schauen eine Folge Game of Thrones (wir haben das mal angefangen zu kucken, scheint ja schon jeder außer uns gesehen zu haben)

#wib

 

 

Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen…

(Ohrwurm, ja? *g*)

Früher in Potsdam, bevor wir die Apfelina hatten, sind der Mann und ich eigentlich fast nur Auto gefahren. Hauptsächlich zur Arbeit und wieder zurück. Und zum Einkaufen.

Dann kam die Apfelina, ich trug sie im Tuch und in der Trage und lernte die Stadt endlich erst einmal richtig kennen. Zu Fuß nämlich.

Als sie gut anderthalb war glaub ich, kauften wir mir irgendwo auf einem Hof ein gebrauchtes Fahrrad und bekamen von der Schwägerin einen Römer Kinderfahrradsitz. Von da an fuhren wir viel Rad. Auch noch, als ich mit dem Muckelito schwanger war.

Dann zogen wir im Dezember 2012 um. Die Apfelina war zwei einhalb und ich hochschwanger. Ich habe mein Fahrrad dann noch genau zweimal benutzt. Kurz nach dem Umzug. Im Schnee. Die Apfelina im Sitz und ich schob das Rad um Einkäufe besser nach Hause zu transportieren.

Dann kam der Muckelito und seit dem stand mein Fahrrad im Keller. Denn erstens, wie sollte ich mit einem Kleinkind und einem Baby Rad fahren? Apfelina im Sitz und Baby in der Trage war mir dann doch zu blöd. Und zweitens, kann man hier nicht so gut Rad fahren, es gibt keine Radwege. Aber es war auch gar nicht nötig denn ich konnte alles, wirklich alles zu Fuß erledigen denn es ist quasi alles was ich brauche um die Ecke.

Dann kam nun zum September der Kindergartenwechsel und mit ihm mussten wir überlegen, wie wir das in Zukunft logistisch machen denn, der Kindergarten war nicht mehr 5 Laufminuten um die Ecke sondern ca. 10-15 Autominuten entfernt.

Der Mann bringt die Apfelina morgens auf dem Weg zur Arbeit mit dem Auto in den Kindergarten und ich holte sie bisher mittags dann mit dem Bus ab. Das war O.K.. Man fährt mit dem Bus auch nur 10-15 Minuten. Blöd nur, dass er nur alle halbe Stunde fährt und ich somit wirklich drauf angewiesen bin diesen einen Bus zu erwischen. Außerdem der Kostenfaktor: über 70€ kostet eine Monatskarte hier.

Ich lernte eine Mutter aus dem Kindergarten kennen die gleich um die Ecke von uns wohnt (nett ist und zwei Kinder im gleichen Alter wie meine hat. yay) und sie und ihr Mann fahren immer mit dem Rad mit Fahrradanhänger. Toll. Wollte ich auch.

Ich erzählte einmal der Spielgruppenleiterin des Muckelitos davon und wie der Zufall so spielt, wollte sie gerade ihren alten Anhänger verkaufen. Wir wurden uns einig und nun sind wir seit zwei Wochen in Besitz eines älteren croozer Modells.

croozer

Bis zum letzten Wochenende hat es jetzt noch gedauert bis mein Fahrrad fit war und wir eine Proberunde drehen konnten. Schon sehr cool. Ich hab immer ein Bißchen Angst irgendwo hängen zu bleiben und das Rückwärtsschieben muss ich noch üben, aber ansonsten klasse.

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Am Sonntag wollten wir eigentlich eine kleine Familientour machen, aber der Muckelito war für nichts in der Welt in den Hänger zu bewegen (am Tag davor wars noch O.K.)

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Gestern am Montag wollten wir dann die Schwester das erste Mal vom Kindergarten mit dem Rad abholen. Leider das gleiche Spiel und wir mussten dann noch zum Bus hetzen. Es lag vermutlich daran, dass ich ihn nach nur 40 Minuten Mittagsschlaf wecken musste und er einfach noch nicht in Stimmung war. Am Nachmittag ging es nämlich zum Spielplatz super.

Heute haben wir es dann aber gepackt und sind mit dem Rad losgedüst. Die Strecke ist total O.K., besonders die zweite Hälfte ist wunderschön zwischen Wiesen und Gärten entlang. Ich brauchte, mit Stehen am Bahnübergang, genau eine halbe Stunde.

