Fernunterricht, Homeoffice und der ganze Rest

Ich lese so viel jeden Tag in den Sozialen Netzwerken von Eltern über die momentane Situation mit ihren Kindern und den Schulen.

Fast immer läuft es nicht so gut, die Eltern sind gestresst, frustriert und hassen das ganze System.

Ich lese es und es macht mich traurig dass es woander so läuft und ich frage mich, warum wir nur solches verdammtes Glück mit allem haben.

Bei uns läuft das mit den Kindern nämlich eigentlich ziemlich easy. *dreimalaufHolzklopf*

Die Tochter, 5. Klasse, sitzt um 8 Uhr vor ihrem, von der Schule gestellten, Tablet und hat Unterricht nach ihrem normalen Stundenplan. Die Fachlehrer eröffnen den Videochat, erklären einiges, die Kinder können sich melden etc. und sie bekommen Aufgaben die sie dann bearbeiten während der Lehrer weiter online ist. Nach der regulären Zeit beendet der Lehrer die Stunde, es sind Pausen wie sie auch normalerweise an der Schule wären und die nächste Stunde beginnt. Sie haben alle Fächer genau so wie immer. Sogar Sport und Kunst. Im Kunstunterricht malen sie am Tablet, in Sport schickt der Lehrer Tanzvideos und sie sollen die Choreografien üben. Die Tochter macht das auch fleißig und immer wenn ich von oben Getrappel höre, weiß ich, sie hat wieder Sport. Es werden auch genau so Hausaufgaben verteilt wie immer. Wir Eltern haben damit den ganzen Vormittag rein gar nichts zu tun. Genau so, als wäre sie in der Schule. Nach dem Mittagessen macht sie ihre Aufgaben fertig und braucht nur manchmal Hilfe. Ich unterhalte mich später mit ihr über den Tag und wie es läuft und ob sie irgendetwas braucht. Sie ist glücklich und zufrieden, chattet zwischendurch mit ihrer Freundin aus der Grundschule, die leider nur in der Parrallelklasse ist und alles ist eigentlich gut. Sie ist ein tolles Mädchen und ich staune zur Zeit, wie verantwortungsbewusst und fleißig sie ist. <3

Der Mittlere ist in der 2. Klasse. Schon vor dem Fernunterricht hat seine Klassenlehrerin mit Wochenplänen gearbeitet und genau so läuft es auch weiterhin. Er hat einen Zettel der aufgeteilt ist in Deutsch und Mathe (und Sachkunde, aber eher wenig) und in drei Spalten „Leicht“, „mittel“ und „schwer“. Und es gibt eine Spalte für Hausaufgaben, jeweils eine täglich in Deutsch und Mathe. Die Hausaufgaben sind für die Wochentage fest gelegt. Die leichten und mittleren Aufgaben des Wochenplans, sollen sie im Laufe der Woche bearbeiten. Die schweren sind für Kinder, die halt schneller fertig sind. Bisher hat der Mittlere diese Aufgaben noch nie angerührt, weil wir froh waren, wenn er das normale Pensum der Woche schafft. So war es jedenfalls bisher beim Unterricht in der Schule. Durch die Klassensituation, hatte er kaum die Möglichkeit voran zu kommen. Jetzt zu Hause, geht es viel schneller. An den Tagen an denen der Mann da ist, sitzen sie nebeneinander in meinem Arbeitszimmer, der Sohn macht seine Aufgaben und der Mann schaut mal drauf und animiert zum Weitermachen, wenn es plötzlich spannender wird den Radiergummi zu schnitzen. An den Tagen an denen ich da bin, wusle ich gleich nebenan in Sicht- und Hörweite herum und bin immer da.
Einmal am Vormittag hat er einen Videochat mit seiner Lehrerin und 4 anderen Klassenkameraden. Sie hat mehrere Gruppen mit jeweils 5 Kindern gebildet mit denen sie nacheinander jeweils für 30-60 Minuten Unterricht macht. Das ist immer sehr niedlich. :-) In der Zeit ist er allein im Zimmer und die Tür ist zu.
Nach dem Mittagessen machen wir dann meistens die Hausaufgaben für den Tag.
In dieser Woche ist er schon total weit und kann schon morgen, am Donnerstag, die schweren Aufgaben anfangen. :-)

Und der Jüngste? Der ist natürlich auch zu Hause. Und es funktioniert gut, dass er, während die Großen Schule machen, im Kinderzimmer Hörspiele hört und dabei Lego baut. Er kommt nur alle naselang mal und verlang nach Snacks. :-) Er ist da zum Glück sehr pflegeleicht. Da er sich aber auch oft mit seinem Bruder streitet wenn sie zusammen im Zimmer sind, genießt er wohl mal die ruhige Zeit allein am Legotisch.

