Also dieses Bloggen…

…. das ist schon ne komische Sache.
Ich kaue ständig in meinem Kopf darauf herum. Einerseits so große Lust zu erzählen. Für mich und auch für andere.
Dann aber auch wieder eigentlich gar keine Lust auf Rückmeldungen und dass “fremde Menschen” soviel über mich erfahren.

Schwierig schwierig.

Geschnipsel

Neue Woche. Und nach diesen ganzen Feiertagen nun wieder eine Normallange Woche.
So sehr ich 3-4 tägige Wochenenden liebe, irgendwie auch schön dass jetzt wieder so richtig Routine rein kommt.

Noch 32 Tage bis wir ins Haus können. Zäh tropft die Zeit. Aber immerhin stetig.

Während ich mit den Kindern drei Tage weg war (wunderschöne Stunden bei ihr verbracht; die Freundinnen spielten als hätten sie sich nicht über anderthalb Jahre nicht gesehen und es war ein wunderbares Gewirble aus fünf Kindern) war der Mann am Haus um etwas mit Besitzerin und Nachbarn zu besprechen. Er erzählte mir dann von einer grünen Explosion des Gartens. Alles ist einfach nur grün und voll und das ganze Haus ist fast zugewuchert und ganz verwunschen; eingehüllt in eine grüne Decke. <3 So große Sehnsucht nach dem Garten und dem Haus. Hach. 32 Tage…

Das Krabbel-Baby hat heute schon die Klassiker Klopapier abrollen und Zahnpastatube ausnuckeln gebracht. Nichts ist vor ihm sicher. Mahlzeiten sind wieder sehr anstrengend, weil er einfach nicht im Hochstuhl bleibt. Er klettert sofort nach 3 Sekunden auf den Tisch. Ich versuche es so 3-4 Mal ihn wieder hin zu setzen, dann muss er runter; was er natürlich mit Gemecker quittiert. Noch schwieriger ist das Wickeln und Anziehen. Dazu brauche ich meist schon eine zweite Person. Er windet und dreht sich und versucht aufzustehen usw. Ich erinnere mich, dass es bei der Apfelina exakt genauso war. (vermutlich auch beim Muckelito, aber da erinnere ich mich gerade nicht so gut dran) Uff. Warum hab ich immer nur solche Zappelkinder?

Der Mann und ich haben beschlossen, dass das Putzen der Wohnung nun nicht mehr lohnt. *g* Gut, ich hab dann gestern doch mal eeeendlich wieder die Wohnung einmal durchgesaugt; dazu komme ich nämlich irgendwie nie (wie allgemein zu nichts mit einem Klammeräffchen) Übrigens, ich nehme gern Staubsauger-tipps entgegen. Im Haus möchte ich nämlich eine super-duper-Hausfrau werden *hüstel* und brauche dringend einen neuen Staubsauger, da unserer uralt, schwer und klobig ist. Wir haben ausschließlich Holzfußboden (Dielen und Parkett) oder halt Fliesen. Jemand eine Empfehlung?

In den letzten Tagen, gezwungenermaßen, festgestellt, dass ein Leben ohne Schokolade möglich ist. Aber absolut sinnlos.
Ich bin süchtig. Sehr. *seufz*

Ich könnte jetzt noch hundert Schnipsel hier her werfen, aber das würde doch ein zu großes Durcheinander werden.

Außerdem ist es eigentlich unmöglich zu tippen während ein Kind versucht an meinem Bein hoch zu klettern und gleichzeitig ein anderes als Pirat verkleidet neben mir steht und mit piepsiger Stimme und langgezogenen Vokalen Fragen über Kompasse stellt.

