Morgens halb sieben

Die große Bundesstraße die knapp bei uns vorbeiführt bekommt gerade einen neuen Belag und ist gesperrt.
Das Ergebnis ist ganz ungewohnte Ruhe und lustige Spaziergänge mitten auf der Fahrbahn.

Und man muss eine Umleitung fahren um in den Nachbarort und auf die B9 zu kommen, die mich zur Arbeit führt.

Ich finde das aber gar nicht schlimm. Im Gegenteil.

Wenn ich ganz früh morgens die Strecke fahre, fühle ich so ein ganz warmes Gefühl im Bauch.
Wir haben es so schön hier.

Die Sonne steht noch tief und wirft ein tolles Licht auf die Weinberge mit den in sattem Grün stehenden Weinstöcke unter dem schon die Trauben verheißungsvoll vorblitzen.

Die Kornfelder wurden schon gemäht und liegen stoppelig links und rechts der Straße, gepunktet mit eckigen oder Runden Strohballen.
Ich blicke auf die Dörfer und Stadtteilchen aus denen die Kirchturmspitzen herausragen.

Schön sieht das alles aus und ich fühle mich wohl.
Wenn ich dann auch noch an dieser einen Stelle auf der Straße bin, da wo man besonders schöne auf den Rhein schauen kann, dann hüpft mein Herz tatsächlich ein Bißchen und ich bin dankbar und froh hier leben zu dürfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.