Montags habe ich frei und der Mann fährt ins Büro (wo er allein ist)
Dienstag und Mittwoch macht er Homeoffice und ich fahre bis 12 Uhr ins Büro. Er kann schon in dieser Zeit arbeiten, aber natürlich nicht so intensiv. Das macht er dann, wenn ich nach Hause komme. Da sucht er sich dann eine ruhige Ecke. Etwa 16/17 Uhr macht er dann Feierabend.
Bisher bin ich Donnerstags auch immer ins Büro gefahren, schließlich arbeite ich drei Tage pro Woche.
Ab dieser Woche werde ich Donnerstags aber Homeoffice machen und der Mann fährt da nochmal ins Büro. Freitags, wenn ich wieder frei habe, kann er nicht fahren, weil da die Kollegin ihren Büro-Büro-Tag hat :-)
Da gerade nicht soviel zu tun ist und ich nicht vor Ort sein muss, geht das gut.
Die Herausforderung wird sein, dass ich zu Hause wirklich arbeite und nicht den Haushalt mache.

Ja, so läuft das bei uns. Es ist leicht und das ist mir auch bewusst und ich bin undendlich dankbar.
Wir haben Glück mit unseren flexiblen Jobs, wir haben Glück mit den Schulen die das sehr gut machen, wir haben Glück mit unseren tollen Kindern die so gut mitziehen, wir haben Glück mit unserer Gesamtsituation, dass uns das Isolieren kaum etwas ausmacht, weil es vorher nicht viel anders war.

Ich empfinde es sogar viel stressfreier die Kinder zu Hause zu haben, als täglich jemanden irgendwohin zu fahren und abzuholen.

Aber mir ist absolut klar, dass wir sehr gesegnet sind mit allem und dass es anderen Familien extrem schlecht geht. Ich hoffe, dass es für diese bald wieder besser wird.

12 von 12 im Januar 2021

Am 12. eines jeden Monats macht man, wenn man mag, 12 Fotos seines Alltags und zeigt sie im Blog oder auf Instagram oder was weiß ich wo. Ein Projekt von Caro.

Es ist Dienstag und somit der erster meiner drei Bürotage in der Woche. Es fiel mir schwer das warme Bett und mein ZuHause zu verlassen und in die kalte Dunkelheit zu gehen, aber es muss ja. Fünf Stunden komplett allein sind ja auch nicht so übel. :-)

Leckere Kaubonbons liegen im Büro rum und ich kann nicht widerstehen. *seufz* Ob ich das mit der Diät und dem Sport jemals wieder hin kriege? Meine tolle Figur von vor einem Jahr ist wieder dahin. *heul*

 

Kurz nach 12 bin ich wieder zu Hause und fange an das Mittagessen vorzubereiten. Gemischtes Ofengemüse.


Als es gestern so richtig kalt war, haben wir Eisbilder vorbereitet, weil wir dachten, es bleibt so. Leider waren heute Morgen Plusgrade und es regnete :-(

Es trudeln mehrere Pakete ein. (nicht nur die zwei) So ist das immer in der Geburtstagszeit. :-) Der Mittlere wird diesen Monat noch unglaubliche 8 Jahre alt!

 


Es ist ein unglaublich ruhiger Nachmittag. Seit Tagen geplant und jetzt doch eher zufällig und spontan, treffen der Mann und ich mich in meinem Zimmer und machen die grobe Finanzplanung für dieses Jahr. Ich staune immer, wie organisiert er bei dem Thema ist, dass er genau weiß was er wo hat und da auch echt gut drin ist.
Wir beschließen, ab jetzt intensiv und bewusst fürs neue Dach inklusive Ausbau zu sparen. Wir könnten das in unter 2 Jahren schaffen. Ich sitze danach noch und erstelle meine monatlichen Finanztabellen neu. Was ich mir verbieten muss, sind diese Schnuddeleinkäufe von Kleinkram den man eigentlich gar nicht braucht. Gut, dass wir das erst am Nachmittag beschließen, vormittags hatte ich da nämlich noch spontan was im Warenkorb *hust*

 


Ich schaffe es endlich die Winterdeko aufzustellen. Die hübschen Eiswindlichter machen wir jedes Jahr. Damals hab ich das das erste Mal bei der lieben Frische Brise gesehen. Und mittlerweile kursiert es an vielen Stellen. :-)


Meine reguläre Tasche die ich immer zusätzlich mit auf die Arbeit nehme und in der ich meine Kalender und mein Klemmbrett usw. transportiere, muss in die Wäsche. Eine Mandarine ist offenbar vor Weihnachten darin gestorben. (R.I.P.) Ich finde diese süße Tasche als Ersatz. Häschen!!!


Irgendwann ist es Zeit für die Einschlafbegleitung. Ich liege beim Jüngsten im Bett und lese und kuschle. Die Bettgehzeit, also bevor wir endlich im Kuschelmodus sind, ist mit den Jungs immer sehr anstrengend. Wir brauchen da unbedingt eine andere Lösung, ein Konzept. Es macht so gerade keinen Spaß.

Ich nicke bei den Jungs mit ein und erwache übellaunig und verfroren. So ist das immer. Ich mache mir eine Wärmflasche (die ist so schön, oder? Hat eine Freundin mal selbst für mich genäht und bestickt) und auch bettfertig.

Der Mann und ich kuscheln uns ins Bett und wollen Lupin weiter schauen. Es ist ganz O.K., aber so richtig catcht es mich nicht. Es spielen gar keine bärtigen Männer mit. Ich vermisse Vikings ziemlich…

           Kurz nach dem Start lässt uns das Internet im Stich. Der Mann fummelt überall rum und als es endlich wieder geht, schlafe ich aber schon so halb und habe keine Lust mehr zu schauen.

