Freitag

und eine ganz ungewöhnliche Konstellation heute hier.
Die Schulkinder sind in der Schule. (sie haben nur alle zwei Wochen freitags Schule; für den Mittleren ist es der erste Freitag mit Schule und davor gab es immer mal wieder Feiertag)
Der Mann ist im Büro und somit sind der Jüngste und ich heute allein zu Hause.

Nachdem ich gleich früh, bevor der Mann zur Arbeit fuhr, ein paar lebensnotwendige Dinge für dieses sommerliche Wochenende einkaufte, (Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Melone, Eis! und Glasnudeln. Wasserbomben gabs leider nicht) saßen der kleine Sohn und ich dann also plötzlich allein da. Was tun?

Mir fiel spontan und mit sehr schlechtem Gewissen das seit Wochen gesammelte Altglas in meinem Kofferraum ein, das bei jeder Kurve munter vor sich hin klimperte und mich die Kofferraumklappe stets in Zeitlupe öffnen lies in Angst, dass mir direkt was entgegen kommt.

Also beschlossen wir, der Sohn stimmte überraschend ohne Murren zu, das ganze Glas in den Handwagen zu packen und zu den Containern am Friedhof zu bringen.

Wir hatten einen wirklich wunderschönen Spaziergang dorthin. Der Handwagen reichte zwar nicht ganz und ich musste eine schwere Tasche mit weiteren Flaschen auf der Schulter tragen, aber wir liefen langsam, machten Pausen und der kleine Sohn redete ununterbrochen und wir genossen die Natur und das herrliche Wetter und es war einfach nur schön.

 

Wir entsorgten das Altglas und gingen danach noch auf den Spielplatz. Das allererste Mal seit mindestens März. Er war zum Glück leer und der Sohn tobte freudig umher und probierte jedes Gerät aus. <3

Auf dem Rückweg, hielt er die Füße noch in den Brunnen und dann ging es endlich, wir beide barfuß, nach Hause.


Nun kommen gleich die Schulkinder wieder, das Essen steht auf dem Herd (Kartoffelklöße waren gewünscht, bei 30 Grad draußen… pffff) und mal sehen, wie wir uns den Nachmittag so vertreiben.

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