Papierkram

Ich liebe Kalender. Besonders am Jahresanfang, wenn sie noch ganz frisch und leer sind, ist es doch ein unglaublich tolles Gefühl in ihnen zu blättern und im Geiste schon an die Dinge zu denken, die in den nächsten Monaten so passieren könnten.

Ganz früher, habe ich die dicken schwarzen Kalenderbücher vollgekritzelt. Ich liebte das. Und ich liebe es heute darin zu blättern. Ich benutzte sie eher als stichpunktartiges Tagebuch, schrieb Sprüche rein, malte etwas und klebte Eintrittskarten  oder Rechnungen von Restaurantbesuchen hinein. Am Ende des Jahres waren sie ziemlich dick.

Später fand ich keine Zeit mehr sie zu füllen. Damals tat ich das gern in den Unterrichtsstunden der Berufsschule und später im ersten, langweiligen Bürojob.

Vor einigen Jahren gönnte ich mir einen Taschenbgleiter. (HIER und HIER nachzulesen). Den benutzte ich ein paar Jahre. Die Folien waren toll um Zeug zu sammeln, aber der Kalender sagte mir irgendwie nicht zu. Später tat ich einen günstigeren Einleger hinein, auch das nutzte ich nicht wirklich.

Es gibt ja den Trend des Bulletjournals. Finde ich toll, wie die Leute da die Seiten gestalten. Ich finde auch dafür keine Zeit und Muße. Leider, solche Bücher sind sicher tolle Erinnerungen und das ist ja wieder was, was ich sehr sehr mag.

Ich habe mir zum letzten Geburtstag einen Kalender von „Ein guter Plan“ schenken lassen. Irgendwie dachte ich, DAS wäre es jetzt.
Nun haben wir den 4. Januar und ich merke schon jetzt, der ist auch nichts für mich. Schade ums Geld. Ich werde ihn versuchen zu nutzen und mit ihm warm zu werden, aber ich habe wenig Hoffnung.

 

Was mich schon nervt ist, dass bis zum weißen Bändchen, nur Achtsamkeitsgeplänkel und Tabellen usw. sind. Erst dann beginnt der Januar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, das hätte mir irgendwie vorher klar sein müssen. Hab ich nicht durchdacht.

 

Termine stehen bei uns im Familienkalender, der in der Küche hängt. So sind sie immer im Blick und ich muss sagen, dass ich Termine, sind sie einmal aufgeschrieben, auch im Kopf habe. Ansonsten arbeite ich seit letztem Jahr für mein tägliches Gezettele mit …. *Trommelwirbel* …. einem Klemmbrett.

Ich nutze Schmierpapier (das fällt hier und im Büro ständig an und so wird es noch genutzt) und schreibe mir da die Tage auf und was ich zu tun habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist hauptsächlich für mich und meine tägliche To-Do-Liste gedacht. Ich schreibe da wirklich gern auch so simple Dinge wie „L. vom Kindergarten abholen“ und „Brotdosen machen“ drauf. Fühlt sich nämlich gut an, wenn man irgendwas zum Abhaken hat. :-D

Ich habe da auch gern einen Zettel dran hängen, auf dem ich Ideen, z.Bsp. für den nächsten Geburtstag, sammle; oder auch Rezepte die ich in dieser Woche machen will.

Ich könnte das alles wohl auch im Planer notieren, aber irgendwie brauche ich den direkten Blick darauf; dabei würde ich es mir gern angewöhnen, alles im Buchkalender zu haben. Mmmhhh…

Zusätzlich liebe ich die Notiz-Funktion am Telefon heiß und innig.
Sollte mir das mal abschmieren, bin ich verloren. Ich sammle alle möglichen Ideen zu allen möglichen Themen dort. Mir laufen täglich Dinge im Internet über den Weg, dich mir nützlich erscheinen. Das sind Rezepte, Geschenkideen, Dekokrams oder Shops die ich mir mal genauer anschauen will. Die Erinnerungsfunktion nutze ich auch sehr ausgiebig und ich habe mich im Dezember z.Bsp. sehr über die Erinnerungen mit Tipps von der Frau PN des laufenden Jahres gefreut. Auch meine Einkaufsliste führe ich zuerst dort. Wann immer mir auffällt was fehlt, wird es dort notiert. Sonntags schreibe ich dann daraus und aus dem erstellten Wochenspeiseplan, die Einkaufsliste auf einen Zettel für den Einkauf am Montag. Mit dem Telefon durch den Supermarkt zu laufen, ist gar nichts für mich. Ich brauche auch da dieses „mit dem Stift Durchstreichen – Gefühl.

Ach und dann gibt es auch noch eine Pinnwand mit großen Projekten die fürs Jahr geplant sind. Die ist ganz nett für einen groben Überblick. Richtig genutzt hat sie mir aber noch nicht, da dann eh alles spontan/nachWetter/nachFinanzen/nachLust/nachNotwendigkeit getan wird.

Für die Finanzen führe ich eine Excel-Liste. Auch ein ausbaufähiges System….

So ist das also, mit meiner privaten Organisation hier. Nicht optimal aber irgendwie läuft es ja.

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