Alltag

Nö.
Diese Woche ist noch etwas turbulent und wir müssen uns alle noch reinfinden.

Die Tochter wurde am Dienstag in die weiterführende Schule eingeschult.
Nur ich durfte sie begleiten und trotz aller Auflagen und allem was nicht stattfinden konnte, war es eine nette kleine Zermonie.

Eltern und Schüler von zwei Klassen (die anderen beiden kamen dann eine Stunde später) saßen mit Abstand auf einer Wiese, der sympatische Direktor hielt eine Ansprache, die Tutoren wurden vorgestellt und dann alle Schüler aufgerufen.
Und wie mein kleines, großes Mädchen dann da nach vorne ging, sich mit aufstellte und später dann mit ihren neuen Klassenkameraden hinter den beiden Tutorinnen ins Schulgebäude lief, sich noch mal umdrehte und mir winkte, da war das schon so ein Mama-Glucken-Moment und exakt so wie am allerersten Schultag, damals, vor 4 Jahren.

Gestern Morgen brachte ich sie zum Bus. Sie muss jetzt eine halbe Stunde früher und an einer anderen Bushaltestelle abfahren. Es standen so viele Schüler dort, viel ältere und das mit den Wurzeln und Flügeln war eher so, das ich meine Flügel ganz fest über sie stülpen wollte. Sie kam aber sicher in der Schule an. Zurück gab es dann allerdings ein kleines Drama. Ein weinendes Häufchen Elend klingelte an der Tür. Sie war in den falschen Bus gestiegen, der Busfahrer war dennoch so freundlich gewesen, sie hier im Dorf abzusetzen. Nie wieder wolle sie Bus fahren. Ach ach… Das ist aber auch etwas schwierig muss ich sagen. Wegen einer Baustelle an der Schule fahren die Busse woanders als normalerweise ab, zwei Busse haben die selbe Nummer und sie war ganz allein und hatte niemanden mit dem sie zurück fahren konnte. Heute hole ich sie deshalb ab und wir schauen uns das mit den Bussen an der Schule mal genau an.

Der Mittlere ist heute den vierten Tag Zweitklässler. Die ersten Hausaufgaben sind ebenso anstrengend wie im ersten Schuljahr. Er lässt sich jede Sekunde ablenken, muss schauen was der Bruder macht, mir was spannendes erzählen oder dringend den Radiergummi anmalen. Konzentrationsspanne wie ein Toasbrot. Man muss wirklich neben ihm sitzen und zu jedem Buchstaben, jeder Rechenaufgabe animieren und erinnern. Er könnte in der Hälfte der Zeit fertig sein. *seufz*

Der Jüngste war drei Tage fröhlich im Kindergarten. Gestern nach dem Abholen kam es mir schon etwas spanisch vor, dass er so ruhig und entspannt war; tat was man ihm sagte. (Rucksack selbst tragen, Brotdose auspacken (sogar ohne Ansage) Hände waschen) Ja, das ist echt ungewöhnlich. Er klagte auch etwas über Kopfschmerzen.

Abends kam er direkt mit zu mir ins Bett und ich merkte, dass da ein kleines Glühwürmchen war. Gegen ein Uhr nachts musste er sich dann übergeben. Allerdings blieb es dabei, er trank dann noch sehr viel und schlief irgendwann zum Glück ein. Heute ist er wieder fit. Vielleicht wars ein kleiner Sonnenstich? Oder doch ein Virus? Wir beobachten das mal.

Ich war gestern im Büro den ganzen Tag äußert motzig und wollte so gern die Ferien zurück. Ich bekam auch höllische Kopfschmerzen und konnte zu Hause nur liegen und Frust-Kaubonbon essen. Solche Kopfschmerzen hatte ich tatsächlich noch nie. Blöd.

Heute nur ein kurzer Abstecher ins Büro. Dann löse ich den Mann zu Hause ab.

Wir sind noch weit von Alltag entfernt. Der Wochenplan steht noch nicht, da verschone ich die Kinder aber noch gern diese Woche.
Der Jüngste hat übermorgen Geburtstag. Geschenke sind zum Glück alle im Haus. Allerdings hat er sehr genaue Vorstellungen seines Kuchens und der Mann ist auch sehr ambitioniert diese zu erfüllen. Allerdings sollte er dann mal langsam mit der Planung beginnen.

Eingekauft müsste auch werdenn. Da sind wir völlig aus dem Rhytmus.

Wenn der Samstag geschafft ist, mach ich drei Kreuze. Ab nächste Woche hoffentlich alles entspannter und geregelter.

 

*uff*

 

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