Tagebuchbloggen – 8. Januar 2021

Freitag.
Ich liebe Freitage.
Ich wachte (so richtig) etwa viertel nach sieben auf (wie immer eingequetscht zwischen den Söhnen) und stand auch direkt auf. Ich war herrlich ausgeschlafen.
Trotzdem es draußen noch stockdunkel war, war ich hochmotiviert und voller Elan.

Anziehen, fertig machen, Tochter wecken und schon mal anfangen rum zu wuseln.

Relativ gleich begann ich auch einen Hefeteig anzurühren. Heute sollte es süßes Mittagessen geben. Gibt es selten, mag ich auch nicht so (ich bin ein absoluter Süßschnabel, aber zum Mittagessen, muss es irgendwie herzhaft sein) aber das musste heute sein :-)

Nebenher begann ich das Wohnzimmer aufzuräumen. Der Mann stand so etwa halb neun auf, die Tochter saß brav um acht beim Videounterricht und die Jungs spielten und bauten Lego. Der Mittlere hat diese Woche immer erst um 9:45 Uhr seinen Videounterricht (nur eine Stunde am Tag) und ich beschloss, ihn vorher nicht mit den Aufgaben zu nerven. Er kam aber auch von selbst ständig um zu fragen, wie lange es noch sei bis es anfängt. Hätte ich verlangt, dass er um acht an den Aufgaben sitzt, hätte er sich nicht selbst bemüht. Es war perfekt so. Als es Zeit war, kam er runter, hatte seinen Videochat mit Lehrerin und vier weiteren Kindern und machte danach die noch übrig gebliebenen Aufgaben vom Wochenplan. Das lief klasse.

Zwischendurch machte ich ein Foto aus dem Schlafzimmerfenster von unserer Kastanie.

Ich hab mir vorgenommen, jede Woche ein Bild zu machen denn ich liebe es sehr den Kastanienbaum durchs Jahr zu beobachten. :-)

Ich machte mein #Terrassenkaffee bzw. #Terrassentee -Bild. Schon mit Hausputzschuhen an. Es macht echt einen Unterschied ob man mit Schlappen durchs Haus schlurft oder mit festem Schuhwerk.

Ich putzte das kleine Bad und mistete den kleinen Schrank der dort steht aus. Das Wohnzimmer wurde auch gesaugt und ich wischte Staub (war mehr als nötig. *hust*)

Der Hefeteig gelang, ich bastelte einen Dampfaufsatz über einen Topf und formte Hefeklöße Dampfnudeln. Ein wunderbares Rezept, ganz viel Liebe dabei und unendlich lecker.

Die Jungs und ich aßen (meine Diätausnahme diese Woche), sie vergingen fast vor Leckerheit :-) und währenddessen hörten wir die Tochter oben beim Video-Sportunterricht. :-D Sie tanzten wohl alle. Das war ja dann genau ihr Ding.

Die Jungs verkrümelten sich wieder, die Tochter kam zum Essen und ich aktualisierte schnell die Homepage unserer Bücherei. Ein klitzeklitzekleiner Job den ich übernommen habe.

Kein Kind war bereit mit raus zu kommen, deshalb zog ich die geliebten Matsch-Stiefel an und drehte eine große Runde Richtung Nierstein und über die Weinberge zurück.

Das war sehr kalt und nass, tat aber trotzdem gut.

Das Haus stand noch als ich zurück kam und ich wärmte mich mit einem Kaffee etwas auf und nahm mir meinen neuen bzw. überhaupt ersten, Geburtstagskalender zur Hand und trug sämtliche Geburtstage von Freunden, Bekannten und Verwandten ein.

{13.1.2021 Ich hab den Beitrag hier abgebrochen und gespeichert und dann total vergessen. Jetzt krieg ich es nicht mehr zusammen, aber lasse ihn einfach so :-) }

 

Tagebuchbloggen – 7. Januar 2021

Donnerstag

Ich schleiche mich morgens im stockdunkeln wieder raus und fahre ins Büro. Einerseits ist es herrlich dort ein paar Stunden
ganz allein zu sein, andererseits wäre ich viel lieber zu Hause und würde da all die tausend Dinge erledigen, die ich auf meiner Liste habe.

Die Tochter videotelefoniert mich zwischendurch an um etwas zu fragen. Heute läuft es viel besser mit dem Unterricht. Das freut mich.

Pünktlich um zwölf mache ich Feierabend.
Die Stimmung ist gut zu Hause, der Sohn hat viel geschafft und ich komme gerade rechtzeitig um der Tochter bei etwas zu helfen und dann ist sie auch schon fertig.

Ich habe gestern nicht vorgekocht und stelle mich jetzt hin und bereite Ofengemüse zu. Das dauert etwas, deshalb dürfen die Jungs schon ihre Tabletspielzeit nutzen.

Neben dem Gemüse, bearbeite ich die zwei Brotteige von gestern weiter und stelle sie zum gehen beiseite.

Endlich können wir essen. Es ist ein ziemlicher Mix. Fächerkartoffeln, gebackener Romanesco, gedünsteter Brokkoloi, ein paar Tomaten, ein winziges Stück Rinderfilet, Algennudeln und ein Rest Suppe von gestern.