Wochenende

 

 

 

Das Wochenende begann Freitag schon etwas kostspielig mit einer neuen Brille für die Apfelina.
Sie ist mit der etwas größeren Brille mindestens 2 Jahre älter geworden und sieht mehr denn je aus wie ein Schulkind. *seufz*

Das Wetter versprach gut zu werden und wir bereiteten alles fürs Draußensein am See vor.
Vorher aber noch ein Gang zum Friseur. Der Muckelito, mein Baby, wollte die Haare kurz haben. *schnüff*
3 Jahre und 4 Monate sind sie gewachsen. Ja sie waren dünn und fusselig und er hatte auch schon einmal am Pony selbst rum geschnibbelt. Aber er sah auch so toll aus mit Zopf oder mit Piratentuch. Dazu braun gebrannt und Bernsteinkette…. *schmacht* Aber gut, er wollte es. Also los:

 

vorher

nachher

Wir haben dann mal ein komplett neues Kind mit nach Haus bekommen. :-) Aber schick ist es geworden. Der Friseur schnibbelte auch sehr akribisch eine halbe Stunde an ihm herum. Der Muckel saß ganz still und sagte keinen Mucks und er gefällt sich und uns allen sehr gut. Seltsam ist es noch immer ihn manchmal zu sehen. “Wer ist das?” frage ich mich manchmal. Schon verrückt was ein anderer Haarschnitt aus einem machen kann. Aber sie wachsen ja wieder und egal welche Frisur, er ist unser Schnuckelchen.

Der Sonntag begann dann so:

 

 

Der halbgebackene Rhabarberkuchen flutschte mir beim Rausholen aus der Hand (geht halt alles nur halb so gut mit Baby auf dem Arm *grrr*) und sah so aus. Ich weinte etwas und schaufelte den Teigmatsch dann aber glashart wieder zurück in die Form, ließ ihn noch etwas backen, setzte das Baiser drauf und am Ende war er doch ganz ansehnlich:

 

 

 

 

 

 

 

Und lecker war er alle mal. Etwas zu süß vielleicht und zu wenig Rhabarber. Nächstes Mal dann dran denken.
Die Tage verbrachten wir dann jeweils am See mit in der Sonne liegen, Rasen mähen, grillen, um den See wandern, buddeln, matschen…. und Sonntag Abend, als alle nach Hause flüchteten und wir das Baggersee-Gelände für uns ganz allein hatten, gewitterte es ganz herrlich und wir saßen unter dem Pavillon, aßen Pellkartoffeln, Rührei und Gurkensalat (typisches Zeltplatz-Essen aus meiner Kindheit) und genossen wie der Regen um uns herum rauschte. Wunderbar.
Nun ab in die neue Woche. Sehr kurz wird sie sein. Donnerstag ist hier Feiertag, die Apfelina geht nur 2 Tage in den Kindergarten denn dann besuchen wir eine ihrer und meiner allerliebsten Freundinnen für 2 Nächte. Juchuuu!

Horrorszenarien in Legoehen

Der Muckelito hat ein Legomännchen mit Axt in der Hand.

“Das ist ein böser Mann”

“Warum ist der denn so böse?”

“Weil seine Frau gestorbt ist.”

“Ohje, was ist denn bloß passiert?”

“Die sind an den See gefahren und dann hat die Frau gesagt `HR1 … genau meins`* und dann hat der gedacht sie ist Holz und dann hat er sie geaxt. Und jetzt sind sie zum Krankenhaus geflogen”

“Ach dann ist sie doch nicht gestorben? Nur verletzt?”

“Ja, ganz schlimm verletzt am ganzen Körper. Aber jetzt ist sie wieder fertig”

Nochmal gut gegangen.

 

*der Spruch im lokalen Radiosender. Ich höre nie Radio, nicht mal im Auto (mir reicht immer die Lautstärke von 3 Kindern). Muss er mit dem Mann mal gehört haben

Schule

In Potsdam, also im Land Brandenburg, wäre die Apfelina in diesem Jahr in die Schule gekommen.
In Hessen ist sie Kann-Kind und wir entschieden uns, sie erst nächstes Jahr einzuschulen.
Nun ziehen wir über den Rhein und sind somit in Rheinland-Pfalz und dort, muss sie auch dieses Jahr eingeschult werden.

Das kommt uns natürlich entgegen. Ein Jahr nach Wiesbaden fahren oder in einen Kindergarten vor Ort wechseln wäre doof gewesen. Dennoch war mir zuerst etwas mulmig. Mein Baby? Schule?

Aber wir haben uns recht schnell an den Gedanken gewöhnt und nun freuen wir uns alle auf diesen neuen, aufregenden Lebensabschnitt.