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Im Vergleich zum Bus habe ich keine Zeiteinbuße, so mit allem drum und dran zur Haltestelle laufen usw. Der Stress pünktlich an der Haltestelle zu sein entfällt aber und eben die Kosten für die Fahrkarte.

Nun also mal schauen wie lange wir jetzt im Herbst und Winter durchhalten. Wenn es nicht gerade in Strömen gießt oder Schneematsch ist, will ich schon jeden Tag fahren. Meiner Fitness wirds nur gut tun. ähäm

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Wochenende in Bildern 18.+19.10.2014

Susanne sammelt Wochenenden.
Dies war unseres.

Am Freitag musste ich die Apfelina früher aus dem Kindergarten holen. Sie baute immer mehr ab. Eine dicke Erkältung hatte sie erwischt. Kannten wir bisher auch nicht. Wenn, dann halt laufende Nase undoder Husten, aber dieses Mal war sich richtig richtig krank und fühlte sich elend. Die Nacht war furchtbar und völlig erledigt schlief sie am Samstag Vormittag dann erst einmal gute 2 Stunden. Und Mann und Sohn bastelten vor der Tür an meinem Fahrrad herum.

WIB 18./19.10.2014

 

 

 

Deshalb konnte ich ganz ungestört und meditativ Gemüse schnibbeln. Viel Gemüse. Und zwar für die Veggniese-Soße nach der lieben Ringelmiez.

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Liebe Fleischesser, liebe Vegetarier, liebe Veganer: kocht diese Soße nach! Sofort! Sie ist weltklasse lecker! Der Mann ist großer Bolognese-Fan und kocht sie auch sehr gern und gut. Und sogar er bat mich Samstag Abend, die Soße doch bitte weg zu schließen, weil er bei jedem Gang in die Küche davon naschen musste und wir sonst am nächsten Tag nichts mehr davon haben würden. Ging mir ähnlich. Saulecker!

 

 

WIB 18./19.10.2014

 

 

 

 

Der weitere Samstag verlief sehr gemütlich. Wir lasen viel vor..

 

WIB 18./19.10.2014

 

 

Schmierten immer mal wieder dir hustenden Kinder ein..WIB 18./19.10.2014

 

 

… und später wurden der Sohn und ich von der Apfelina frisiert und geschminkt.

Die Kinder schliefen früh.

 

 

WIB 18./19.10.2014

 

 

Ich klebte Schnittmuster und schaute mit dem Mann irgendwas; musste dann aber doch recht bald zur Apfelina, die ständig hustete, nicht schlafen konnte und mich einfach bei sich haben wollte.

WIB 18./19.10.2014

 

Der Sonntag beginnt früh und mit voller Wasch- und Spülmaschine. Sonntags ohne Hausarbeit geht hier nicht, ich würde ja gar nicht mehr hinterher kommen.

 

WIB 18./19.10.2014

 

dDie Haselnüsse aus dem Garten der Freunde sind zu klein für den Nussknacker. Deshalb benutzen wir kurzerhand Mörser und Stößel. Funktionierte gut. (nein, der Stößel ist nicht dabei zerbrochen, das ist schon länger her, fiel mal runter)

WIB 18./19.10.2014

 

 

Am Vormittag packen wir alles für eine kleine, erste Radtour mit unserem neuen, gebrauchten Croozer. Alles und jeder ist fertig, doch dann will der Sohn partout nicht in den Anhänger. Wir versuchen alles, überreden, locken, laufen ein ganzes Stück mit ihm in der Hoffnung, dass er es sich überlegt… Nein. Er will nicht. Letztendlich dreht der Mann mit der Apfelina nur eine kleine Runde durch den Park und ich gehe mit dem Muckelito wieder rein, wo er ziemlich schnell schläft. War wohl einfach müde.

WIB 18./19.10.2014

 

 

Dann gibt es endlich die Vegginese-Soße offiziell mit Spaghetti. mjam. Es schmeckt allen (außer der Apfelina, die ernährt sich grad hauptsächlich von Butterbroten und Äpfeln weil alles andere bäh ist).