Alle werden satt, stellen ihre Teller in die Spülmaschine und ich räume den Rest in der Küche auf. Der Mann geht wieder an die Arbeit, die großen erledigen die letzten Schulaufgaben und der Jüngste geht Lego bauen.

Als ich fertig bin, will ich mit den Kindern wieder auf eine Spazierrunde raus. Der Jüngste ist noch immer im Schlafanzug und so vertieft ins Lego und will auch gar nicht mit. Da es viel stressiger wäre ihn jetzt zum Anziehen und Mitkommen zu bewegen, gehe ich nur mit den beiden Großen eine Runde. Eine gute Stunde sind wir unterwegs, es ist matschig, kalt und nieselt. Am Ende friere ich sehr und bin froh, als wir wieder zu Hause sind.

Da die Süßigkeiten vom Wocheneinkauf leer sind, hab ich den Kindern versprochen, selbst Schokolade zu machen. Wir schmelzen Kuvertüre, die sich noch im Backschrank fand, und etwas dunkle Schokolade, gießen sie auf ein Backpapier und die Kinder toben sich dann mit der Streuselkiste aus. Wir stellen die Schokolade in den Wintergarten zum Abkühlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendurch sind auch meine Brote im Ofen. Eine kleine Ladung Wäsche haben wir abgenommen und gefaltet und der Mann hat die neue aufgehangen.

Die Weißbrote sehen toll aus. Leider fällt mir beim Anschneiden auf, dass ich das Salz vergessen habe. Ich merke dann, dass der Ausdruck des Rezepts so doof war und ich es schlicht überlesen habe. Es lässt sich trotzdem gut mit Aufstrich oder Belag essen und ich werde es nochmal backen. Dann mit Salz.

Das Roggenbrot ist wieder richtig toll geworden. Ich war vom Ersten schon so begeistert, weil es einfach tagelang frisch und weich blieb und einfach gut schmeckte. So ein

Brot wollte ich immer.  Die Hälfte vom Roggenbrot und einen Laib der Weißbrote friere ich ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kinder essen zwischendurch getrennt jeder schnell ein Brot zum Abendbrot. Der Mann nascht sich an den Resten vom Mittagessen durch den Abend. Für mich fällt Abendbrot zur Zeit aus :-)

Die Tochter macht noch ihre letzte kleine Englisch-Hausaufgabe. Wir helfen ihr ein klein wenig. Es macht sehr viel Spaß mit ihr Englisch zu lernen und sie ist auch interessiert.

Wir schauen Logo-Nachrichten. Der Mittlere bleibt heute beim Papa unten und spielt mit ihm eine Partie Schach. Ich gehe mit dem Jüngsten hoch und er entscheidet sich für ein Pferde-Sachbuch zum Vorlesen.

Der Mittlere kommt zu uns und will auch mit beim Bruder im Bett schlafen. Wir liegen da also ziemlich gequetscht zu dritt und es dauert aber nicht lang, bis die Jungs schlafen.

Da ist es 21:00 Uhr.

Ich bringe die Küche in Ordung. Etwas, was ich mir verstärkt angewöhnen will. Normalerweise bin ich nach der Einschlafbegleitung platt und müde und fasse nichts mehr an. Die Küche bleibt dann immer ein Schlachtfeld bis morgens, wo ich mich dann ärgere. Seit ein paar Tagen bemühe ich mich und raffe mich auf, abends noch Ordnung zu schaffen. Und dieses Gefühl am Morgen, in eine aufgeräumte, saubere Küche zu kommen,  ist schon toll. Ich hoffe, ich kann mir diese Routine richtig angewöhnen.

Der Mann und ich treffen uns dann auf der Couch und sehr wehmütig starten wir die letzten beiden Folgen „Vikings“.
Auch wenn die Serie ab der vierten Staffel etwas komisch und einfach „anders“ wurde und ich die ersten drei Staffeln viel besser fand; gefällt uns das Ende der Serie eigentlich ganz gut. Das ist schon alles klasse gedreht. Die Serie hat mich allgemein ziemlich stark beeindruckt und mir ganz viel zu denken gegeben und beeinflusst. Wirklich wirklich krass. Besonders zum Thema Glauben habe ich ziemliche Erkenntnis erlangt. Spannend. Ich würde nun am Liebsten wieder von vorn anfangen. :-) Aber mal sehen, ob wir eine andere schöne Serie finden. Jemand eine Empfehlung?

Danach ist es halb zwölf und wir kuscheln uns ins Bett. Ich war so schlau, mir vorher eine Wärmflasche hinein gelegt zu haben. Ich friere nachts immer erbärmlich und trage schon richtig viele Klamotten. Meine Decke ist einfach zu dünn.

Ich schlafe gut, die Jungs liegen irgendwann wieder rechts und links in meinem Arm und kuscheln. :-)

 

 

 

Tagebuchbloggen 6. Januar 2021

Gestern schon meinen Tag verbloggt, heute nun schon wieder.
Eine Gewohnheit wird das sicher nicht, aber so lange es Spaß macht und möglich ist :)

Heute fiel es mir leicht früh aufzustehen. Die Jungs schliefen noch und ich konnte mich gut weg schleichen. Draußen, nass-kaltes Wetter.