Heute waren wir zur Schulbesichtigung und es waren knapp zwei wirklich schöne Stunden. Es waren viele Kinder gekommen, teilweise als Kindergartengruppen, und darunter waren lauter kleine Apfelina-Klone. *kicher* Mädchen mit langen Zöpfen, Haarreifen und Brillen. Es war ein sehr niedlicher Anblick.

Und als meine große Tochter da so stand, zwischen anderen Mädchen die genauso alt waren wie sie und auch bald das aufregende Kapitel der Schulzeit beginnen würden, da sah ich von einer zur anderen und überlegte, ob eine oder mehrere von ihnen, meiner Tochter eine liebe Freundin werden könnten. Und wie sie vielleicht viele Jahre zusammen zur Schule gehen werden, älter werden, zusammen spielen, Hausaufgaben machen, ins Ferienlager fahren, im Baggersee baden, sich verlieben, auf Reisen gehen werden; zusammen lachen und auch mal streiten und weinen werden. Und ich musste sehr lächeln bei dem Gedanken.

Der Schulleiter führte uns durchs Gebäude, den alten, sowie den brandneuen Teil. Schönes Schulhaus. Den alten Teil fand ich ja noch viel sympathischer als den neuen Teil mit den erst heute gelieferten Schränken und High-Tech-Tafeln. Der Altbau in dem das Rektorbüro und das Sekretariat usw. ist, ist so ein richtig schönes altes Schulgebäude zum Wohlfühlen.

Die Apfelina fand “alles toll”, der Muckelito war ziemlich müde und das Lulu-Baby hatte starken Bewegungsdrang und krabbelte quer über den Schulhof.

Das Wetter war übrigens einfach wunderbar und wir stellten fest, dass das bisher immer so war wenn wir in der Gegend waren.

Im Anschluss gabs ein Eis und dann fuhren wir spontan noch am Haus vorbei, ich erhaschte einen Blick in den Garten und seufzte sehnsüchtig.

Dann verbrachten wir noch eine Weile auf dem örtlichen Spielplatz, fuhren nochmal am Haus vorbei, ich seufzte nochmal und ab gings nach Hause. Drei Kinder duschen, Wraps zum Abendessen, Bett.

leben

“Das ist dieses Leben, von dem ich schon so oft gehört habe, ja?” twitterte ich.

Denn genau das ist es was ich gerade tut. Leben. Endlich.

Hat es nun ein Haus dazu gebraucht? Einen sechstelligen Betrag für vier Wände und ein Bißchen Garten?
Bin ich so materiell, dass ich ein eigenes Haus brauche um glücklich zu sein?

Irgendwie schon.
Und dann doch irgendwie ganz anders.

Vielleicht ist es, weil es nun endgültig ist. (wobei, was ist schon endgültig) Weil das bleischwere Thema “gehen wir nochmal zurück nach Potsdam”-Thema damit ja nun vom Tisch ist. Weil ich endlich ein “zu Hause” gefunden habe. Seit dem Auszug aus meinem Elternhaus habe ich in 6 Wohnungen gewohnt. Und ja, ich habe jede von ihnen als “zu Hause” bezeichnet, aber im Grunde waren sie das doch nie. Dass es nicht die eigenen vier Wände sind, dass es nicht für immer ist, war stets im Hintergrund. Bloß nicht zuviel Aufwand betreiben um sich wohl zu fühlen, es ist ja doch nur eine Wohnung, nicht das zu Hause in dem man den Rest seines Lebens verbringt.

Diese Einstellung ist natürlich dämlich. Und nicht nur in diesem Wohnungsbereich habe ich wohl deshalb in meinem Leben so einiges verpasst. Warten. Immer auf was Besseres. Das richtige Leben beginnt erst noch. Später. Dann tue ich dieses und jenes und alles wird ganz großartig. Irgendwann. Später. Wenn ich groß bin. Erwachsen bin. Eben, wenn dieses Leben so wirklich anfängt.

Nun bin ich 35. Und wo sind die letzten 20 Jahre hin?
Ich hätte es manchmal schöner haben können, hätte ich es nur zugelassen; den Moment gelebt.

