Kekspause

Ich tunke zuckerreduzierte Kekse in zu starken Kaffee. Beides nicht süß genug und nicht sehr befriedigend.

Nachdem ich heute um 7 Uhr endlich, nachdem alle männlichen Personen des Hauses genug gekuschelt und geknuddelt hatten, aus dem Bett springen durfte ging es fast sofort voller Tatendrang los. (nur „fast“, weil natürlich erst der hungrigste Teil der Kinder gefüttert und nebenher noch ein Brotteig angesetzt werden wollte)

Arbeitsklamotten, Hammer und Meißel und natürlich erstmal posieren.

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So viel Heimlichkeit…

… in der Geburtstagszeit!

Das trällere ich ja stets vor mich hin, wenn so kurz vor Geburtstagen die Paketboten vermehrt klingeln und die zur Tür stürmenden Kinder mich dann aufgeregt fragen „Was isn da driihinnn??“

Wenn ich dann oben genanntes Lied anstimme, schallt eine „oh maaaahaaann“ durchs Haus, ich grinse geheimnisvoll, verstaue die Pakete kindersicher in meinem Zimmer und lenke die neugierige Bande mit irgendetwas ab.

Gerade eben hielt wieder mal so ein verheißungsvoller weißer Kleintransporter vor dem Haus und ich wurde aber gar nicht von drei kleinen Neugiernasen bedrängt, denn die haben grad anderes zu tun. Und so summe ich das Heimlichkeitenliedchen trotzdem vor mich hin, lunsche kurz in das Paket und seuzfe und kann gar nicht fassen, dass mein kleines Mädchen, mein Apfelinchen, ganz bald schon zehn Jahre alt wird. 10! Das ist zweistellig! Uff!

Hoch die Hände

Wochenende!

Freitag. Jobfreier Tag für mich. Nachdem ich den Jüngsten in den Kindergarten brachte (verbrachte ich beim Mittleren noch Ewigkeiten dort, weil der Abschied schwer fiel, kuckt der Jüngste manchmal nicht mal auf wenn ich Tschüss sage), startete ich direkt mit Sport, bevor der Schweinehund auch nur eine Chance hatte zu mucken. Eine Stunde richtig gutes Krafttraining absolviert. Es läuft grad wieder gut, sehr schön. Die Ferienkinder waren derweil mit dem Knüpfen von Loom-Armbändern beschäftigt. Diese ganzen Trends kommen ja immer erst ein paar Jahre später bei uns an. *hust*

Nach Dusche und einer reichlichen Melonen-Mahlzeit, bestückte ich einen zwei Körbe mit allerlei Essbarem was sich so fand und dann war es auch schon Zeit los zu fahren um den Jüngsten abzuholen. Wir machten es uns im Paradies gemütlich, futterten und die Kinder streiften durch das wunderschöne Gelände. Menschenleer. Reife Mirabellen und sogar schon ein paar dunkle Brombeeren fanden sich. Der Apfel war dagegen noch sehr sauer.

Die Tochter las und der Jüngste kletterte, der Mittlere war fasziniert von der Wasserpumpe. Später machten wir gemeinsam eine Tour durch die grünen Gänge.


Obwohl ich auch ein Buch dabei hatte, kam ich nicht zum Lesen. „Mama kuck mal! Mama kannst Du mal? Mama ich hab noch Hunger. Mama machst Du mir mal die Flasche auf. Mama mach mal ein Foto ….“ Ich kam irgendwie nicht zur Ruhe.

Irgendwann waren alle damit einverstanden wieder nach Hause zu fahren. Die Kinder liessen sich Schoko- und Vanilleeis schmecken und ich danach ganz allein in meinem Zimmer dieses hier:

Schmeckt eher wie eingeschlafene Füße. An das gute Zeug kommen diese kalorienreduzierten Sorten einfach nicht ran. Aber es hilft schon etwas gegen den Eishieper und das Gewissen ist nicht ganz so schlecht hinterher. (ein Bißchen aber schon, weil der Mann eigentlich was abhaben wollte und nun … naja, nichts mehr da ist *hust*)

Jetzt hab ich allerdings Bock auf Chips. Doof.

 

Freitags ist Filmabend. Mal sehen, was die Kinder sich aussuchen.

Eigentlich…

säßen wir jetzt in einem vollgepackten Auto und wären auf dem Weg nach Kroatien in den allerallerallerersten Familienurlaub.