Ich parkte noch vorm Büro ein, da rief die Potsdam-Freundin schon wieder an. Heute hatten wir länger Zeit zum Quatschen und sie erzählte und erzählte und wir regten uns gemeinsam über ziemlich dumme Menschen auf.

Ich erledigte eine wichtige Sache, packte dann alle Leergutkästen zusammen und fuhr zum örtlichen Getränkemarkt Wasser kaufen. (wir haben im Büro kein Waschbecken und im kleinen Klo auf dem Gang nur ein Mini-Waschbecken mit zweifelhaftem Wasser; deshalb wird immer stilles Wasser für Kaffee und Tee gekauft)

Zwischendurch fragte ich beim Mann nach, wie es zu Hause aussieht.

Alles nur Spaß. Alle Kinder natürlich zu Hause. ;-) Homeshooling-Witzchen können wir gut.

Ich arbeitet ein Bißchen vor mich hin. Gegen elf telefonierte ich mit dem Mann und der erzählte mir, dass die Tochter den Videounterricht abgebrochen hat, weil sie starke Kopfschmerzen hat und dann lief auch so einige schief, sie verstand was nicht und hatte einen kleinen, emotionalen Zusammenbruch.

Das veranlasste mich etwas früher Feierabend zu machen und nach Hause zu fahren.

Dort schien erst einmal alles wieder ganz gut zu sein. Die Tochter lachte schon wieder, wir planten den Nachmittag und ich machte die vorgekochte Suppe warm.

Diese schmeckte, sehr zu meiner Überraschung, von den Kindern nur dem Jüngsten. Er verputzte einen großen Teller und war sehr zufrieden.

Danach zogen wir uns an und ich ging mit den Kindern eine große Runde bis zum Spielplatz.

 

Auf dem Weg nahm ich mir die beiden Großen einzeln beiseite und wir besprachen, wie das mit der Schule heute lief und was noch zu tun ist.

Die Kinder tobten ein Bißchen, ich stapfte, mit den weltbesten Stiefeln für den rheinhessischen Winter, hin und her um in Bewegung zu bleiben.

Irgendwann merkte ich, dass jede Minute länger die Stimmung kippen würde, außerdem wurde mir kalt. Also Rückweg. Wir kamen gut durchgekühlt mit Frischluft gefüllt zu Hause, in der schon geheizten Stube an. Der Jüngste durfte ans Tablet, der Mittlere an seine Hausaufgaben und ich nahm mich mit der Tochter den Problemen des Vormittags an.

 

Der Mittlere arbeitete ungewohnt schnell und ohne Unterbrechung und sich ablenken zu lassen. War es die Uhrzeit? War es die frische Luft vorher? Man weiß es nicht. Er und ich freuten sich jedenfalls sehr und dann war seine Tabletspielzeit dran.

Die Tochter fing wieder an zu verzweifeln, wir schrieben der Lehrerin, bekamen Antwort, schrieben noch mal. Es war wirklich etwas verzwickt. Wir ließen es dann erst einmal sein.

Gefühlt jeder hat jede Menge Schnee. Wir haben Regen, Matsch und die ersten Schneeglöckchen kurz vorm Blühen.
Ein großer Wäscheberg wartete auf mich. (auf dem Bild ist nicht alles zu sehen) Statt wie sonst auf dem Fußboden, hatte ich heute mal den großen Esstisch zum Zusammenlegen zur Verfügung. Sehr angenehm.

Der Mann machte Feierabend. Die Jungs gingen in die Badewanne; nur um ihr gebautes Legoschiff schwimmen zu lassen. :-) Mir egal, ich bin um jede Gelegenheit der Reinigung dankbar.

Ich machte die restliche Suppe warm und buk Laugenstangen auf.

Abendessen.  Die Jungs hängen mir eine Maschine Wäsche auf während ich mein Essen fürs Büro und die Kinder-Brotdosen richte.

Logo- Nachrichten für alle (wir schauen immer online die Folge von gestern) und ab mit den Jungs ins Bett. Es dauert noch ein Weilchen eh beide Zähne geputzt haben; zwischendrin die Tochter die es dann sehr schwer trifft, dass die Tablet-Abgabe-Zeit schon da ist.

Ich versuche den Jungs vorzulesen, muss dann aber doch nach nebenan zur Tochter. Dringend. Der Mann übernimmt die Jungs, die dann auch recht bald schlafen.

Ich lege mich zur Tochter und aus einem wütenden Etwas wird ganz schnell ein schluchzendes, verzweifeltes kleines Mädchen, und plötzlich geht es gar nicht mehr um das Abgeben des Tablets. *seufz*

Wir reden, kuscheln und am Ende ist alles etwas heller.

Ich esse noch etwas, mache mich bettfertig und jetzt freu ich mich wieder auf Mann, Bett und die Vikings.

wmdedgt – 5. Januar 2021

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
Fragt Frau Brüllen an jedem 5. des Monats, der da heute nun ist (das erste Mal 2021) und ich bin mal wieder dabei.

Dienstag, erster Arbeitstag für mich nach der Weihnachstpause. *seufz* Es fällt mir unheimlich schwer aus dem gemütlichen Bett, in dem mich von links der Mann und von rechts die zwei Söhne (die irgendwann wieder heimlich reingeschlichen sind) warm kuscheln, zu steigen und mich fertig zu machen. So früh am Morgen sind die Gedanken immer doof und alles ist dunkel und überhaupt. Bäh.