Aber nun fühlt es sich nach Angekommen an (obwohl ich noch nicht einmal im Haus wohne, vielleicht wird es gar nicht so großartig wie ich es mir ausmale? Schnell weg mit diesem Gedanken). Nach zu Hause. Wir können uns so wunderbar einrichten in diesem Häuschen und wir haben alle Zeit der Welt dafür, denn es gehört uns! Ich kann Freundschaften knüpfen, mich in Vereinen oder sonstwas engagieren, aktiv sein. Leben! Das fühlt sich nun alles so richtig an, so für immer, so wunderbar.

 

Hausbesuche

Der kleine Sohn, der gerade etwas mit all den Zähnchen kämpft die sich da durchschieben, schläft sein Vormittagsschläfchen.
Der große Sohn möchte vorgelesen bekommen. Das geht nämlich nur wenn das Baby schläft, weil es sonst auf unseren Schößen rumkrabbelt und die Bücher annagt.

Weil irgendwie das Stichwort Wraps fiel, wollte der Muckelito dann aber plötzlich unbedingt heute Wraps essen. Und da ich in der Speisekammer eine Packung Maismehl fand (die seit Februar 2015 abgelaufen ist), probiere ich mich heute mal am selbstmachen der Teigfladen. Der Teig steht kühl und ich bin gespannt.

Sehr lustig ist, dass innerhalb einer Woche 3 Menschen an unserem Haus waren die da normalerweise nicht unbedingt vorbei kommen. Da war einmal der Mann der besten Freundin aus dem Potsdamer Umland der beruflich in der Gegend war, etwas Zeit hatte und einfach mal vorbei fuhr. Dann rief mich die Mutter einer Tochterfreundin vergangenen Sonntag an mit den Worten “Rate wo ich grad stehe! Vor Eurem Haus” 0.0 Ein Möbelkauf über die Kleinanzeigen führte sie in den Ort und da fuhren sie mal vorbei.

Und heute Morgen macht die wunderbare Frau … äh … Mutti ihre Hunderunde dran vorbei. Wie toll ist das denn?

Wichtige Menschen wissen nun also schon, wo wir bald wohnen werden. :-) Und meine Ungeduld steigt täglich mehr. Wir sind morgen in der Gegend und vielleicht fahre ich auch nochmal vorbei und winke.

Noch 44 Tage….

 

Babysohn wieder wach.

 

 

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Nachtrag: das mit den Tortillas wurde nix. Der Teig ganz wässrig, die Fladen nur Mini und dann liess ich sie so anbrennen, dass zweimal der Rauchmelder los ging. Und immer noch ne halbe Tüte Maismehl übrig.

Ein zu Hause

Ein Haus.

Ein Haus mit Garten.

Der Traum meines gesamten Erwachsenenlebens.

 

Nach dem Lebensumbruch vor über 8 Jahren rückte

es erst einmal wieder in weite Ferne. Anderes war wichtiger.

Sich kennen lernen, die Stadt erkunden, verliebt sein, genießen.

 

Dann kam ein Kind.

Eine Hochzeit.

Ein Umzug.

Noch ein Kind.

Und ein Haus war wieder der größte Wunsch.

Doch es schien so unmöglich. Nur ein Gehalt, kein Eigenkapital.

Wer gibt uns da ein Haus?

 

Doch der weltbeste Mann informierte sich, las und rechnete und las noch mehr.

Immer mal wieder war die Exposé-Liste offen, doch alles erschien so unerreichhbar kostspielig und nicht perfekt.

Dann kam noch ein Kind. Und der Wunsch wurde noch größer, denn die Wohnung wurde immer enger. Uns fehlte regelrecht die Luft zum Atmen, zum Leben. Haussehnsucht. Gartensehnsucht. So groß.

Im Herbst des vergangenen Jahres begannen wir dann doch plötzlich einfach damit intensiv nach einem Haus zu suchen. Wir besichtigten so 6-7 Häuser.

Einige waren schon auf den ersten Blick nicht das richtige, andere waren eine Überlegung wert, doch dann entschieden doch einige Faktoren das Nein.