Tja. Hat nun nicht sollen sein. Wir sind es ja auch gewohnt die Sommer zu Hause zu verbringen, deshalb wird es uns nicht allzu schwer fallen.

 

Mal woanders zu sein und das Meer zu sehen, wäre trotzdem schön gewesen.

Nächstes Jahr vielleicht.

Gartenfreude – Gartenfrust

Gestern beim Hochbeetbesuch, da war ich ja schon etwas gefrustet. Die Kohlrabi haben weiterhin nicht den Ansatz einer Frucht, ebensowenig die rote Beete. Wenigstens blühten die hübsch.

Die Möhren sind seit Monaten winzig. Da tat sich rein gar nichts. Schmecken aber tatsächlich nach Möhren. :-)

Ich bin eine sehr schludrige Gärtnerin. Ich mach einfach irgendwas ohne Beachtung von Regeln und Empfehlungen. Vermutlich ist die Erde da irgendwie nicht so optimal. Vielleicht hab ich zu wenig gegossen? Vielleicht… ach was weiß ich.
Ich dachte ja, dass wenigstens mein Mangold toll ist. Davon hab ich ja sogar schon gegessen. Allerdings sah ich kürzlich dann mal eine „richtige“ Mangoldpflanze und die war mal eben dreimal so groß wie meine. *Seufz* Egal.

Ich habe jetzt tatsächlich alles raus gemacht was meines Achtens nichts mehr wird und überlege nun nur noch mal Salat ein zu säen. Der kam nämlich ganz gut in der Wanne.

 

Im anderen Hochbeet überraschte mich ja diese eine Gurkenpflanze dieses Jahr. (Von der ich überzeugt war, dass es eine Zuchini ist) Das erste Mal, dass mir eine Gurke glückt. Jippiee! Und die hat noch richtig viele Blüten. Und auf der Terrasse habe ich noch vier Pflanzen, die sehr gut aussehen.

Von der einen Erdbeerpflanze im Topf konnte ich gestern noch eine ernten. Lecker war sie. :-)

 

Und dann saß ich wieder auf meinem Lieblingsplatz unter der Kastanie und dachte mir, da das doch mein Lieblingsplatz ist, müsste ich mir den eigentlich mal viel viel schöner und gemütlicher machen. Die alte, morsche Bank wieder schön machen oder ersetzen; vielleicht einen Blumenkübel daneben (aber was wächst denn hübsch im Vollschatten?), ein paar hübsche Kissen…

Ich mag mein Gärtchen ja sehr.

Und demnächst zeig ich mal die Terrasse.

 

Die Jeans war heute Morgen doch keine gute Wahl

Das ahnte ich schon, als ich den Radiomoderator im Auto etwas von 30 Grad heute Nachmittag reden hörte.

Im Büro ist es ganz angenehm aber ich musste gerade, teilweise fürs Büro, teilweise für privat, Einkäufe erledigen und kam
völlig nass geschwitzt wieder zurück. *uff*

Dafür hat das Büro wieder Wasser und ich endlich so einen netten Getränkespender, eine riesige Wassermelone (ich liebe die einfach) und zwei neue Mülleimer. Außerdem konnte ich an diesen kleinen süßen Keksdosen nicht vorbei gehen.  Gekauft, nur der Dosen wegen und nicht der Kekse wegen. Weil ich mich nicht entscheiden konnte, musste ich alle drei Designs nehmen. Ich habe schon zwei große zu Hause und freue mich da ständig drüber wie nett die in der Küche in der zum Regal umfunktionierten Weinkiste aussehen. Und auch, wenn das Design sehr sommerlich ist, werden die Wehnachtskekse sicher vorzüglich daraus schmecken.

Ich schwitze jetzt noch etwas über der Lohnarbeit und freue mich, auf den freien (=ohne Sport) Nachmittag.

Tee- und Suppenwetter

Ich trinke nicht oft Tee und ich koche auch gar nicht mal so oft Suppe. Und wenn, beides doch eher
in den kühleren Jahreszeiten.

Und ohne zu Wissen, dass es wettertechnisch heute ganz wunderbar passen würde, kochte ich
gestern Abend eine (unfassbar leckere) Kartoffel-Möhren-Suppe für die Kinder heute vor und bekam
unbändige Lust auf Tee heute im Büro.