Ich fahre ins Büro, werde vom Inhalt des Emailpostfachs erschlagen und ignoriere dieses erst einmal. Ich seufze vor mich hin, antworte der Freundin, die schreibt, dass sie gut in Sambia angekommen sind und dann ruft die Potsdam-Freundin an und wir schnacken kurz übers Homeshooling unserer Kinder. (ihr Sohn hat seit gestern schon wieder Schule, meine haben noch Ferien und beginnen erst morgen mit dem Fernunterricht).

Dann raffe ich mich doch auf und fange an Emails abzuarbeiten. Ist dann gar nicht so viel wie es auf den ersten Blick aussah. Hauptsächlich Kalendererinnerungen und Weihnachtsgrüße.

Ich wurschtle so ein Bißchen rum.

Um 11 Uhr breche ich doch das Fasten mit einem Apfel. Kurz vorher hatte ich noch überlegt, vielleicht doch ca. 6 Tage durchzuhalten, aber ein plötzlicher Impuls wollte mich diesen Apfel essen lassen. Kein Hunger, kein Appetit; einfach nur so Lust. Auch gut.
Er schmeckte jedenfalls köstlich und ich hoffe, dass ich es schaffe die nächsten Mahlzeiten so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle und nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen.

Meinen mitgebrachten Götterquark esse ich später auch noch und er macht mit richtig satt.

Nach ein Bißchen Gebastle an der Firmenwebseite mache ich pünktlich um 12 Uhr Feierabend.

Zu Hause erwarten mich freudig die Kinder, der Mann ist beschäftigt aber die Stimmung ist entspannt.
Ich mache den ohne Bohnen-Kartoffel-Topf warm, den ich gestern Abend vorkochte und der mir aber das erste Mal total misslungen ist. Muss an den Kartoffeln gelegen haben, vermutlich waren es mehligkochende und sonst habe ich immer festkochende (ich achte da eigentlich nie drauf). Jedenfalls sind die Kartoffeln toal zerfallen und zerkocht. Es war eigentlich nur noch Matsch. Vielleicht waren sie auch beleidigt, weil ihre Kumpels, die Bohnen fehlten. Der Jüngste wünschte sich nämlich unseren, von allen geliebten, Bohnen-Kartoffel-Topf; aber bitte ohne Bohnen. Es schmeckte wohl trotzdem ganz gut. Da ich aber viel zu viel gekocht habe, mache ich den Rest in drei große Gläser ein. So richtig im Kochtopf einwecken. Hab ich noch nie gemacht; mal schauen ob das was wird.

Der Mann muss weiter arbeiten und verkrümelt sich ins Schlafzimmer.

Ich muss heute dringend mein Zimmer aufräumen. Der Sohn soll dort morgen mit dem Fernunterricht starten. Und es ist sowieso nötig. Wie gefühlt alle zwei Wochen. (dieser Raum zieht Chaos magisch an!!)

Ich prokastiniere (das Wort habe ich zum ersten Mal 2013 bei Twitter gehört; werd ich nie vergessen) und lese mich durch Twitter und Instagram, reiche Snacks, schlichte Streit, etc.

Wäsche von gestern wird aufgehangen und eine neue angemacht. Die Söhne rennen die ganze Zeit in meiner Nähe umher, toben, sind laut … dann tanzen sie. Der Mittlere elegant mit langem Stock. Es dauert nicht lang und der Jüngste hat ihn am Kopf. Tanzrunde vorbei.

 

Ich finde die vier Paar Stiefel in der Dusche die ich gestern nach unserem Spaziergang im Matschewetter eigentlich direkt abbrausen wollte und dann wohl doch vergessen habe. Naja, nun ist der Schlamm fest. Abduschen geht trotzdem noch ganz gut.

Um 14:31 Uhr stürmt die Tochter die Treppe hinunter. Ich hab ihr gesagt, dass ich 14:30 Uhr mit ihr losfahre.
Als sie den Bücherstapel den sie zu Weihnachten bekam ausgelesen hatte, reichte ich ihr noch ein Buch nach, dass ich noch im Schrank hatte. Das sollte ursprünglich der Sohn einer Freundin bekommen; ich entschied mich dann aber für ein anderes. Erst mochte sie es nicht anfangen und druckste herum (sie ist da oft wählerisch; wenn Cover und Klappentext nicht gefallen, mag sie es oft nicht mal anlesen) Höflich nahm sie es dann doch an umd 2 Stunden später mit heißen Wangen zu verkünden, dass sie mit dem Buch fertig sein, es total toll war und sie den nächsten Band gern hätte.

Ich bestellte zwei mal zwischen den Jahren einen Band nach, den sie ebenso verschlang. Die nächsten wollte sie selbst bezahlen. Deshalb bestellten wir im Nachbarort im Spielzeug-Schreibwaren-Buchladen vor und sie wartete geduldig bis heute endlich die Nachricht kam, dass die Bücher abholbereit wären. Wir fuhren also los und sehr gut organisiert konnten wir die Bücher im freien, am Nebeneingang des Geschäfts, annehmen.

