#Terrassenkaffee am 19.2.2021

Den #Terrassenkaffe habe ich vor einiger Zeit drüben bei den Instant-Fotos angefangen und es gefällt mir sehr gut einen eigenen kleinen Hashtag zu haben. :-) Nun ja, ich stellte mittlerweile fest, dass auch andere einen Terrassenkaffee pflegen, aber das macht ja nichts.

Ich knippste also mein Foto.

Noch etwas frisch da draußen aber doch frühlingshaft. Es ist gleich halb elf und meine Leistungskurve beginnt schon wieder zu fallen. Ich bin so ein Morgenmensch! Obwohl ich gerade auch nicht sooo leichtfüßig aus dem Bett springe und gern bis sieben/halb acht noch schnuffle. Das Zeitfenster des Schaffens ist also recht knapp und wenn ich jetzt nicht aufpasse und weiter mache, wars das mit mir und dem Tag heute. Ein Bißchen Jammern auf hohem Niveau, ich weiß.

Ein Bißchen was war ja heute auch schon los:
Direkt nach dem Aufstehen habe ich schon die wilden Söhne angedonnert und getrennt, die Küche aufgeräumt (ich schaffe das abends einfach nicht) und mit dem Mittleren die heutigen Schulaufgaben angefangen. Das Schlimmste hatten wir schon geschafft bevor er um 9 Uhr seine Videostunde mit der Lehrerin hatte.
Der Mann verabschiedete sich zum Bürotag außer Haus, die Tochter schaffte es schon sich äußerst pubertär zu verhalten und mich anzugiften (ich komme damit wirklich sehr schwer zurecht gerade) und da ich a) Schokolade nicht im Haus habe und b) bis Ostern Alkohol faste und der auch vormittags um zehn nicht unbedingt passend ist, lenkte ich meine Frustenergie in die Vorbereitungen des Mittagessens.
In der letzten Gemüsekiste war ein Blumenkohl und zufällig stieß ich auf dieses Rezept und hoffe, dass er so gut schmeckt und auch von den Kindern gegessen wird. Die erste Kostprobe meinerseits entschied: noch zu unwürzig. Aber ansonsten ist das Prinzip schon mal nicht schlecht und lässt sich sicher auch auf anderes Gemüse anwenden.
Auf ein anderes Blech legte ich noch, äußerst ansehnliche, Rote Beete-Scheiben.
Ich mag Rote Beete tatsächlich sehr. Am Liebsten sogar roh. Diese hier bekrümelte ich noch mit reichlich Fetakäse und beträufelte sie mit Öl und schob sie auch in den Ofen.
Warum ich nun also schon vor elf Uhr das Mittagessen fertig habe, liegt eigentlich an dem Brot dass ebenfalls gebacken werden musste und ich den Ofen nicht dreimal anschmeißen wollte. Dieses ist es heute geworden. Vorgestern angefangen, gestern den Teig brav gehegt und gepflegt und gefaltet und gezogen und nach einem kühlen Schläfchen über Nacht wurde es gerade gebacken. Aussehen tut es schon mal sehr sehr gut.
Der Terrassenkaffee ist nun alle, in der Küche gibts grad nichts mehr zu brutzeln (dafür gäbe es genug zu fegen) und ich sollte mich nun intensiv noch dem Wohnzimmer widmen. Die Sonne scheint, was wunderbar ist, aber sie entlarvt jeden einzelnen Staubkorn, jede Spinnwebe und jede Schliere an den Fenstern. Ich weiß auch sehr gut ohne Sonne, dass die da sind, trotzdem. Ich schwinge nun also Besen, Staubwedel, Staubsauger und die Füße und bleibe hoffentlich von mies gelaunten Kindern (es gibt zwei Kandidaten die diese von morgens bis abends sehr gut praktizieren können) verschont und freue mich nachher über ein etwas weniger schmutziges Wohnzimmer. Und wenn ich ganz übermütig werde, dann nehme ich mir auch noch den Flur vor.

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