 

Dann geht es ab an den See. Das Grundstück winterfest machen. Laub harken, Pavillion abbauen, Möbel rein räumen…WIB 18./19.10.2014

 

sZwischendurch Pause mit Gewürzkuchen und Obst.

WIB 18./19.10.2014

 

 

Und nachdem ich eine große Schubkarre voll Laub geharkt und weggeschoben habe und ordentlich dreckig bin, wird sich kurz im Autospiegel geschminkt um die tolle Abend-Herbst-Sonne für ein Fotoshooting zu nutzen. Ich brauche ein nettes Portrait für mein kryptisches Dingsda.WIB 18./19.10.2014

 

 

Die Kinder kriegen Reste vom Mittag als Abendbrot; serviert auf der Sandkastenterrasse.

WIB 18./19.10.2014

Und der Sonntag verabschiedet sich mit noch ein paar letzten Mückenstichen und einem bombastisch schönen Himmel beim Sonnenuntergang.

 

 

Genähtes: Feierabendheld für den Mann

Seit Jahren wünschte der Mann sich eine Schlumperhose von mir.
Stoffe dafür lagen auch schon Ewigkeiten bei mir im Stoffregal.
Und vor einigen Monaten stolperte ich dann auch über ein perfektes Ebook.

Feierabenheld_in ist eine ganz tolle Hose für Männer wie für Frauen. Einfach zu nähen, sieht aber durch die Einteilung sehr schick aus.

Es dauerte nun aber doch eine kleine Ewigkeit bis sie gestern endlich fertig war.

Feierabendheld

 

 

 

 

Feierabendheld

Feierabendheld

 

Feierabendheld

Der Mann hat endlich seine Schlumperhose für zu Hause und ist glücklich. Ich werde mir irgendwann auch noch eine nähen, allerdings stehen da noch ein paar andere Projekte vorher auf der Liste.

wip wednesday: gathering stripes

Wip-Wednesday.

Nachdem die heartwarmer fertig sind und ich in meinem bisherigen Strickerleben ja ansonsten nur Mützen zustande bekommen habe, soll es nun mal etwas größeres sein.

Ein Pullover für die Apfelina soll es werden. Der gathering stripes ist schön und wohl relativ easy zu stricken.
Letzte Woche löste ich deshalb endlich meinen Gutschein vom letzten Geburtstag für den Wollladen um die Ecke ein und startete am Wochenende.

Wunsch der Tochter war: rot mit lila Streifen. Damit kann ich ja gut leben. So ein richtiges knalliges Rot gefiel mir im Laden dann aber nicht so und deshalb ist es mehr ein weinrot geworden. Das passende Lila war leider nicht ausreichend da und deshalb habe ich einen wirklich hübschen, melierten Rosaton für die Streifen mitgenommen.

 

 

wipgs

Ich bin noch beim Kragen, hab das zweite Knopfloch fertig. Ich stricke ja nur abends wenn die Kinder schlafen und alles andere erledigt ist. Ganz selten mal in der Mittagspause. (in der ich gestern einen Teil wieder aufribbelte, fast die Nadeln nicht mehr reinbekam, viele Schweißausbrüche später doch wieder alles saß und ich dann den gleichen blöden Fehler machte, den ich jetzt aber so gelassen hab)

Ich hoffe dass er schnell wächst und die Apfelina ihn bald anziehen kann.

 

Und dann habe ich noch ein kleines Häkelprojekt. Schneckenbänder.
Schon vor ziemlich langer Zeit wollte ich solche Bänder machen. Hab es aber wieder verworfen.
Jetzt geht die Apfelina ja in den Waldorfkindergarten und der Muckelito dort in die Spielgruppe und dort gibt es die schönen Bänder und die Kinder spielen so wunderbar damit.

Zu machen sind sie ganz einfach. Einfach 7 Luftmaschen anschlagen und dann mit festen Maschen bis zur gewünschten Länge häkeln. Sehr einfach.

Schneckenband

Ich will ein paar Bänder für den Adventskalender oder Nikolaus machen und sicher auch ein paar verschenken. Das erste hier ist aus einem einfachen Baumwollgarn. Nicht sehr hübsch aber eigentlich sehr passend dafür, weil es so robust ist. Ich werde da noch mit einigen Garnresten die ich so finde rumprobieren. Kann man ja nicht viel falsch machen.