Auf dem Rückweg, brachte ich mein Weihnachtsgeschenk auf den Weg zurück. :-( Der Jüngste schenkte mir, vööööölllig uneigennützig, eine Eismaschine. Leider stellte sich beim ersten Versuch (bei dem ich sehr euphorisch und vorfreudig war) heraus, dass sie defekt ist. Ich habe mich so geärgert und war echt traurig. Hoffen wir, dass mit der Retoure alles klappt, dann bestellen wir neu. ICH WILL EIS!

Dann konnte ich mich nicht mehr drücken und räumte mein Zimmer fertig auf. Herrje hab ich Krams. Aber ich liebe den auch sehr!

Später dann Abendessen für die Kinder, Küche aufräumen, abwaschen.
Die Kinder schauen mit dem Mann Logo.
Und dann machten wir es heute mal etwas anders und ich ging mit dem Mittleren zuerst ins Bette, während der Jüngste noch beim Mann unten blieb und spielte.
Ich las vor und kuschelte und der Mittlere quatschte mir ein Ohr ab. Aber es tat ihm gut, glaub ich.

Dann kam aber schon der Jüngste und wollte auch mit mir kuscheln und ich wechselte vom oberen ins untere Bett.
Es dauerte dann noch einen Moment, aber dann schliefen beide.

Ich bereitete noch Brotdosen für morgen vor. Auch wenn die Kinder Fernunterricht haben, haben sie so wie gewohnt das zweite Frühstück am Arbeitsplatz.
Für mich rührte ich noch einen Götterquark für morgen an und packte mir alles für die Arbeit zurecht.

Jetzt werde ich noch duschen gehen und dann same procedure as every evening seit einiger Zeit: mit dem Mann im Bett kuscheln und ein-zwei Folgen Vikings schauen. 3>

Fastentag 4 ?

Eigentlich, wollte ich nur einen oder höchstens zwei Tage auf feste Nahrung verzichten.

Am Samstag, 2. Januar, fing ich also an, entledigte mich sämtlicher Inhalte und hatte absolut kein Problem damit, an diesem Tag nichts zu essen, war ich doch einfach irgendwie froh nach der ganzen Völlerei der letzten vielen Wochen.

Tag 2 war doof. Ich erwachte mit Kopfschmerzen, die den ganzen Tag über nicht so recht verschwanden, hatte unheimlich Appetit (der Mann machte Lasagne und ich später für die Kinder Waffeln; das war Folter) und überhaupt war alles doof. Ich freute mich darauf, am nächsten Tag wieder was zu essen.

Und dann erwachte ich gestern, Montag, an Tag 3 und fühlte mich absolut großartig! Kein Hungergefühl, totale Energie und Motivation und alles war toll. Deshalb beschloss ich, mit an diesem Tag auch nur von Tee und Tomatensaft zu ernähren.

Heute ist also Tag 4, an dem ich eigentlich auf alle Fälle wieder essen wollte, auch meinen Apfel und meine Frühstücksmahlzeit dabei habe, aber irgendwie gar keine Lust zum Essen habe und erstmal nur Tee trinke.
Mmmhh, mal sehen. Ich fühle mich auf alle Fälle sehr gut, auch wenn ich mich darauf freue wieder essen.

Papierkram

Ich liebe Kalender. Besonders am Jahresanfang, wenn sie noch ganz frisch und leer sind, ist es doch ein unglaublich tolles Gefühl in ihnen zu blättern und im Geiste schon an die Dinge zu denken, die in den nächsten Monaten so … Weiterlesen

Hätte

ich mir fürs neue Jahr vorgenommen täglich zu bloggen, hätte ich da ja schon kläglich versagt. Schließlich schreiben wir heute schon den 02. Januar 2021.
Dafür hab ich mir alles andere vorgenommen, was man sich eben so vornehmen kann. Mehr hiervon, weniger davon, endlich reich werden, die Kinder besser erziehen und das zu Hause noch schöner machen. Und ein neues Hobby fange ich natürlich auch noch nebenher an. Ach, und allem voran natürlich endlich ordentlicher, organisierter und verantwortungsvoller zu werden. Ha! Kinderspiel!

Das mit dem organisierter werden, daran arbeite ich seit zwei Tagen. Ich bin dabei sämtliche Fotos von 2020 vom Telefon auf den Laptop und von dort auf eine externe Festplatte zu ziehen. Klingt leichter als es ist. Die Technik hat so ihre Tücken und ich schwöre ich werde mich da jetzt monatlich ran setzen und das erledigen; denn Fotos sind für mich absolutes Heiligtum und deshalb möchte ich die gut gesichert und geordnet haben.

Wenn das geschafft ist, arbeite ich mich weiter durch mein Arbeitszimmer. Ich brauche da Ordnung und Platz um Projekte angehen zu können.

