Tagebuchbloggen 6. Januar 2021

Gestern schon meinen Tag verbloggt, heute nun schon wieder.
Eine Gewohnheit wird das sicher nicht, aber so lange es Spaß macht und möglich ist :)

Heute fiel es mir leicht früh aufzustehen. Die Jungs schliefen noch und ich konnte mich gut weg schleichen. Draußen, nass-kaltes Wetter.

Ich parkte noch vorm Büro ein, da rief die Potsdam-Freundin schon wieder an. Heute hatten wir länger Zeit zum Quatschen und sie erzählte und erzählte und wir regten uns gemeinsam über ziemlich dumme Menschen auf.

Ich erledigte eine wichtige Sache, packte dann alle Leergutkästen zusammen und fuhr zum örtlichen Getränkemarkt Wasser kaufen. (wir haben im Büro kein Waschbecken und im kleinen Klo auf dem Gang nur ein Mini-Waschbecken mit zweifelhaftem Wasser; deshalb wird immer stilles Wasser für Kaffee und Tee gekauft)

Zwischendurch fragte ich beim Mann nach, wie es zu Hause aussieht.

Alles nur Spaß. Alle Kinder natürlich zu Hause. ;-) Homeshooling-Witzchen können wir gut.

Ich arbeitet ein Bißchen vor mich hin. Gegen elf telefonierte ich mit dem Mann und der erzählte mir, dass die Tochter den Videounterricht abgebrochen hat, weil sie starke Kopfschmerzen hat und dann lief auch so einige schief, sie verstand was nicht und hatte einen kleinen, emotionalen Zusammenbruch.

Das veranlasste mich etwas früher Feierabend zu machen und nach Hause zu fahren.

Dort schien erst einmal alles wieder ganz gut zu sein. Die Tochter lachte schon wieder, wir planten den Nachmittag und ich machte die vorgekochte Suppe warm.

Diese schmeckte, sehr zu meiner Überraschung, von den Kindern nur dem Jüngsten. Er verputzte einen großen Teller und war sehr zufrieden.

Danach zogen wir uns an und ich ging mit den Kindern eine große Runde bis zum Spielplatz.

 

Auf dem Weg nahm ich mir die beiden Großen einzeln beiseite und wir besprachen, wie das mit der Schule heute lief und was noch zu tun ist.

Die Kinder tobten ein Bißchen, ich stapfte, mit den weltbesten Stiefeln für den rheinhessischen Winter, hin und her um in Bewegung zu bleiben.

Irgendwann merkte ich, dass jede Minute länger die Stimmung kippen würde, außerdem wurde mir kalt. Also Rückweg. Wir kamen gut durchgekühlt mit Frischluft gefüllt zu Hause, in der schon geheizten Stube an. Der Jüngste durfte ans Tablet, der Mittlere an seine Hausaufgaben und ich nahm mich mit der Tochter den Problemen des Vormittags an.

 

Der Mittlere arbeitete ungewohnt schnell und ohne Unterbrechung und sich ablenken zu lassen. War es die Uhrzeit? War es die frische Luft vorher? Man weiß es nicht. Er und ich freuten sich jedenfalls sehr und dann war seine Tabletspielzeit dran.

Die Tochter fing wieder an zu verzweifeln, wir schrieben der Lehrerin, bekamen Antwort, schrieben noch mal. Es war wirklich etwas verzwickt. Wir ließen es dann erst einmal sein.

Gefühlt jeder hat jede Menge Schnee. Wir haben Regen, Matsch und die ersten Schneeglöckchen kurz vorm Blühen.
Ein großer Wäscheberg wartete auf mich. (auf dem Bild ist nicht alles zu sehen) Statt wie sonst auf dem Fußboden, hatte ich heute mal den großen Esstisch zum Zusammenlegen zur Verfügung. Sehr angenehm.

Der Mann machte Feierabend. Die Jungs gingen in die Badewanne; nur um ihr gebautes Legoschiff schwimmen zu lassen. :-) Mir egal, ich bin um jede Gelegenheit der Reinigung dankbar.

Ich machte die restliche Suppe warm und buk Laugenstangen auf.

Abendessen.  Die Jungs hängen mir eine Maschine Wäsche auf während ich mein Essen fürs Büro und die Kinder-Brotdosen richte.

Logo- Nachrichten für alle (wir schauen immer online die Folge von gestern) und ab mit den Jungs ins Bett. Es dauert noch ein Weilchen eh beide Zähne geputzt haben; zwischendrin die Tochter die es dann sehr schwer trifft, dass die Tablet-Abgabe-Zeit schon da ist.

Ich versuche den Jungs vorzulesen, muss dann aber doch nach nebenan zur Tochter. Dringend. Der Mann übernimmt die Jungs, die dann auch recht bald schlafen.

Ich lege mich zur Tochter und aus einem wütenden Etwas wird ganz schnell ein schluchzendes, verzweifeltes kleines Mädchen, und plötzlich geht es gar nicht mehr um das Abgeben des Tablets. *seufz*

Wir reden, kuscheln und am Ende ist alles etwas heller.

Ich esse noch etwas, mache mich bettfertig und jetzt freu ich mich wieder auf Mann, Bett und die Vikings.

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