Totholzhecke

Schon seit Längerem wollte ich eine Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt, bei uns anlegen.

Unser Grundstück endet ja hinten an einem kleinen „Abhang“. Es geht also ein Stück runter bis zum Zaun des anliegenden Grundstücks, auf dem Schafe weiden <3. (Ein kleiner Traum wäre übrigens, wenn uns der Besitzer der Weide ein kleines Stück abzwacken würde. Dann könnten wir dort ein paar Gemüsebeete anlegen, eine Treppe dorthin bauen und hätte noch einen kleinen erweitereten Garten mit Sonne, in dem auch was wächst. Leider ließ sich der Besitzer auf Anfrage damals nicht drauf ein.)

Die Kinder spielen ab und zu dort unten. An einer Stelle kann man da nämlich wunderbar runterschliddern. :-) Im Abhangbereich herrst Wildnis. Efeu, Brombeeren, Ahorn- und Kastaniensprößlinge von den heruntergefallenen Früchten unserer Bäume, dazwischen noch ein kleiner Holunder und jede Menge Laub, totes Holz usw. Ich liebe sowas in Gärten. Unser Grundstück reicht aber rechtlich gar nicht bis zum Zaun unten, sondern nur bis etwa zur Hälfte mitten im Gefälle. Und irgendwie hatte ich den Wunsch, dort so eine Totholzhecke zu errichten.

Da wir von der Gartenaktion ja so viele große Äste übrig hatten, war jetzt ein guter Zeitpunkt damit anzufangen. Also los.
Heute, war herrliches Wetter und es schrie förmlich nach Gartenarbeit. Also ließ ich den Haushalt Haushalt sein, seufzte nur einmal tief beim Anblick meines Arbeitszimmers bzw. dem ganzen Chaos das ebendieses ausfüllt, und zog die Arbeitsschuhe an.

 

Aus den dicksten Ästen die wir hatten, machten wir die Stützen und rammten sie mit dem Vorschlaghammer in die Erde. Teilweise gar nicht so einfach und ich werde meine Schultern morgen sicher gut spüren.

Tja und dann schichteten wir einfach alles an Ästen und Zweigen dazwischen, was wir von der Gartenaktion noch rum zu liegen hatten.

 

Ich finde, sie ist richtig toll geworden. Momentan sind es nur etwa 3 Meter, aber wenn wir wieder „Material“ haben, erweitern wir sie immer mehr. Jetzt bietet sie hoffentlich erstmal schon einigen Tieren einen guten Unterschlupf für den Herbst und Winter und ich freue mich sehr darauf zu sehen, wie sie sich entwickelt und auch weiter wächst.

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