Es ist Sonntag, glaub ich

Ja doch. Der 27. Dezember. Aber wir sind in dieser Phase, in der wir doch erst einmal überlegen müssen, welcher Tag heute ist.

Ich glaube, ich habe seit Wochen keinen Hunger verspürt. Gefühlt wurde ununterbrochen gegessen. Also, von mir. Unschön für die Hüften, die
sich mehr und mehr runden, auch der Busen, was der Mann wiederum ganz nett findet.

Erst heute haben wir das „Festessen“ bestehend aus Fleisch, Kroketten und Rotkohl nachgeholt. Wir haben einfach drei Tage vom Raclette gegessen, so dass es unsinnig gewesen wäre am ersten Feiertag damit schon anzufangen.

Wir hatten herrliche, stressfreie Feiertage. Ich mag es ab und zu Gäste zu haben und alles dafür vorzubereiten; aber es ist eben auch extrem anstrengend und stressig vorher und hinterher, wenn auch das Treffen geliebter Menschen ganz schön ist. Da das dieses Jahr komplett ausfiel, schlumperten wir  eben die gesamten Feiertage hier zu Hause rum. Aßen, spielten, legten keinen Wert auf das Geschirr mit Goldrand meiner Omi oder nett gemalten Tischkärtchen. Das Wohnzimmer musste nicht aufgeräumt und das Bad nicht geputzt werden. HERRLICH!

Und nun ist diese Zeit zwischen den Jahren die ich eigentlich sehr mag.
Ich habe unfassbar viele Ideen für Projekte im Kopf, es kribbelt überall, wenn ich daran denke, was ich alles schaffen will.
Im Hinterkopf ist direkt das müde Lächeln und das Wissen, das natürlich nicht alles schaffbar ist und dass ich mal nicht übertreiben soll mit den Plänen.

Kenn ich ja. Aus jedem Jahr.
Egal. Pläne schmieden macht Spaß, von Projekten träumen ist toll und wenn auch nur ein Bruchteil davon klappt, bin ich doch froh.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.