 

Ein Haus besichtigten wir dann doch dreimal. Es hatte Potenzial, der Garten war traumhaft, die Gegend schien ganz nett. Aber einige Recherche ergab, dass wir in diesem Haus ganz sicher nicht mit unseren Kindern leben wollen. Aus gesundheitlichen Gründen. Im Nachhinein sind wir sehr froh es nicht genommen zu haben. Nicht das Risiko eingegangen zu sein.

 

Anfang Dezember besichtigten wir das letzte Haus. Und dann wurden wir hausmüde. Nie finden wir das richtige, dachten wir. Und bei mir kam pünktlich im Januar das ganz große Heimweh. Ich kauf doch hier kein Haus, schrie alles in mir. Alles in mir tat weh vor Sehnsucht nach der alten Heimat, nach der Landschaft und den Menschen. Ich verschloss mein Herz vor allem was es hier gab. Ich wollte mich gar nicht wohl fühlen, ich wollte hier nicht glücklich sein, ich wollte nur weg.

 

In der Woche vor Ostern schickte mir der Mann aus heiterem Himmel mal wieder einen Link zu einem Haus. Ich weiß noch genau, ich saß mit im Kinderzimmer, alle drei wuselten um mich herum, wir lasen Bücher und ich schaute mir auf dem Telefon die eingestellten Fotos an. Mit einem Schlag waren die Bauchschmerzen weg. Ich schrieb dem Mann zurück, dass er einen Termin machen soll. Er wollte dann erst doch nicht, weil es sehr dicht an an einer Bundesstraße liegt aber ich sagte ihm, dass wir es uns doch einfach mal anschauen sollten.

 

Am Dienstag nach Ostern war es dann so weit. Die Feiertage vorher zogen sich endlos hin. Ich bin so schlecht im Warten und es war eine Qual für mich. Denn dieses Haus schien so toll von den Fotos her.

 

Wir fuhren viel zu früh los (damit der Babysohn im Auto schlafen konnte) und sahen uns schon ein Bißchen den Ort an. Die Kinder tobten eine Weile auf dem Spielplatz. Der Eindruck war schon mal gut.

 

Dann fuhren wir zum Hause. Nah an der Straße, ja, aber durchaus akzeptabel von der Lautstärke her.

 

Es waren andere zum Besichtigen da. (die Maklerin nahm das Haus auch nach 2 Tagen aus dem Netz weil es über 70 Interessenten gab) Wir begannen im Garten. Ein Garten! Nicht groß. Kein absoluter Traumgarten. Aber ich fand ihn dennoch wunderbar. Und dann betraten wir das Haus. Wir alle 5. Und der Mann und ich zogen quasi schon in diesem Moment ein, rückten Möbel, strichen die Wände, teilten Zimmer auf.

 

Wir traten auf die Straße und wussten, wir hatten gerade nicht nur ein Haus, sondern ein zu Hause besichtigt.

 

Nur 3 Tage später fuhr der Mann nochmals hin, schaute sich alles nochmal in Ruhe an, führte lange Gespräche mit Besitzerin und Maklerin. Und schrieb eine Kaufzusage.

 

Die nächsten paar Tage waren so quälend. Würden wir es bekommen? Würde die Bank ihr O.K. geben?

 

Sie gab es. Und am gleichen Tag erfuhren wir dann auch, dass die Besitzerin sich für uns entschieden hatte. Es gab einige Interessenten mit bestehender Finanzierung. Doch sie wollte es uns geben. “Denen, mit den 3 Kindern” <3

 

Dann folgten einige hektische Tage mit Bankterminen, Rechnereien und Überlegungen und und und. Der Mann befasste sich mit den Finanzen und ich muss gestehen, war im Geiste hauptsächlich damit beschäftigt den Garten zu bepflanzen und die Zimmer einzurichten :-)

 

Gerade einmal 3 Wochen nachdem wir das Haus das erste Mal besichtigt hatten, unterschrieben wir den Kaufvertrag. Und tanzten danach in der Sonne auf dem Parkplatz.

Im Juli dürfen wir einziehen. Und ich zähle die Tage…

 

Ein zu Hause.

Endlich.