So nach und nach wird dann überall entrümpelt. Hoffe ich. Das habe ich nämlich ständig auf der Liste und schaffe es nie. Wir versinken ind Kinderklamotten und Schuhen und ich nehme mir nicht die Zeit sie zu verkaufen oder zu verschenken oder einfach weg zu werfen, wenn es gar nicht anders geht. (ein klein wenig spielt da natürlich auch die Wehmut mit rein; ich hänge sehr an Dingen und die Erinnerungen die da dran geknüpft sind)

Ich schweife schon wieder ab, eigentlich wollte ich nur erzählen, dass wir ganz langweilig ins neue Jahr gestartet sind. Es gab Filme und Snacks, wir schauten alle unsere Monatsvideos die der Mann immer aus den Fotos zusammenstellt. Der Jüngste schlief irgendwann ein, war aber pünktlich ein paar Minuten vor zwölf wieder wach. Die Stimmung war mittelprächtig, zum ausgelassenen Tanzen und Feiern reichte es irgendwie nicht in diesem Jahr. Highlight war ein ganz wunderbares Paket zum Jahresende, das ich mit den Kindern auspacken durfte. Soviel Liebe! <3

Bis Mitternacht hatte ich es nirgends auch nur einmal knallen hören. Dann stiegen eine Handvoll Raketen in die Luft und kurz darauf krähte draußen nur noch der Hahn. So sehr ich das Böllerverbot befürworte, es sorgte dafür, dass kein richtiges Silesterfeeling aufkam. Aber natürlich überwiegen die Vorteile enorm, deshalb kann es ruhig so bleiben.

Gestern schlonzten wir uns wieder so durch den Tag, ich verzweifelte an dem Fotogesichere, die Kinder sahen zuviel Quatsch und der Mann….. keine Ahnung was der so trieb :-) Am frühen Abend skypten wir mit den Freunden die morgen für drei Jahre ins Ausland gehen. Ein persönliches Treffen war ja leider nicht mehr möglich. Aber sie kommen in einigen Monaten schon wieder zu Besuch.

Heute waren wir dann allerdings ein paar Stunden produktiv. Wir fuhren zum See und harkten Laub und schnitten die Hecke. Und zum Abschluss, sprang ich todesmutig ins sehr sehr sehr kalte Wasser. Doofe Idee. Also, es ist sicher schrecklich gesund und hinterher fühlte man sich auch erstmal großartig aber es war einfach unfassbar kalt und ich brauchte zu Hause eine heiße Dusche und den Sessel am Kaminofen um wieder warm zu werden.

Meine Laune hangelt sich gerade so durch die Tage. Mal hoch, mal tief. Mal super glücklich, mal unzufrieden mit allem. Aber zum Glück macht mir das nichts mehr aus. Geht es mir gut, nehme ich das an und genieße es. Geht es mir nicht so gut, weiß ich, dass es gleich wieder anders aussehen kann und denke an all das Schöne das ich habe und dann halte ich die kurze schlechte Laune sehr gut aus. :-)

Ich verspüre heute das erste Mal seit Wochen (vielen Wochen) Magenknurren. Ich habe mir selbst auferlegt, heute auf feste Nahrung zu versichten. Morgen vielleicht auch noch mal. Mein Körper fühlte sich zuletzt völlig „zugemüllt“ an. Ich habe in allen Bereichen extrem gesündigt, im Dauerzustand. Das muss und soll jetzt ein Ende haben. Ich versuche geduldig mit mir zu sein, aber auch stark. Mal sehen, ob ich wieder zu meiner alten dieser einen Form zurück komme die ich so mochte.

Aber genug gelabert.

Ich wünsche eine Frohes neues Jahr! Auf dass es gefüllt sein wird mit wunderbaren Momenten, viel Lachen und Lieben, Freude, Spaß, Vertrautheit und allem was Euch wichtig ist.

 

 

Es ist Sonntag, glaub ich

Ja doch. Der 27. Dezember. Aber wir sind in dieser Phase, in der wir doch erst einmal überlegen müssen, welcher Tag heute ist.

Ich glaube, ich habe seit Wochen keinen Hunger verspürt. Gefühlt wurde ununterbrochen gegessen. Also, von mir. Unschön für die Hüften, die
sich mehr und mehr runden, auch der Busen, was der Mann wiederum ganz nett findet.

Erst heute haben wir das „Festessen“ bestehend aus Fleisch, Kroketten und Rotkohl nachgeholt. Wir haben einfach drei Tage vom Raclette gegessen, so dass es unsinnig gewesen wäre am ersten Feiertag damit schon anzufangen.

Wir hatten herrliche, stressfreie Feiertage. Ich mag es ab und zu Gäste zu haben und alles dafür vorzubereiten; aber es ist eben auch extrem anstrengend und stressig vorher und hinterher, wenn auch das Treffen geliebter Menschen ganz schön ist. Da das dieses Jahr komplett ausfiel, schlumperten wir  eben die gesamten Feiertage hier zu Hause rum. Aßen, spielten, legten keinen Wert auf das Geschirr mit Goldrand meiner Omi oder nett gemalten Tischkärtchen. Das Wohnzimmer musste nicht aufgeräumt und das Bad nicht geputzt werden. HERRLICH!

Und nun ist diese Zeit zwischen den Jahren die ich eigentlich sehr mag.
Ich habe unfassbar viele Ideen für Projekte im Kopf, es kribbelt überall, wenn ich daran denke, was ich alles schaffen will.
Im Hinterkopf ist direkt das müde Lächeln und das Wissen, das natürlich nicht alles schaffbar ist und dass ich mal nicht übertreiben soll mit den Plänen.

Kenn ich ja. Aus jedem Jahr.
Egal. Pläne schmieden macht Spaß, von Projekten träumen ist toll und wenn auch nur ein Bruchteil davon klappt, bin ich doch froh.