Den ganzen Tag war es draußen grau und regnerisch und ich finde das auch an einem Julitag überhaupt nicht schlimm.
Erst jetzt am Abend fröstle ich etwas und wünsche mir eine bequeme lange Hose und einen kuscheligen Pullover.
Und ab und zu entwischen die Gedanken zu hohen Stiefeln, oranger Herbstdeko und Weihnachtsbäckerei.
Schnell zurück.
Es ist JULI!

Morgen sind auch direkt wieder 10 Grad mehr angesagt. Wunderbar.

Heute gabs hier ansonsten nicht viel.
Bauchmuskeltraining, Gemüse mit Gemüse und Gemüse und Ei zum Mittag für mich, kurzes Gebastle mit dem Jüngsten zum Abschied einer Praktikantin im Kindergarten, Geburtstagsgeschenkeplanung für die Tochter und Abendbrotgestaltung. Himmel wo ist der Nachmittag hin? 0.0

Den ganzen Tag muskelkatrig und etwas kraftlos gefühlt. Morgen definitiv Restday.

Es wimmelt von Fliegen am Küchenfenster und in meinem Zimmer und ich grusle mich etwas bei der Vorstellung, was da nun der Auslöser ist. Den Kindern im Zuge dessen mal wieder eine Predigt gehalten, dass sie nicht überall mit Essen hinlaufen sollen und vor allem, nicht irgendwo was liegen lassen sollen. Kommt irgendwie nie an. Besonders beim Jüngsten nicht. Hmpf!

Morgen muss ich in drei verschiedene Supermärkte! Dreifach-Hmpf. Menschen! *schüttel*

Ich hab das Frühstück schön*

6:45 Uhr, ich starte im Büro erst einmal mit Frühstück. Das kann ich ja gut; auch sehr früh morgens schon alles essen. :-D

Das gestrige Training zeigt Wirkung. Der Hintern schmerzt und  Arme, Schultern und Rücken fühlen sich an wie aus Stahl.

Das Wetter ist grau und es tröpfelt. Ist mir recht so, der Garten braucht dringend Wasser. Etwas mehr darf es heute bitte noch werden und ab morgen scheint auch schon wieder die Sonne.

Heute wird wohl, wie ja meistens ähäm, ein recht unspektakulärer Tag. (aber vielleicht hab ichs jetzt auch verschrien)

Ich koch mir mal nen Tee, frühstücke fertig und dann an die Lohnarbeit.

 

*Göttermousse mit gerösteten Haferflocken und Beeren

wie Popey

fühl ich mich.

Direkt nach einem Krafttraining sind die Muskeln ja immer so richtig aufgepumpt und dick.
Heute eine Stunde schweres Bein- und (hauptsächlich) Oberkörpertraining. Rücken, Schultern, Bizeps, Trizeps.
Das tat gut.
Und morgen, werde ich vermutlich die Arme gar nicht mehr heben können.

Voran ging dem Training ein Vormittag im Büro. Die Kollegin war das erste Mal seit März aus dem Homeoffice wieder da; das möchte sie jetzt wieder einmal pro Woche tun. Soll mir recht sein, sie sitzt in einem anderen Raum. Was sie nicht daran hindert mir ausgiebig aus ihrem Leben zu berichten. :-) (ich mag sie schon; sie erzählt nur einfach viel)

Der Jüngste war den zweiten Tag im Kindergarten und ist das bestgelaunteste Kind auf Erden.

Die Schulkinder langweilen sich zu Hause grad so richtig herrlich. Hach, das möchte ich auch mal; mich langweilen. Völlig unvorstellbar.

Der vorgestern geerntete Brokkoli aus dem Garten der Freunde mundete gerade sehr sehr gut; zusammen mit Salat. (ich erinnere mich an mein erstes Hochbeetjahr, in dem ich auch Brokkoli pflanzte, nur zwei Miniköpfe erntete und erst nach dem Kochen den Wurm fand *schüttel*)

Bevor jetzt das Nachmittagstief einsetzt und damit ich mich von der Lust auf irgendwas schokoladiges ablenken kann, gehe ich jetzt in den Garten, besuche meine Pflänzchen und helfe dem Mann das Gerüst zu säubern.

Gluckerbauch

Ich habe mich heute bisher nur von Wassermelone ernährt. (plus ein Proteinshake)

Viel Wassermelone.
Sehr viel.

gluckgluckgluck